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Chinesischen Generalkonsulats-Mitarbeiter in München bedrohen in billigster Gangstermanier, Münchner Konzertagentur.[14.03.2008] Selbst Al Capone oder auch der Pate , wären von der Schhönheit und Grazie der Bühnenshow von Shen Yun begeistert und angetan gewesen. Doch !!!!!!!!! Was sich Mitarbeiter des chinesichen Generalkunsulates leisteten, überschreitet schon alles was deutsch chinesische Beziehungetikette ausmachen sollte, und kann nur noch mit niedrigster Halunken und armseligster Vorstadt Gossengangstermanier bezeichnet werden. Selbst Marx und Engels würden sich wohl im Grabe rumdrehen, wenn sie das erführen. Und die deutschen Politiker schweigen und halten die Füße still. Helmut Pauli, Geschäftsführer des Konzertveranstalters Tonicale Musik & Event GmbH in München ist sichtlich empört. „Man bedroht mich und meine Firma!“ Der Tonicale-Chef bezieht sich auf das Vorgehen des chinesischen Generalkonsulats in München, das mit allen Mitteln versucht, ihn zur Absage des „Shen Yun Chinese Spectacular“ im Prinzregententheater zu bewegen. Im Zehn-Minuten-Takt habe es Anrufe des Konsulats gehagelt.
Der Grund für all dies ist einfach und doch mit einem demokratischen Verständnis schwer nachvollziehbar: Die Show wird vom Deutschen Falun Dafa-Verein veranstaltet, Förderer jener Meditationspraxis, die auch unter dem Namen Falun Gong bekannt und in China seit 1999 verboten ist und brutal verfolgt wird. „Ich habe die Show in Frankfurt gesehen, sie hat für mich nichts Anstößiges“, sagt die für die Veranstaltung zuständige Tonicale-Mitarbeiterin. Es spreche für die Show, dass der Präsident und der Vizepräsident des Europäischen Parlaments sowie zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages für das Programmheft der Show Grußworte verfasst haben. In zwei Tanzszenen der Show wird auch die Verfolgung von Falun Gong thematisiert – „in künstlerisch ästhetischer Art und Weise“, als freie Meinungsäußerung völlig akzeptabel, so die zuständige Mitarbeiterin. Dies bestätige auch die Rezension in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für Tonicale ist es rechtlich und finanziell nicht tragbar, das „Shen Yun Chinese Spectacular“ abzusagen. Der Vizekonsulin wurde erklärt, Tonicale sei lediglich als Dienstleistungsunternehmen mit der Durchführung der Veranstaltung beauftragt, sei also selbst nicht Veranstalterin im rechtlichen Sinne. Dennoch blieb die Vizekonsulin bei ihren Drohungen. Pauli empfindet es als direkte Drohung, wenn man ihn bzw. Tonicale auf eine „schwarze Liste“ von Unternehmen setzen möchte, mit denen chinesische Firmen – auch in Deutschland – keine Geschäfte machen dürften. Der Sekretär der Vize-Konsulin führte auch frühere Geschäftsbeziehungen der Tonicale mit chinesischen Unternehmen ins Feld: „Ich glaube, Sie haben enge Beziehungen mit der chinesischen Agentur von Herrn W. Vielleicht können Sie ihn auch einmal anrufen“, so der dezente Hinweis, dass hier keine leeren Drohungen vorgebracht würden. Sollte Tonicale die Shen Yun-Show unterstützen, werde sich kein chinesischer Geschäftspartner mehr für den Münchner Konzertveranstalter finden. „Nur mehr diese Falun Gong“, so wörtlich die Vize-Konsulin. 223 Seitenaufrufe |