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Berlin (FDI)
– Am 6. September
2011 hat ein Gericht in Batam, Indonesien, Herrn
Gatot Machali zu
sechs Monaten Haft verurteilt, nachdem er als
Manager der
Radiostation Era Baru Berichte über die Lage der
Menschenrechte,
u.a. hinsichtlich der Verfolgung von Falun Gong,
in die VR-China
ausgestrahlt hatte. Außerdem verhängte der
Richter eine Geldstrafe
von umgerechnet 4.300 Euro. Machali hat
angekündigt, gegen das
Urteil Berufung einzulegen.
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Falun Gong Anhänger nach 15 Monaten Haft vor GerichtFrankfurt / Hanoi (4. Oktober 2011) – Zwei in Vietnam inhaftierten Mitgliedern der Meditationsbewe-gung Falun Gong soll am kommenden Donnerstag, 6. Oktober, wegen „illegaler Verbreitung von Informationen im Telekommunikationsnetz“ in Hanoi der Prozess gemacht werden, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Mit drei Kurz-Wellen-Radiosendern hatten sie Informationen über Falung Gong in die Volksrepublik China gesendet. Bei einer Verurteilung drohen den beiden Falun Gong Aktivisten bis zu sieben Jahren Haft, so die IGFM. Da Falun Gong in Vietnam nicht verboten ist, zweifelt die IGFM an der Rechtsmäßigkeit der Strafverfolgung.
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| | Berlin/ New York (FDI) – Laut Berichten, die dem Falun Dafa Informations-Zentrum vorliegen, starben zwischen Mai und Juli 2011 mindestens acht weitere Falun Gong-Praktizierende infolge von Misshandlungen in der Haft. In mehreren Fällen lagen zwischen illegaler Festnahme und Ermordung nur wenige Wochen. Dies verdeutlicht die große Gefahr, in der sich alle Falun Gong-Gewissensgefangenen in China befinden. |
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IGFM: Abschiebung in die Volksrepublik China nicht zu verantworten Frankfurt am Main (7. September 2011) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrecht (IGFM) kritisiert die drohende Abschiebung von Angehörigen der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong in die Volksrepublik China. Falun Gong sei die in China am härtesten verfolgte religiöse Minderheit. Die IGFM verwies auf einen ähnlichen Fall, bei dem ein Chinese unmittelbar nach seiner Abschiebung aus Deutschland verhaftet und zu drei Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt wurde. Noch heute würde in der Volksrepublik systematisch Lager zur „Umerziehung durch Arbeit“ und Folter eingesetzt, um Aktivisten der Demokratiebewegung, Bürgerrechtler, Gewerkschafter und Angehörige religiöser Minderheiten zum Schweigen zu bringen.
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61jährige Lehrerin im Ruhestand aus Shandong stirbt kurz nach der Freilassung aus Inhaftierungszentrum Berlin/New York (FDI) - Pressemitteilung – Eine 61-jährige Falun Gong-Praktizierende, die der prominente Rechtsanwalt Gao Zhisheng in einem offenen Brief an Chinas Machthaber als Opfer anführte, starb im Januar infolge von Verletzungen, die sie in der Haft erlitten hatte. Frau Liu Lihua, ist die zweite Person, die Gao interviewt hat und von der man weiß, dass sie danach aufgrund von Misshandlung in der Haft gestorben ist. Gao selbst bleibt seit der Festnahme durch die chinesischen Sicherheitskräfte im Februar 2009 „verschwunden.“ Mitte März gab die chinesische Staatsführung auf Anfrage des britischen Außenministers bekannt, dass Gao lebt und wegen „Staatsgefährdung“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.
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Chinesische Behörden „schlagen hart zu“, Opfer sterben innerhalb weniger Tage in Haft Berlin / New York (FDI) - Eine Reihe von Berichten weist darauf hin, dass Falun Dafa-Praktizierende in China im Vorfeld der Olympischen Spiele innerhalb weniger Tage oder nach nur Stunden in Gewahrsam ermordet werden. Für das Informationszentrum sind diese eskalierenden Misshandlungen eine direkte Folge der Bemühungen, Falun Dafa vor den Olympischen Sommerspielen „auszulöschen”.
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Am 3.August 2007 legte der US-Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher, Mitglied im Ausschuss für Internationale Organisationen und Menschenrechte, eine Resolution zum Boykott der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking vor. Rohrabacher sagte: "Die Olympischen Spiele repräsentieren die nobelsten Elemente der Menschheit, das Regime in China hingegen verkörpert genau das Gegenteil. Die olympische Fackel soll als leuchtendes Feuer die Sehnsucht der Menschen nach etwas Höherem auf der Welt zum Strahlen bringen und es ist geradezu eine Travestie, dass die Fackel von einem Regime empfangen wird, das als größter Menschenrechtsverletzer der Welt gilt."
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Gao Zhisheng forderte die USA in seinem Brief zum Boykott der Olympischen Spiele angesichts der Verfolgung von Falun Gong aufBerlin/New York (FDI) - Gao Zhisheng, einer der bekanntesten Menschenrechtsanwälte Chinas, wurde laut Augenzeugenberichten am Sonntag von Geheimpolizisten aus seiner Pekinger Wohnung entführt. Gao hat Chinas größtes Tabu gebrochen indem er öffentlich ein Ende der Verfolgung von Falun Gong forderte.
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20 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden im Juni 2007 Berlin/New York (FDI) - Dem Falun Dafa Informationszentrum wurden im Juni 20 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden infolge der Verfolgung durch das kommunistische Regime Chinas gemeldet. Einige der Todesfälle ereigneten sich bereits im Januar 2007, wurden aber aufgrund der schwierigen Umstände und dem Risiko beim Übermitteln der Informationen aus China erst jetzt bekannt.
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Berlin/ New York (FDI) – Die Einwanderungsbehörden in Hongkong haben die Einreise von über 800 taiwanesischen Praktizierenden des Falun Gong in die Region verweigert. 297 Praktizierende erhielten kein Visum für die Einreise nach Hongkong und 515 Praktizierenden wurde die Einreise trotz gültigen Visums verwehrt.
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