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Zur Linken des idyllisch-friedlichen Wiesenthales, in welchem das Dorf
Angelrode, eine Stunde aufwärts über dem Städtchen Plaue liegt, und
durch das die Gera sich schlängelt, rauscht ein Bergwald, das
Kirchenholz, der Berg selbst ist der Weissenberg geheißen. Fast immer
ist diese Benennung von mythischem Anklang und stammt ab vom uralten
„wiht", (unseliger Geist,) daher Wichtlein, daher auch die
Witgensteine, Wizzenhöhlen u.s.w. Dort soll, so geht die Sage, vor
Zeiten ein altes Schloß gestanden haben, allein dasselbe scheint
spurlos verschwunden zu sein, und Niemand weiß mit Gewißheit dessen
Stätte zu bezeichnen.
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Im Schallholz, eine Viertelstunde westlich Merkendorf, ohnweit
Zeulenrode, hasuten ebenfalls Holzmännel und Holzweibel; sie waren den
Leuten sehr gerne behülflich und dienstbar, insonderheit beim
Heumachen, doch waren sie nicht blöde, und nahmen nicht selten
ungefragt Klöse aus den Töpfen und Brode aus den Oefen. Das war endlich
den Merkendorfer Leuten nicht recht, sie sannen/ darauf, diese unlieben
Gäste los zu werden, und wendeten die dazu dienlichen Mittel an.
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Vom Fichtelgebirge, an dessen höchstem Bergkopfe die thüringische Saale
entspringt, ziehen und schweben die Schleier der Sage nach dem nahen
Frankenwalde herüber, und lassen sich auf thüringischem Boden nieder.
Der „Nachtjäger", der im Butzenreuth, im Zeitelmoos und anderen Forsten
dieser Gebirge rumort, streift mit dem Heere seiner Butzen (Pötze,
Pütze, Pöpel, Popanze) auch auf dem Frankenwald, und wird auf
dreibeinigem Rosse reitend, von Jagdhunden umkläfft, stetig jagend
erblickt. Und wie fast überall da, wo auch nur noch Spuren sagenhafter
Ueberlieferung vom wüthenden Heere und wilden Jäger anzutreffen sind,
die Zwergensage auftritt, so auch in diesen Gründen.
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Wichtlein im untern Werrathale In dem ganzen Thalgebiete der
Werra, da wo die Hörsel in dieselbe einmündet, kommt die mythische
Trias, der Hulda, der Wichtlein und der wilden Jagd abermals zu
mannichfaltiger sagenhafter Erscheinung. Schon in Mitten der Wegstrecke
zwischen Tiefenort und Berka an der Werra liegen die Hulden-Berge. In
den sogenannten Göhringer Steinen läßt die örtliche Sage eine Hulda als
Wasserfeine in einer Krystallgrotte wohnen, und mit Wichtlein bevölkert
sie das Werrathal/ schon von Gerstungen an, über Berka herab, dann über
Sallmannshausen und Hörschel bis Spichra.
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In
den weitgedehnten Forsten des Bleßberges, des höchsten in diesem
Gebiete, arbeitet zur Nachtzeit eine unsichtbare Säge, Zwerge sollen es
sein, die sie handhaben, um manchen armen aber wackeren Holz-Mann zu
schnellerem Verdienst gelangen zu lassen. Besonders aber war das
Zwergengeschlecht thätig in einer Höhle, welche zwischen den Dörfern
Meschenbach und Rabenäußig gelegen ist, und das Zinselloch heißt.
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Die Hörselberge, im
Westen des Gothaer Landes nach Eisenach zu gelegen, gelten seit
altersher als die Heimstatt der Zwerge. Diese hausen als dienstbare
Geister der schönen Frau Venus in den Tiefen des Berges und tun sich in
den umliegenden Dörfern mal als böse, manchesmal auch als helfende
Gesellen um. Ihr Ein- und Ausgang ist das sogenannte Hörselbergsloch
oberhalb von Kälberfeld.
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Von Liu Xinyu In
dem Buch „Die große Chronik von Taiping“, verfasst in der Song-Dynastie
(960—1279 n. Chr.), steht etwas über kleine Menschen in Band 480 /482
geschrieben. Das bedeutet, dass die kleinen Menschen früher auf der
Erde wirklich gelebt haben. Hier einige Geschichten über sie:
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