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Rubrik: Wasserstoff

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Diesmal mit Rex Luzader, Vice President, Business Development for Transportation and Hydrogen-Fuel Infrastructure, Millennium Cell Inc.

H2 per Paket-Dienst [02.09.2002]

Ebenfalls kurz vor dem Durchbruch für eine neue Speichertechnologie sieht sich FuelSell Technologies (FST) aus San Francisco. Einer Verlautbarung des Unternehmens zufolge kann das "Hydrogen-Direct"-System mehr Wasserstoff zu geringeren Kosten als alle derzeit bekannten Technologien speichern und freisetzen. Das System sei zum Patent angemeldet.


Eine völlig neue Methode der Wasserstoffspeicherung will das amerikanische Unternehmen Safe Hydrogen gefunden haben. Im Rahmen eines vom Department of Energie über drei Jahre mit 3 Mio. US Dollar geförderten Projekts habe man einen Schlamm entwickelt, der H2 sowohl speichern als auch 99,999% reinen Wasserstoff "on demand" freisetzen könne.


Den offiziellen Startschuss für das "Technologiezentrum Wasserstofftechnik" (TGZ) in Schwerin gab kürzlich Otto Ebnet, Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Am 19. August erfolgte die Grundsteinlegung für das Zentrum, das die Ansiedlung und die Entwicklungsvorhaben junger Unternehmen fördern soll.


Die ebenfalls in Kanada ansässige Dynetek Industries Ltd. gibt den erfolgreichen Abschluss von Tests mit dem weltweit ersten 825bar-Speicherbehälter bekannt. Der Behälter ist das Ergebnis der Bemühungen des Unternehmens, ein leichtgewichtiges, kostengünstiges und sicheres Hochdruckspeichermedium auf den Markt zu bringen. Aufgebaut ist der rohrförmige Dynetek-Behälter auf einen Aluminium-Kern.


Die neuseeländische Regierung will 6 Millionen Dollar (NZD, ca. 2,9 Mio. Euro) in die Entwicklung einer Methode zur Herstellung von Wasserstoff aus Kohle investieren. Wissenschaftler der CRL Energy Ltd., vormals der Forschungsarm des Staatsbetriebes Solid Energy, erwarten die Technologie in den nächsten drei Jahren unter Laborbedingungen zum Erfolg bringen zu können.


Info von Rolf Kepler:

Alexander Weß(alex@duhsofa.de) & Tim Krueger(tim@duhsofa.de) schrieben mir:
Wir sind/waren Schüler der Friedensschule in Münster und haben zusammen an Jugend Forscht teilgenommen! Wir haben ein duHSoFa gebaut! (auf Deutsch: dualbetriebenes Wasserstoff(H)-Solar-Fahrzeug - ein Modell-Fahrzeug, das mit reiner Sonnenkraft(Solarzellen), reinem Wasserstoff und Brennstoffzellen, fährt oder auch nur mit Wasserstoff, der durch überschüssiger Solar-Energie erzeugt wurde, fährt!)


Ebenfalls um die Lösung von Speicherproblemen bemüht ist die kanadische Dynetek Industries Ltd. Im Dezember konnte das Unternehmen das erfolgreiche Ergebnis einer Untersuchung seiner Wasserstoffzylinder durch die unabhängige Prüfinstitution Powertech Labs Inc. bekannt geben.


Wissenschaftler der Universität Bonn haben einen Algenstamm gentechnisch so verändert, dass er mehr als doppelt so viel Wasserstoff erzeugen kann wie zuvor. Experten sehen in dem ungiftigen Gas den Energieträger der Zukunft. "Die Algen geben den Energiespeicher Wasserstoff nur ab, wenn man sie dazu zwingt, sagte der Biochemiker Thomas Happe von der Universität Bonn am Donnerstag. Wenn eine bestimmte Grünalgen-Art auf "Schwefeldiät" gesetzt wird, entsorge sie überschüssige Energie in Form von Wasserstoff.


Ein von japanischen Wissenschaftlern neu entwickeltes Material kann Wasser mit Hilfe von Sonnenlicht in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Dies eröffnet neue Möglichkeiten zur einfachen und billigen Produktion des grünen Energieträgers Wasserstoff. Damit könnte dieser in Zukunft so einfach wie Erdgas für Haushalte erhältlich sein. Die Forscher berichten über ihre Arbeit in dem britischen Wissenschaftsmagazin Nature.

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