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ADAC: auf der Brennerbundesstraße gratis
Fahrer von über 3,5 Tonnen schweren Wohnmobilen, die über den Brenner in den Süden wollen, schonen ihre Reisekasse spürbar, wenn sie nicht die Brennerautobahn, sondern die Route auf der Brennerbundesstraße wählen. Laut ADAC spart man sich bei Hin- und Rückfahrt 62 Euro.
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Auf nahezu allen europäischen Hauptreiserouten werden Autoreisende in Form von Mautgebühren zur Kasse gebeten. Dabei berechnen zwölf europäische Länder die Maut nach den gefahrenen Autobahn-Kilometern, fünf (Schweiz, Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei) verlangen auf Autobahnen und Schnellstraßen eine für eine bestimmte Zeit gültige Vignettengebühr
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ADAC-Motorwelt: Exklusiv-Interview mit Bundesverkehrsminister Stolpe Gute Nachrichten für alle Autofahrer: Die Pkw-Maut kommt definitiv nicht, die Ökosteuer wird nach 2003 nicht weiter erhöht und der überwiegende Teil der Einnahmen aus der Lkw-Maut fließt zweckgebunden in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Dies versicherte der neue Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe in einem Exklusiv-Interview mit der ADAC-Clubzeitschrift Motorwelt.
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"Die Lkw-Maut ist ein wichtiger Beitrag für die Mobilität von morgen. Sie ist unser Weg aus dem Stau." Das sagte Kurt Bodewig, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, am Montag auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Die Maut sei gerecht, innovativ und eröffne neue Möglichkeiten bei der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur.
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Der Bundesverband Günterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung hat eingehend vor den Folgen der für 2003 geplanten Lkw-Maut für die Branche gewarnt und angekündigt, die Neuregelung notfalls zu boykottieren. "Wenn das Gesetz keine ausreichende Ausgleichsregelung enthält, werden wir uns weigern, die Geräte zur Maut-Erfassung einzusetzen", sagte Hauptgeschäftsführer Karlheinz Schmidt dem Kölner "Express". Geplant seien auch Protestaktionen. Für seinen Verband sicherte Schmidt aber zu, dass keine Lkw-Blockaden organisiert würden.
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Deutsche Spediteure sollen bei der 2003 geplanten Einführung der Lkw-Maut auf Autobahnen bei der Mineralölsteuer entlastet werden. Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) will sich dafür einsetzen, dass ein Teil der Steuer auf die Maut angerechnet wird.
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1. Schwere Lastkraftwagen verursachen in besonderem Maße Kosten für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb von Autobahnen. Die Belastung der Straßen durch einen schweren LKW mit 40 Tonnen Achslast ist etwa 60.000 mal größer als durch einen PKW. Die Bundesregierung verfolgt deshalb im Einklang mit der EU-Verkehrspolitik das Ziel, durch eine verursachergerechte Anlastung der Wegekosten den LKW stärker an der Finanzierung der Infrastruktur zu beteiligen. Deswegen wollen wir beim LKW einen Systemwechsel vollziehen - weg von der alleinigen Finanzierung über Steuer und Eurovignette und hin zu einer Nutzerfinanzierung durch eine streckenbezogene LKW-Gebühr ("Maut").
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Die Autobahn-Vignetten für das Jahr 2002 können in Österreich, der Schweiz und Tschechien bereits ab Samstag, 1. Dezember 2001, benutzt werden. Wie schon in den Jahren zuvor gelten sie laut ADAC in allen drei Ländern 14 Monate lang, also bis zum 31. Januar 2003. Das österreichische 2002er-Pickerl ist an der lila Farbe zu erkennen, die Schweizer Vignette für 2002 ist pink. In Österreich, der Schweiz und Tschechien braucht man die Vignette auf allen Autobahnen und Schnellstraßen.
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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in einem Interview mit der ADAC Motorwelt nochmals definitiv mögliche Pläne der Bundesregierung für eine Pkw-Maut verneint. In der Dezember-Ausgabe des Mitglieder-Magazins schließt Schröder ebenso nochmals eine Fortsetzung der Ökosteuer über das Jahr 2003 hinaus aus.
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In der aktuellen Diskussion um Einführung und Verwendung der Lkw-Maut fordert der ADAC eine dauerhafte Verstärkung der Straßenbaumittel. Die von der Bundesregierung eingesetzte Infrastruktur-Kommission hat im jährlichen Haushalt ein Vier-Milliarden-Mark-Loch für die Fernstraßen errechnet. Der Lösungsvorschlag: Einführung einer Lkw-Maut auf Autobahnen.
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