|
Rubrik: Verschmutzung Home | ||||
|
Home Shen Yun Performing Arts Falun Dafa Swastika-Verwendung Aufklärung Gesellschaft & Verbraucher Technik-Verkehr+Umwelt » Technologie » Kraftstoffe » EU Kraftstoff-Preisvergleiche » Benzin Diesel Kraftstoffpreise » Spritspar-Meldungen » Tools-Tricks » Verkehrs-Service-Info «Umwelt « « Verschmutzung » » Ozon-Klima » » Abgase Natur & Wissenschaft Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen Aufklärung+Menschenrechte Geschichte-Relikte+Artefakte Handel+Wandel Friends of Igeawagu Twitter - Join the conversation Find us on Facebook Sitemap Impressum |
Auch Niedersachsen muss sich an die Spielregeln der EU halten[15.01.2010] .Umwelt/Gewässerschutz | NABU begrüßt Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Schutz der Ems Luxemburg/Berlin - Der NABU hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Schutzstatus der Tideems und des Emsästuars in den Landkreisen Leer und Aurich sowie in der Stadt Emden begrüßt. Unter der Bezeichnung „Unter- und Außenems“ soll das Gebiet durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der Europäischen Union geschützt werden. Die Stadt Papenburg hatte sich jedoch gerichtlich dagegen gewehrt, das Gebiet als Schutzgebiet von europäischer Bedeutung („Natura 2000“) zu melden. Dazu hatten sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union aber bereits 1992 mit Verabschiedung der FFH-Richtlinie verpflichtet Weil einige Bundesländer Schutzgebiete nur zögerlich gemeldet hatten,
nahm der Aufbau des „Natura 2000“-Netzwerks in Deutschland sehr viel
mehr Zeit in Anspruch als in anderen EU-Mitgliedstaaten. Jetzt ist er
bis auf wenige Ausnahmen wie die Ems abgeschlossen. „Das Urteil beweist,
dass auch Niedersachsen sich endlich an die von allen Mitgliedstaaten
akzeptierten Spielregeln halten muss“, sagte NABU-Präsident Olaf
Tschimpke. NABU-Europaexperte Claus Mayr ergänzte, dass dies nicht
zuletzt im Interesse der Stadt Papenburg sei: Schon seit den ersten
EuGH-Urteilen Mitte der 90er Jahre sei klar, dass die FFH-Schutzgebiete
zunächst für „Natura 2000“ gemeldet werden müssten, um Rechtsklarheit
für Kommunen, Investoren und Landnutzer zu schaffen. Erst danach könne
im Rahmen von Verträglichkeitsprüfungen über Ausnahmen wie die
Vertiefung der Ems für die Überführung der Schiffe der Meyer-Werft
entschieden werden. „Die Prozesshanselei der Stadt Papenburg war daher
kontraproduktiv und hat die Steuerzahler überflüssig belastet“,
kritisierte Mayr.
Zudem habe der EuGH klargestellt, dass die früheren Genehmigungen zur Ausbaggerung der Ems mit deren Meldung als Schutzgebiet nichtig seien und alle Arbeiten einer Verträglichkeitsprüfung nach Artikel 6 der FFH-Richtlinie unterzogen werden müssen. „Daher müssen die aktuellen Arbeiten sofort eingestellt und einer ordnungsgemäßen Prüfung nach Recht und Gesetz unterzogen werden“, forderte Mayr. Für Rückfragen: Claus Mayr, NABU-Direktor Europapolitik, Brüssel, mobil (+49)172-5966098. Im Internet zu finden unter www.NABU.de Das Urteil im Fall C-226/08 ist auf der EuGH-Homepage zu finden unter: >>>>> Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Charitéstr. 3, 10117 Berlin Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Annika Natus Tel.: 030 - 28 49 84-1510, -1500, Fax: 030 - 28 49 84-2500, eMail: presse@nabu.de 125 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 27.09.2011 Auf ein CCS-Gesetz kann Deutschland getrost verzichten 17.07.2011 Das große Windenergiegeschäft mit Chinas Gift - oder was bei der Herstellung von Neodymium in der Umwelt angestellt wird. 15.01.2010 Auch Niedersachsen muss sich an die Spielregeln der EU halten 29.11.2007 Diesel-Partikelfilter-Nachrüstung 23.11.2007 Partikelfilter-Nachrüstung 16.11.2007 Partikelfilter-Nachrüstung - Filterpanne nicht auf die lange Bank schieben 04.07.2007 Die KP China streicht große Passagen über die Folgen der Luft- und Wasserverschmutzung aus Weltbankbericht. 08.10.2002 Nanopartikel verschleppen Schwermetalle in Fließgewässern 21.09.2002 Es könnte besser stehen um unseren Planeten. 14.06.2002 Umweltverschmutzung der Industrieländer führte zu Dürrekatastrophen in der Sahelzone |
|
|
Anwerber: Veröffentlichen Sie Ihre Stellenangebote auf Careerjet |
|