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Die Straße und der Schuh des Riesen - Irlands Giant's Causeway ("Damm des Riesen")

[16.08.2007] Die irische Volksmund überliefert eine alte keltische Sage.
Der zur Folge verliebte sich einst der Riese Finn McCool unsterblich in eine hübsche Riesin die auf der gegenüberliegenden schottischen Insel Staffa lebte. Jeden Tag soll er sehnsüchtig zu ihr herüber geblickt haben, doch die rauhe See war ein gewaltiges Hinternis, welches schwerlich zu überwinden galt. Darum baute er eines Tages einen gewaltigen Damm und holte seine Angebetete zu sich herüber.


Jedoch zu allem Unglück hatte auch schon bereits ein anderer Riese ein Auge auf die Schöne geworfen und so neidete der Riese Benandonner ihnen ihr Glück. Voller Groll folgte dieser ihnen schon bald über die gewaltige Brücke nach Irland und beinahe wäre es für die beiden Geliebten zu spät gewesen. Doch der Riese Finn McCool ersann eine kluge List: Er verkleidete sich als Säugling und legte sich in die Wiege seines bereits geborenen Kindes.
Dem tobenden Riesen Benandonner erklärte die schöne Riesin daraufhin, dass das "Kindchen" in der Wiege der Sohn von ihr und Finn sei und er solle sich bei der Größe des Kindes erst einmal die Ausmaße des Vaters vorstellen.


Da flüchtete Benandonner Hals über Kopf, zerschmetterte in seinem Zorn den steinernen Damm, dessen Überreste bis zum heutigen Tag an beiden Küsten zu sehen sind... und ließ wohl eines seiner Schuh am Ufer zurück, der nach den Jahren von Millionen derer 60 an der Zahl versteinerte und bis heute liegen blieb :-)

Dieser Legende folgend, wurden zahlreiche der umliegenden Felsformationen mit fantasievollen Namen belegt. Da erheben sich die wie einzelne Finger aus den Felsen heraus ragenden Chimney Tops, bestaunt der Wanderer Giant's Organ, deren Säulen in der Tat an überdimensionale Orgelpfeifen erinnern und beginnt man angesichts des Giant's Boot zu grübeln, welche Schuhgröße der Riese nur gehabt haben mag...

Nun die Wissenschaft legt hier das Alter der Felsvormation fest, demnach soll der Riese vor ca. 60 Millionen Jahren da gelebt haben. Erstaunlich ist, das die Geschicht der trockenlegung des Thüringer Meeres nun fast die gleiche Zeitspanne zu Grunde liegen soll.
Und wohl auch auf ein Machwerk von Riesen gewesen sein soll.

Also ein ganzen Ursunal von Spekulationen. Nun könnte man meinen, das dieses alles Erfindungen von einfältigen Menschen sind, die zu Urzeiten lebten.
Doch der interessantere Teil daran ist, das diese Sagen und Überlieferungen bis heute überdauert haben. Also läßt die Gedankenführung den Schluß zu, es muß wohl etwas daran sein, das soviele Hinweise auf Riesen weltweit exestieren, auf jedenfall, lassen sich so viele ander Dinge leichter erklären.

Nun fragt sich aber der eine oder andere, wieso meint die moderne Wissenschaft, dass die Steinformation von vulkanischer Tätigkeit herührt, gehen wir mal davon aus, das dieses auch so ist und bleiben wir aber dennoch bei  den Riesen als Schöpfer dieses Bauwerkes.
Aus der Sichtweise der heutigen Menschen urteilt der eine und andere recht vorschnell, aber stellen wir uns einmal vor, dass, die Riesen von damals nicht nur über enorme Muskelkräfte verfügten, sondern auch, wie einige andere Themenbezogen Schreiber behaubten, die Riesen auch übernatürliche Kräfte eine Art von Magie verfügt haben sollen. Mythen darüber gibt es reichlich, dann könnte wir ja die Überlegung in Betracht ziehen, das mit Hilfe von Magie, sich auch vulkanische Tätigkeit manipulieren oder besser gesagt kontrollieren ließe, oder gar etwa doch noch mehr?
Das wiederum würde die Gleichmäßigkeiten der Steine und Säulen erklären.

Und außerdem müssen die Großen, Mittleren und die Kleinen der unsrigen Vorfahren, nicht unbedingt nach den heutigen modernen Gesichtspunkten gebaut haben. Denn wir waren ja noch gar nicht da, um ihnen vorzuschreiben wie sie zu bauen hatten, das auch der letzte der heutigen Zweifler an größer gewachsenen Menschenrassen glauben kann.

Nur eines ist mir unklar, warum baute er sich kein Schiff, oder schwamm darüber, so glaube ich nun, dass dieser Riese ganz schön Wasserscheu war.
Oder damals noch die Schlange Mitgarts noch ihr Unwesen im Meer trieb, bis der kühne Thor sie erschlug.

Ja es bleiben immer so viele Fragen offen, das es noch genügend Stoff zu weitern Betrachtungsweisen übrigbleibt.

In diesem Sinne, wünsche ich noch viel Vergnügen bei der weiteren Erkenntnisgewinnung!
R.v.T.
Igeawagu

PS.:
Da fällt mir ja noch eine kleine episode ein.
Der Riese muß wohl auch an dem Steine werfen Spaß gehabt haben, also ähnlich der Riesen von denen deutsche und andere Mythen berichten.

So erklären dann die Einheimischen Irlands und Schottlands noch folgene Überlieferung über einen Felsen der im Meer zufinden ist.

Oder sind es die Gebirgsspitzen des einst versunkenen Kontinent of Atlantis.
Denn das würde ja ein Erklärung für die noch heute auf dem Meeresgrund der Nordseee ruhenden Kulturgüter und Bauwerken seien können.
Rockall ist ein Felsen von ungefähr 27 m Durchmesser im Nordost-Atlantik, was rechnerisch einer Fläche von 573 m² entspricht. Er ist die 23 Meter aus dem Wasser aufragende Spitze eines erloschenen Vulkans und entstand einer keltischen Legende zufolge, als der irische Riese Fionn mac Cumhaill (anglisiert: „Finn McCool“) einen Kieselstein in den Atlantik warf.

Rockall war bereits als Roccolo bei den Römern, um 100 v.Chr. bekannt ge- wesen. Woher dieses Wissen stamt, kann heute nicht mehr gesagt werden. Die erste Zeichnung des Felsens stamt von dem Irischen Mönch St.Brendan aus dem Jahre 540. St.Brendan nannte den Felsen Rocoll, ein name der sich bis ins späte Mittelalter hielt. 1607 wurde der Felsen als Rockall in Britische Karten der Admiralität eingetragen, allerdings über 100 Kilometer von seiner heutigen Position entfernt. Am 22.August 1686 ereignete sich der erste bekannt gewordene Schiffbruch an dem Felsen, als das Spanische Passagierschiff 'Andorra' mit 250 Auswanderern in die 'Neue Welt' an dem Felsen zerschellte.

1808 entdeckte der Britische Segler 'Helene' das nach ihm genannte Helen's Reef, ca. 2 Kilometer nordöstlich von Rockall. Helen's Reef ist ein knapp unter dem Wasser liegendes Riff, das nur anhand der ständigen Brecher positioniert werden kann.


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