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Einer neuen Vereinbarung mit Atomkonzernen ist nicht zu trauen[19.10.2009] Berlin - NABU-Präsident Olaf Tschimpke zu dem Vorhaben der Koalition, die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern und die daraus resultierenden Gewinne der Atomkonzerne teilweise abzuschöpfen: "Warum sollten die Bürger einer Vereinbarung mit den Atomkonzernen über die Abschöpfung ihrer Zusatzgewinne trauen?
Die Atomindustrie hat schließlich schon einmal einen Vertrag gebrochen - nämlich den Atomkonsens mit der Bundesregierung aus dem Jahr 2000. Damals hatten sich die Energiekonzerne dazu verpflichtet, alles dafür zu tun, dass der Atomausstieg dauerhaft umgesetzt würde. Nun kämpfen RWE, Vattenfall und Co. mit aller Macht für einen Ausstieg aus dem Ausstieg und wollen selbst die ältesten Schrottreaktoren so lang wie möglich am Netz lassen.
Außerdem haben die Energiekonzerne massiv zu den zahlreichen Strompreiserhöhungen der letzten Jahre beigetragen. Wer die Atomkonzerne nun darum bittet, Geld aus den Unternehmenskassen zurück zu überweisen, der macht den Bock zum Gärtner. Der NABU lehnt die von Schwarz-Gelb geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke daher entschieden ab." Für Rückfragen: Elmar Große Ruse, NABU-Energieexperte, Tel. 030.284984.1611, mobil 0173.35 22 872. Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Charitéstr. 3, 10117 Berlin Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Annika Natus Tel.: 030 - 28 49 84-1510, -1500, Fax: 030 - 28 49 84-2500, eMail: presse@nabu.de 76 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 18.01.2012 Am Rande der Wüste bahnt sich eine braune Revolution an - Weiden gegen den Vormarsch der Wüste 28.12.2011 NABU: „Dinosaurier des Jahres 2011” für luftverpestende Kreuzfahrtschiffe von AIDA und TUI Cruises 27.09.2011 TUIs Kreuzfahrtschiffe - Tatsache ist, dass „Mein Schiff 2“ so viele Luftschadstoffe ausstößt wie 5.000.000 Autos 27.09.2011 Auf ein CCS-Gesetz kann Deutschland getrost verzichten 17.07.2011 Das große Windenergiegeschäft mit Chinas Gift - oder was bei der Herstellung von Neodymium in der Umwelt angestellt wird. 21.06.2011 Aggressives Pflanzengift ist nicht ungefährlich für Mensch und Tier - Verbot des Unkrautkillers „Roundup“ in Haus- und Kleingärten 21.06.2011 EU-Umweltminister müssen klares Signal für ehrgeizigen Klimaschutz aussenden 12.07.2010 Lösten geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums Flutkatastrophen aus?? 15.01.2010 München nicht zur Festung machen ADAC warnt 15.01.2010 Auch Niedersachsen muss sich an die Spielregeln der EU halten |
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