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Rubrik: Umwelt

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München. Der ADAC lehnt die gestern im Stadtrat vorgetragenen gravierenden Einschränkungen für Autofahrer entschieden ab und warnt davor, München durch Pförtnerampeln und Citymaut zur Verkehrsfestung zu machen. Obwohl der Erfolg der Umweltzone zur Verbesserung der Luftqualität bislang nicht nachgewiesen ist, sind bereits viele Bürger in Stadt und Umland, die sich keinen Neuwagen leisten können, aber auf das Auto angewiesen sind, durch die bestehende Regelung finanziell und sozial stark belastet. Um die Autofahrer nicht weiter zu verunsichern, fordert der ADAC, die Diskussion über weitere Verschärfungen mit eher zweifelhaften Erfolgsaussichten bis zu einer wissenschaftlich fundierten Klärung der Wirksamkeit von Umweltzonen einzustellen.


.Umwelt/Gewässerschutz | NABU begrüßt Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Schutz der Ems
Luxemburg/Berlin - Der NABU hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Schutzstatus der Tideems und des Emsästuars in den Landkreisen Leer und Aurich sowie in der Stadt Emden begrüßt. Unter der Bezeichnung „Unter- und Außenems“ soll das Gebiet durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der Europäischen Union geschützt werden. Die Stadt Papenburg hatte sich jedoch gerichtlich dagegen gewehrt, das Gebiet als Schutzgebiet von europäischer Bedeutung („Natura 2000“) zu melden. Dazu hatten sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union aber bereits 1992 mit Verabschiedung der FFH-Richtlinie verpflichtet


ADAC kritisiert Umweltbundesamt KlimaschutzpolitikClub: Untaugliche Vorschläge nützen niemandemDie jüngsten Klimaschutzempfehlungen des Umweltbundesamtes können nach Ansicht des ADAC keinen sinnvollen Beitrag zur Senkung der Treibhausgase leisten. „Wer die Pendlerpauschale abschaffen, die Maut ausweiten und ein Tempolimit auf Autobahnen einführen will, dient damit nicht spürbar der Umwelt, sondern sorgt lediglich für eine Verteuerung der Mobilität“, so die Kritik von ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker.


Eine hohe Schadstoffbelastung der Luft schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Blättern der Bäume nieder. Wie hoch die Schadstoffbelastung der Luft ist, lässt sich tendenziell anhand einer magnetischen Untersuchung der Blätter von Straßenbäumen feststellen. Zu diesem Schluss sind amerikanische Forscher gekommen. Die Blätter von Hauptverkehrsstraßen waren bis zu achtmal magnetischer als die der ruhigeren Nebenstraßen und sogar bis zu zehnmal magnetischer als die Blätter vom Land.


Berlin - NABU-Präsident Olaf Tschimpke zu dem Vorhaben der Koalition, die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern und die daraus resultierenden Gewinne der Atomkonzerne teilweise abzuschöpfen: "Warum sollten die Bürger einer Vereinbarung mit den Atomkonzernen über die Abschöpfung ihrer Zusatzgewinne trauen? 


Aus aktuellen Anlass wegen der Schweinegrippe und Vogelgrippe. Alles ist irgendwie direkt miteinander in Zusammenhang zubringen.
Vor 2400 Jahren berichtete Hippocrates den Ausbruch einer Epidemie, die Medizinhistoriker heute der Influenza zuordnen. Im Jahr 876 bremste eine Krankheit die Armee Karls des Großen, deren Beschreibung auf Grippe schließen lässt. 1580 schleppten Kolonialherren aus Afrika und Amerika per Schiff eine verheerende Seuche in spanischen Hafenstädte, die ganze Dörfer entvölkert haben soll - Grippe.


Der ADAC lehnt einen Zwang zur Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern kategorisch ab. Eine damit verknüpfte Pflicht zur Stilllegung von nicht umgerüsteten Fahrzeugen stellt für die Betroffenen einen enteignungsgleichen Eingriff dar. Für viele Pkw sind keine Partikelfilter verfügbar oder die Nachrüstung ist nur zu unverhältnismäßig hohen Kosten möglich.


Utl.: Gaspreissenkungen bei Energie Graz, Steirische Gas Wärme, Stadtwerke Leoben und Wien Energie – Strompreissenkung bei IKB und Bewag
Wien (BMWFJ/OTS) - Das Wirtschaftsministerium veröffentlicht monatlich den Energiepreis-Monitor auf Basis von Eurostat-Daten sowie Berechnungen und Erhebungen der e-control.


Bei der Produktion von Flachbildschirmen, Computerchips und Solarzellen fällt eine Substanz an, die für das Klima 17000-mal schädlicher ist als CO2. Mit der Einführung eines Ersatzmittels für das ätzende Perfluorcarbon hat man den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Nach einer US-amerikanischen Studie von Michael Prather und Juno Hsu von der University of California ist Stickstofftrifluorid (NF3) erheblich klimaschädlicher als Perfluorcarbon und besitzt eine 17000-mal stärkere Wirkung als das Treibhausgas Kohlendioxid.


Tschimpke: So wird Deutschland nie Europameister im KlimaschutzBerlin - Nach Ansicht des NABU werden mit dem heute im Bundestagverabschiedeten ersten Klimapaket wichtige Potenziale zur Verminderungvon Treibhausgas-Emissionen nicht ausgeschöpft. Weder gilt dieNutzungspflicht für die Wärmeerzeugung durch Erneuerbare Energien imgesamten Gebäudebestand noch wurden ausreichende Vorgaben für den Ausbauder hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung beschlossen. „Mit dieserLeistung wird Deutschland nie Europameister im Klimaschutz“, urteilteNABU-Präsident Olaf Tschimpke.

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