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Reale und oder nicht reale Erscheinungen - Glaube oder Nichtglaube wie definiert sich dieses, letztendlich glaubt jeder Mensch, auch der meint er glaubt nicht, den er äußert sich ja mit den Worten "Daran glaube ich nicht oder das glaube ich nicht" also glaubt er auch. Es ist nicht die Tatsache, nicht daran zuglauben, es ist einfach nur eine Sache der Betrachtung der Formulierung, worauf Goethe schon mit seiner Weisheit hinwies, "Wenn du etwas gut verbergen willst, mußt du es nur richtig sagen"!
Siehst du es nur als eine einfache Naturerscheinung, bleibt es für dich auch nur eine Naturerscheinung, denn du hast es für dich so festgelegt. Warum sollte deine Meinung geändert werden.
Dennoch gibt es viele Überlieferungen aus alten Zeiten, Weisheiten und Ratschläge von Personen, die mache Dinge eben anders betrachtet haben. Also wird es immer wieder Personen geben, die ebenso betrachten oder eben nicht so betrachten, so sollte jeder seine eigene Anschauung haben dürfen.
So gibt es viele Überlieferungen die letztendlich nach jedermann Gedungen entwirrt werden, je nach Glaubens oder Wissensstand. Kritik als solches, ist eigentlich das negativste Wort, ersetzen sollte es ein jeder durch erweiternde Betrachtung. Du hast recht, er hat recht sie hat recht, ich kann auch recht haben, es ist und bleibt nur die eigene Betrachtung entsprechend seiner Wissensebene.
Ich stelle hier eben nur die Meinige oder auch die Seinige dar, jeder darf sich hier seinen eigenen Reim darauf machen, je nach dem, für wie und wem sie nützlich ist.


Im hohen Norden befindet sich der Himalaya, der König der Berge, dessen vorstehende Gottheit als Himavan bekannt ist. Dieser Himavan zeugte mit seiner Gefährtin Mena, der Tochter des überirdischen Meru-Berges, zwei bezaubernde Töchter von unvergleichlicher Schönheit. Die ältere der beiden wurde Ganga genannt und auf Bitte der Halbgötter wurde sie später zu jenem heiligen Fluss. Das andere Mädchen wurde Uma genannt, und ihr Vater vermachte sie dem unbegrenzt mächtigen Shiva zur Frau. Nachdem Shiva das Mädchen, das in dieser Welt auch als Parvati bekannt ist, geheiratet hatte, tummelte er sich mit ihr in Sphären himmlischer Glückseligkeit.


Der Weise Vishvamitra war einst ein König, der für viele tausend Jahre über die Erde regierte. Einmal machte er sich auf eine Reise, sein Königreich zu besichtigen, wozu er eine große Armee aus Hunderttausenden von Soldaten auf Elefanten, Streitwagen, Pferden und zu Fuß versammelte. Vishvamitra marschierte durch viele Städte und Ländereien, über Berge und Flüsse und kam schließlich zu den Behausungen der Rishis. Dort erreichte er die Einsiedelei Vasishtas, ihres Anführers, der zweifellos der beste aller Rishis war. Diese wunderschöne Stätte besaß einen großen Reichtum an Blumen, Kletterpflanzen und Bäumen und wurde durch die Anwesenheit der Halbgötter, Gandharvas, Siddhas und Charanas beehrt. Der Ort wimmelte von einer Unzahl an überirdischen Sehern und Weisen, die wie Feuer leuchteten und er vibrierte unentwegt vom Vortragen heiliger vedischer Hymnen. Einige der Weisen dort lebten nur von Wasser oder Luft allein, andere von Blättern, die von den Bäumen gefallen waren, während andere sich von einer spärlichen Diät aus Früchten und Wurzeln ernährten. Alle von ihnen hatten ihre Sinne und Gedanken unter Kontrolle und beschäftigten sich mit Askese und Meditation. Der mächtige Vishvamitra betrachtete diese Gegend, als wäre sie der Aufenthaltsort Brahmas selbst.


Auf dem Berg Sumeru lebte ein mächtiger Vanara-Anführer namens Keshari. Seine Frau Anjana war unvergleichlich schön. Eines Tages sah Vayu, der Halbgott des Windes, wie sie alleine war und wünschte sich, mit ihr zusammen zu sein. Nachdem er sich mit ihr in seiner mystischen yogischen Gestalt mit ihr vereint hatte, empfing sie ein Kind, das Hanuman genannt wurde. Es weinte vor Hunger und Anjana setzte es zwischen einige Riedgräser auf den Boden, während seine Frau losging, um Waldfrüchte zu sammeln. Hanuman blickte hinauf und sah die Sonne. Er war mit der Macht seines göttlichen Vaters versehen und stieg plötzlich durch die Luft zur Sonne auf. Vayu begleitete ihn und schützte ihn mit einer kühlen Brise, so dass er nicht von der Sonne verbrannt werden könnte. Der Sonnengott hielt seine lodernden Strahlen ebenfalls zurück, als er erkannte, dass es Hanuman war. Dieser, so wusste er, war ein großer Diener Vishnus, der ihm später auf der Erde einmal helfen würde.


Kapitel 1
Hanuman flog durch das Firmament, überglücklich aufgrund seines Erfolges. Bald würde er Sugriva und Rama sehen und ihnen die gute Nachricht übermitteln, dass er Sita gefunden hatte. Er ließ Lanka in einem Zustand des Aufruhrs hinter sich und bewegte sich mit der Geschwindigkeit des Windes. Kein einziger Rakshasa verfolgte ihn, da alle damit beschäftigt waren ihre heimgesuchte Stadt zu retten.

Panik in Lanka [10.07.2007]

Kapitel 2
In Lanka ließ Ravana all seine Minister zu einer Vollversammlung zusammenkommen. Nachdem der Dämon das schreckliche Blutbad und die von Hanuman verursachte Zerstörung miterlebt hatte, sprach er zu seinen Ratgebern: "Diese Stadt, von der wir dachten, sie sei unbezwingbar, ist von einem einfachen Affen erstürmt und zugrunde gerichtet worden. Meine Gärten sind zerstört, man hat sich an unserem Tempel vergangen und einige der besten Rakshasas sind getötet worden, einschließlich meines eigenen Sohnes, Prinz Aksha. Dieser elende Affe hat tatsächlich eigenhändig die ganze Stadt auf den Kopf gestellt."


Kapitel 3
Vibhishana hatte beschlossen sich Rama anzuschließen. Er überquerte den Ozean und erreichte in weniger als einer Stunde Ramas Lager. Der intelligente Rakshasa verweilte in der Luft und bat darum, mit dem Anführer der Affen zu sprechen. Sugriva kam schnell herbei. Als er die fünf riesigen Rakshasas mit ihren Rüstungen und ihrem himmlischen Schmuck am Himmel sah, wurde er besorgt. Er überlegte gründlich. Waren die Rakshasas gekommen, um die Affen anzugreifen? Vielleicht war dies ein listiger Trick, wie es die Rakshasas ja gerne taten. Sugriva sah sich Vibhishana genau an. Der Rakshasa sah aus wie ein Berg oder eine Wolke und war so imposant wie Indra. Alle fünf Rakshasas trugen verschiedenartige Waffen.


Kapitel 4
In Lanka erhielt Ravana von seinen Spionen die Nachricht, dass sich die Affen um die Stadt herum versammelt hätten. Der eingeschüchterte Suka sagte ihm, dass Ramas Armee unschätzbar groß und mächtig sei. Er empfahl Ravana Sita sofort an Rama auszuliefern. Sukas Vorschlag machte Ravana wütend: "Ich würde Sita nicht einmal dann zurückgeben, wenn die ganze Schar der Halbgötter vor Lanka stehen würde!", brüllte er. "Oh, wann werden meine Pfeile endlich auf Rama flitzen, wie Bienen auf Frühlingsblumen? Ich werde diese Armee in den Schatten stellen, wie die aufgehende Sonne die Sterne verdunkelt."


Kapitel 5
Außerhalb von Lanka beriet sich Rama mit seinen Generälen. Sie besprachen den Angriff der Stadt. Vibhishana berichtete, dass seine vier Minister sich in der Gestalt von Vögeln in die Stadt begeben hatten. Sie hatten alles genau betrachtet. Vibhishana beschrieb nun die Vorkehrungen, die sie zur Verteidigung getroffen hatten. “Am Osttor steht Prahasta, der Oberbefehlshaber. Am Südtor befinden sich Mahaparshwa und Mahodara, zwei fast unüberwindbare Rakshasas. Am Westtor ist Ravanas listiger und fürchterlicher Sohn Indrajit stationiert, der in der Schlacht äußerst gefährlich ist. Am Nordtor wartet Ravana persönlich."


Kapitel 6
Indrajit begab sich nach Lanka, umgeben von den wichtigsten Rakshasas, die alle vor Freude brüllten. Der Rakshasa-Prinz ging schnell zum Palast seines Vaters und erzählte ihm die Neuigkeiten: "Deine zwei sterblichen Feinde liegen, durch meine spitzen Pfeile niedergestreckt, tot auf dem Schlachtfeld. Zerstreue deine Furcht, mein König. Der Sieg gehört jetzt uns." Ravana sprang auf seine Beine und umarmte seinen Sohn. Er war freudig erregt und rief sofort nach den Rakshasis, die Sita bewachten. Er wies sie an, die Prinzessin im Pushpaka-Streitwagen mitzunehmen, um ihr Rama und Lakshmana zu zeigen. Er war sicher, dass Sita ihn jetzt als Ehemann annehmen würde.


Kapitel 7
Ravana sah, wie seine Truppen besiegt und verwahrlost zurückkehrten. Seine Augen waren hochrot vor Zorn und er atmete schwer. Er befahl dem nächsten seiner mächtigen Befehlshaber, Durdharsha, in die Schlacht hinaus zu ziehen. Der Dämon war den Halbgöttern und Danavas im Kampf gegenübergetreten und fürchtete niemanden. Er bestieg seinen mit Juwelen verzierten Streitwagen, der acht eiserne Räder besaß, welche im Durchmesser so groß wie zwei Mann waren, und raste aus der Stadt hinaus. Seine Stimme klang wie ein Donnerschlag, als er die Rakshasa-Streitkräfte scharte, die ihm zu Hunderten und Tausenden folgten. Wie die anderen Rakshasa-Anführer vor ihm, beobachtete er zahlreiche schlimme Vorzeichen, doch er nahm ebenfalls keine Notiz von ihnen und stürzte auf die Affen zu.

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