The Spirit of the Future
                                          Igeawagu -Im Fokus der Zeiten


Benutzerdefinierte Suche
Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen

Home Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen


Home
Shen Yun Performing Arts
Falun Dafa
Swastika-Verwendung Aufklärung
Gesellschaft & Verbraucher
Technik-Verkehr+Umwelt
Natur & Wissenschaft
Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen
» Alte Wissenschaften
» Neuzeitig_Berichte
» Sagen-Mythen-Maerchen
» Betrachtungsweisen Anschauungen
» Erscheinungen
» Prophezeihungen
» Vergeltungen
» Goetter
» Unerklaerliches
» Kraftakrobaten
» Kampfkunst
» Erkenntnisse

Aufklärung+Menschenrechte
Geschichte-Relikte+Artefakte
Handel+Wandel
Friends of Igeawagu
Twitter - Join the conversation
Find us on Facebook
Sitemap
Impressum

Die Schlacht beginnt

[09.07.2007] Kapitel 5
Außerhalb von Lanka beriet sich Rama mit seinen Generälen. Sie besprachen den Angriff der Stadt. Vibhishana berichtete, dass seine vier Minister sich in der Gestalt von Vögeln in die Stadt begeben hatten. Sie hatten alles genau betrachtet. Vibhishana beschrieb nun die Vorkehrungen, die sie zur Verteidigung getroffen hatten. “Am Osttor steht Prahasta, der Oberbefehlshaber. Am Südtor befinden sich Mahaparshwa und Mahodara, zwei fast unüberwindbare Rakshasas. Am Westtor ist Ravanas listiger und fürchterlicher Sohn Indrajit stationiert, der in der Schlacht äußerst gefährlich ist. Am Nordtor wartet Ravana persönlich."

Vibhishana teilte Rama mit, wie viele Rakshasas ihnen gegenübertraten. Sie waren Millionen, alle von ihnen mit schweren Waffen jeglicher Art ausgerüstet. Es würde kein einfacher Kampf werden.

Rama lächelte. Er erteilte Befehle und kommandierte verschiedene Affen ab, um jedes Tor anzugreifen. Sugriva, Jambavan und Vibhishana sollten in der Mitte der Armee bleiben. Nila würde die Ostseite bestürmen, Angada solle nach Süden gehen, Hanuman nach Westen und Rama persönlich würde das Nordtor angreifen. Er wollte keine Zeit verschwenden und Ravana direkt gegenübertreten. Rama befahl den Affen, sie sollen nur in ihrer eigentlichen Gestalt kämpfen. Dies sei ihr Unterscheidungsmerkmal. Rama erwartete, dass die Dämonen sie täuschen und verschiedene Gestalten annehmen würden. Die Affen würden sich am besten gegenseitig erkennen, wenn sie in ihren eigenen Gestalten blieben.

Der Abend kam näher. Die Schlacht würde am folgenden Tag beginnen. Rama beschloss, auf den Suvela-Berg zu steigen und dort die Nacht zu verbringen. Als er den Berg bestieg, sprach er mit Lakshmana: "Wir werden in der Lage sein, Lanka von diesem günstigen Aussichtspunkt zu überblicken. Ich sehne mich nach dem Beginn der Schlacht. Mein Zorn gegenüber Ravana steigert sich von Moment zu Moment. Die ganze Rakshasa-Rasse wird aufgrund ihres bösartigen und eigensinnigen Königs untergehen."

Zusammen mit Hunderten der besten Affenkrieger erreichte Rama die Spitze des Suvela-Berges. Sie schauten auf Lanka, das im Licht der untergehenden Sonne rot leuchtete. Entlang der Verteidigungsmauern, die wie eine steile Bergwand aussah, schien es eine weitere dunkle Wand in Form einer dicht zusammengedrängten Reihe von Rakshasas zu geben. Man konnte keine Lücke in den Reihen der schwer bewaffneten Dämonen sehen. Die Affen brüllten in ihrer Vorfreude. Während sie ihren Feind anschauten, senkte sich die Sonne und der Vollmond ging auf. Rama und die Affen hielten achtsam Ausschau nach irgendwelchen Zeichen für einen hinterhältigen Nachtangriff der Rakshasas.

Nach Sonnenaufgang am folgenden Tag überblickten die Affen Lanka erneut aufs Genaueste. Die sich oben auf dem Trikuta-Berg befindliche Stadt sah bezaubernd aus mit ihren hochragenden weißen Toren und den goldenen und silbernen Befestigungsanlagen. Wohnhäuser, Paläste und große Tempel mit goldenen Kuppeln strotzten in der Stadt. Die Affen sahen verschiedene Vorrichtungen, die kampfbereit entlang der äußeren Mauern in einer Reihe aufgestellt waren. Als die Rakshasas sich zum Kampf bereit machten, ertönte ein heftiges Trommeln und der Klang von Muschelhörnern und Trompeten.

Als Rama und die Affen auf Lanka schauten, sahen sie in der Entfernung Ravana selbst. Der Dämon erschien auf der Spitze des Stadttores, in rote Gewänder gekleidet und mit funkelnden scharlachroten Edelsteinen geschmückt. Von allen Seiten wurde ihm Luft zugefächelt und man hielt einen großen weißen Sonnenschirm über seinen Kopf.

Als Sugriva ihn dort stehen sah, wurde er ungestüm. Er sprang unmittelbar mit einem mächtigen Satz von der Bergspitze und landete in der Nähe des Dämonenkönigs. Er stürmte auf ihn zu und sagte: "Ich bin ein Freund und Diener Ramas, des Herrschers der Welt. Zeig mir deine Stärke, Rakshasa, denn ich werde dich heute nicht verschonen."

Mit diesen Worten sprang Sugriva auf Ravana und schleuderte sein leuchtendes Diadem zu Boden. Der Rakshasa schüttelte ihn ab und stellte sich kampfbereit auf. Er sprach mit rauen Worten: "Heute werde ich dir deinen schönen Hals brechen, lieber Affe."

Ravana packte Sugriva und warf ihn gewaltsam auf den Boden, doch der Affe prallte zurück wie ein Ball. Er stürzte auf Ravana und umgriff ihn fest. Als sie sich gegenseitig mit den Fäusten schlugen, mit den Knien stießen und kratzten, war es, als würden zwei große, ineinander verschlungene Bäume von einem Sturm geschüttelt. Während sie sich so in den Haaren lagen, ächzten sie heftig und waren in Blut und Schweiß gebadet. Beide besaßen außergewöhnliche Kraft und kämpften mit ihrer ganzen Stärke. Sie stürzten zu Boden, rollten davon und fielen vom flachen Dach des Tores auf den Boden unterhalb, während sie sich immer noch mit aller Gewalt schlugen. Da beide sehr geschickt im Ringen waren, wandten sie gekonnt verschiedene Griffe an. Sie erschienen wie ein Löwe und ein Tiger in einem wilden Kampf um Leben und Tod. Sie gingen wieder auseinander, bewegten sich kreisförmig umeinander und beschimpften sich gegenseitig mit barschen Worten. Sie stellten sich in verschiedenen Stellungen hin und bewegten sich auf unterschiedlichste Weise - bald rasten sie umher, bald drehten sie sich im Kreis, einmal sprangen sie hoch in die Luft und dann wieder gingen sie in die Hocke. Sie sahen elegant aus, als sie mit blendender Geschwindigkeit aufeinander einschlugen und sich gegenseitig auswichen, doch keiner konnte den anderen überwältigen. Als Ravana des Kampfes überdrüssig wurde, entschloss er sich, seine übernatürlichen Kräfte zu zeigen. Sugriva erkannte dies, sprang sofort in die Höhe und landete erneut auf dem Dach des Tores. Er machte einen weiteren großen Satz und begab sich hinüber zum Suvela-Berg. Der zurückgebliebene Ravana stand wütend am Boden. Als der Dämon sah, dass der Affe an die Seite von Rama und Lakshmana zurückgekehrt war, entschloss er sich ihm nicht zu folgen. Der Kampf mit dem Prinzen würde früh genug kommen.


1234



Zugehörige Artikel:
 Garuda kommt zur Hilfe

123 Seitenaufrufe

Weitere Artikeln zu diesen Thema
06.02.2012 Wahre Weisheit kommt nicht durch Worte von außen her, sondern durch innere Erleuchtung,
26.12.2011 Wieland der Schmied
26.12.2011 Das Himmelspferd
26.12.2011 Das graue Pferd
26.12.2011 Das Schamanenpferd
26.12.2011 Das mythische Schwert
26.12.2011 Das Sternenschwert des Morgenmannes
26.12.2011 Der Morgenmann, das Sternenschwert und der Lindwurm am Horizont
26.12.2011 Siegfrieds Schwert trägt viele Namen - Gram - Gram Notung - Balmung
29.11.2011 Der Tod eines alten Baumes oder wie ein alter Baum um sein vergangenes Leben spricht!


Anwerber: Veröffentlichen Sie Ihre Stellenangebote auf Careerjet


Map
LIVE sehen
9ge.de |espch.de | gottschalg.com | IGEAWAGU i | wushu-search.com | Kung-fu-style Info | ohnein.de | rogott.de | www.swastika-info.com | milobarus.de | alex.gottschalg.com

Copyright IGEAWAGU ©