The Spirit of the Future
                    Igeawagu - Im Fokus der Zeiten


Benutzerdefinierte Suche
Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen

Home Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen


Home
Shen Yun Performing Arts
Falun Dafa
Swastika-Verwendung Aufklärung
Gesellschaft & Verbraucher
Technik-Verkehr+Umwelt
Natur & Wissenschaft
Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen
» Alte Wissenschaften
» Neuzeitig_Berichte
» Sagen-Mythen-Maerchen
» Betrachtungsweisen Anschauungen
» Erscheinungen
» Prophezeihungen
» Vergeltungen
» Goetter
» Unerklaerliches
» Kraftakrobaten
» Kampfkunst
» Erkenntnisse

Aufklärung+Menschenrechte
Geschichte-Relikte+Artefakte
Handel+Wandel
Friends of Igeawagu
Twitter - Join the conversation
Find us on Facebook
Sitemap
Impressum

Blutbad unter den Rakshasas


Rama sah Atikaya in der Entfernung, der wie ein großer Berg anmutete. Erstaunt bei diesem Anblick wandte sich Rama Vibhishana zu und fragte: "Wer ist dieser monströse Rakshasa in dem Streitwagen, der von tausend Pferden gezogen wird? Inmitten von lodernden Spießen sieht er aus wie eine dunkle Wolke, die von leuchtenden Blitzen umgeben ist. Ja, mit seinen goldenen Bögen auf allen Seiten des strahlenden Streitwagens erleuchtet er das Schlachtfeld wie die gerade aufgegangene Sonne. Seine lodernden Pfeile, die in alle Richtungen fliegen, sind wie unzählige Sonnenstrahlen. Sag mir den Namen dieses löwengleichen Kriegers."

Vibhishana erwiderte, dass dies Ravanas Sohn sei, ein mächtiger Kämpfer, der viel Askese ausgeübt und folglich verschiedene Segnungen von Brahma erlangt hatte. Der Schöpfer des Universums hatte ihn für die Halbgötter und Dämonen unbezwingbar gemacht und verlieh ihm viele mystische Waffen, wie auch den wunderbaren Streitwagen, in dem er jetzt fuhr. Der Dämon hatte mit seinen Pfeilen sogar Indras Donnerkeil in Schach gehalten und Varunas Nase abgeschnitten. Vibhishana riet Rama, ihn sofort anzugreifen, bevor er die ganze Affenarmee vernichten würde.

Rama beobachtete, wie Atikaya in die Reihen der Affen eindrang. Er war zugleich von fünf großen Helden unter den Affen, Nila, Dwivida, Mainda, Kumuda und Sarabha umzingelt. Sie griffen den Rakshasa von allen Seiten an und schleuderten riesige Felsbrocken und Bäume auf ihn. Mit Leichtigkeit wehrte der Dämon all ihre Geschosse mit seinen leuchtend roten Juwelenpfeilen ab. Er durchbohrte alle fünf Affen und Schlug sie in die Flucht. Der Dämon jagte der Affenarmee Angst ein, so wie ein wilder Löwe eine Herde von Rehen erschreckt. Er schaute sich um und sah Rama. Der Rakshasa ließ die Affen beiseite, wandte sich hinüber zu Rama und erstaunte ihn durch seine hochmütige Herausforderung: "Es ist langweilig, gegen gewöhnliche Krieger zu kämpfen. Wenn du den Mut und die Stärke hast, dann trete heute mir gegenüber. In Kürze werde ich deiner Macht und deinem Ruhm ein Ende bereiten."

Als Lakshmana dies hörte, erzürnte er. Er ergriff seinen Bogen und ließ die Sehne schwirren, was einen Klang erzeugte, der überall auf dem Schlachtfeld widerhallte. Lakshmana starrte Atikaya mit blutunterlaufenen Augen an und legte einen langen Pfeil auf seinen Bogen.

Der Dämon lachte höhnisch: "Wie kannst du es wagen, mich herauszufordern, Sohn Sumitras? Du bist ein Knabe, der in Kriegsangelegenheiten unerfahren ist. Nicht einmal der Himalaya oder die Erde selbst können mir gegenübertreten. Du versuchst das Feuer der universalen Vernichtung zu entfachen, während es friedlich schlummert. Du solltest nicht auf diese Weise dein Leben verlieren. Mach schnell, dass du weg kommst! Wenn du dich jedoch entschließt hier zu bleiben, dann sei auf meine Pfeile gefasst, die dein Herzblut aussaugen werden, genau wie ein Löwe das Blut eines Rehs schlürft."

Lakshmana konnte Atikayas hochmütige Worte nicht ertragen. Er fuhr den Rakshasa an: "Leere Worte sind noch lange kein Beweis für deine Kühnheit, Dämon.

Lass diese leere Prahlerei sein und zeig jetzt deine Stärke. Wenn du die besten deiner Pfeile und Geschosse auf mich abgefeuert hast, werde ich dir deinen Kopf abschlagen, so wie der Wind eine reife Frucht von einem Baum weht. Ob ich jung oder alt bin, spielt keine Rolle; du solltest dir bewusst sein, dass ich heute hier als dein Tod eingetroffen bin. Auch Vishnu hat die drei Welten einst erobert, als er noch ein Kind war."

Atikaya kochte vor Zorn. Er schoss sofort einen funkensprühenden Pfeil ab, der mit der Geschwindigkeit des Windes flog und wie ein Meteor aussah. Lakshmana schoss einen Pfeil ab, der denjenigen Atikayas in der Mitte seiner Flugbahn entzwei teilte. Atikaya wurde daraufhin noch zorniger, legte fünf weitere Pfeile auf seinen Bogen und schickte sie alle gleichzeitig auf Lakshmana los. Lakshmana zerteilte erneut die Pfeile, noch während sie auf ihn zurasten.

Lakshmana griff nach einem scharfen, prächtig strahlenden Pfeil. Er spannte seinen Bogen bis er kreisförmig war, schoss den Pfeil ab und durchbohrte den Dämon auf der Stirn. Atikaya bebte wie ein Berg bei einem Erdbeben. Blut strömte sein Gesicht hinunter, wie von einem Berg abgesonderte Oxide. Der Rakshasa rühmte Lakshmanas Heldentat. Er schickte sofort zwei Dutzend Pfeile auf den Prinzen los, die den Himmel zu erleuchten schienen, doch Lakshmana schoss sie alle ab. Atikaya schickte daraufhin einen weiteren brutalen Pfeil ab, der den Prinzen auf der Brust traf. Lakshmana blutete heftig, zog jedoch den Pfeil heraus und warf ihn zur Seite. Dann lud er einen Pfeil mit der Kraft der Agneyastra, der mächtigen Feuerwaffe. Als Atikaya den zu seiner Vernichtung abgeschossenen, am Himmel leuchtenden Pfeil sah, erwiderte er mit einem Geschoss, das mit der Macht des Sonnengottes ausgestattet war. Die beiden mystischen Waffen trafen wie zwei brennende Planeten am Himmel zusammen. Beide stürzten zu Asche verbrannt auf den Boden.

Atikaya schoss eine Waffe auf Lakshmana ab, über die Yamaraja herrscht, doch der Prinz konterte mit einem vom Windgott ermächtigten Pfeil. Lakshmana überdeckte Ravanas Sohn in Erwiderung mit zahllosen Pfeilen, so dass weder der Dämon noch sein Streitwagen sichtbar waren. Mit einem Schwert fegte der Dämon diese Pfeile weg und war nicht im geringsten gestört. Er schoss einen tödlichen Pfeil auf Lakshmana ab, der ihn in der Brust traf und den Prinzen für einen kurzen Augenblick bewusstlos machte. Als er wieder zu Bewusstsein kam, schoss er messerscharfe Pfeile ab, welche die Standarte des Dämons abschnitten. Er tötete den Wagenlenker und mehrere Reihen der Rakshasa-Pferde. Aber obwohl er den Körper des Dämons mit zahllosen Pfeilen traf, konnte er ihn nicht im geringsten verletzen.

Lakshmana war verwirrt, als Vayu, der Halbgott des Windes, sich ihm näherte und sagte: "Dieser Dämon trägt eine undurchdringliche Rüstung, die ihm von Brahma selbst verliehen wurde. Dieser Rakshasa kann in der Tat nur durch Brahmas Waffe getötet werden."

Als Lakshmana die himmlische Stimme hörte, nahm er einen großen goldenen Pfeil heraus und legte ihn auf seinen Bogen. Er sagte die Mantras auf, um Brahmas Waffe anzurufen. Während er die Silben aussprach, schien der Himmel zu dröhnen und die Erde zu zittern. Mit diesem Pfeil auf seinem voll gespannten Bogen sah Lakshmana wie die Inkarnation des Todes aus. Er schoss den Pfeil ab, der mit einem schrecklichen Geräusch auf den Dämon zuflog.

Atikaya sah den mit Diamanten überzogenen Pfeil leuchtend wie die Mittagssonne auf sich zukommen. Er wurde von Angst gepackt, bewegte sich mit blendender Geschwindigkeit und schleuderte Speere, Lanzen, Spieße, Streitkolben und Äxte auf den Pfeil. Außerdem schoss er mit zahlreichen seiner Pfeile auf ihn. Doch dem Pfeil konnte nicht Einhalt geboten werden. Er zerschmetterte die Waffen des Dämons und flog rasch weiter durch die Luft. Der lodernde Pfeil erwischte Atikaya am Hals, trennte seinen Kopf ab und schleuderte ihn in einige Entfernung auf das Schlachtfeld.

Als Ravanas Sohn getötet war, stießen die übriggebliebenen Rakshasas ein Wehklagen aus. Sie schrien in schrägen Tönen, rannten verängstigt umher und konnten keinen Beschützer finden. Sie wandten ihre Gesichter der Stadt zu und traten hastig den Rückzug an. Die Affen umringten Lakshmana mit Freudeschreien und rühmten ihn. Der Prinz lächelte und kehrte an Ramas Seite zurück. Rama umarmte seinen Bruder und pries seine wunderbare Heldentat. Blumen fielen vom Himmel und überirdische Trommeln ertönten.

Zurück 123


148 Seitenaufrufe

Weitere Artikeln zu diesen Thema
06.02.2012 Wahre Weisheit kommt nicht durch Worte von außen her, sondern durch innere Erleuchtung,
26.12.2011 Wieland der Schmied
26.12.2011 Das Himmelspferd
26.12.2011 Das graue Pferd
26.12.2011 Das Schamanenpferd
26.12.2011 Das mythische Schwert
26.12.2011 Das Sternenschwert des Morgenmannes
26.12.2011 Der Morgenmann, das Sternenschwert und der Lindwurm am Horizont
26.12.2011 Siegfrieds Schwert trägt viele Namen - Gram - Gram Notung - Balmung
29.11.2011 Der Tod eines alten Baumes oder wie ein alter Baum um sein vergangenes Leben spricht!


Anwerber: Veröffentlichen Sie Ihre Stellenangebote auf Careerjet


Map
LIVE sehen
9ge.de |espch.de | gottschalg.com | IGEAWAGU i | wushu-search.com | Kung-fu-style Info | ohnein.de | rogott.de | www.swastika-info.com | milobarus.de | alex.gottschalg.com

Copyright IGEAWAGU ©
Ausgangswährung:
Zielwährung:
Datum:Betrag:

Währungsrechner von finanzen.net