|
Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen Home | ||||||||||
|
Home Shen Yun Performing Arts Falun Dafa Swastika-Verwendung Aufklärung Gesellschaft & Verbraucher Technik-Verkehr+Umwelt Natur & Wissenschaft Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen » Alte Wissenschaften » Neuzeitig_Berichte » Sagen-Mythen-Maerchen » Betrachtungsweisen Anschauungen » Erscheinungen » Prophezeihungen » Vergeltungen » Goetter » Unerklaerliches » Kraftakrobaten » Kampfkunst » Erkenntnisse Aufklärung+Menschenrechte Geschichte-Relikte+Artefakte Handel+Wandel Friends of Igeawagu Twitter - Join the conversation Find us on Facebook Sitemap Impressum |
Lakshmana kämpft mit Indrajit[09.07.2007] Kapitel 11 Ravana war niedergeschmettert. Zweimal hatte er seinen scheinbaren Sieg gefeiert und zweimal wurde er gezwungen alles wieder zu überdenken. Er saß grübelnd in seinem Palast. Diese Affenarmee war verzaubert. Sie waren von Indrajit praktisch ausradiert worden, doch plötzlich waren sie alle wieder auf ihren Füßen und kämpften erneut. Jetzt waren Kumbhakarnas zwei unbezwingbare Söhne getötet worden. Die Lage wurde langsam verzweifelt. Ravana sah hinüber zu Indrajit. Dieses Mal durfte er nicht versagen. Ravana sprach zu seinem Sohn, der in jeder Hinsicht genauso mächtig wie sein Vater war: “Heldenhafter Prinz, diese beiden Sterblichen müssen das Zeitliche segnen. Obwohl sie zweimal von dir besiegt worden sind, sind sie wie durch ein Wunder dem Tod entkommen. Jetzt muss ihr Glück ein Ende finden. Du bist der Bezwinger Indras. Was ist also das Problem mit diesen zwei Menschen? Mach es schnell mein Sohn. Wende alle nur erdenklichen Mittel an und töte sie!” Indrajit verließ Lanka aufs Neue in Begleitung der übrig gebliebenen
Rakshasa-Streitkräfte. Nachdem er erneut das Feuer auf dem Schlachtfeld
verehrt hatte, stand er auf und begann mit seiner Macht zu prahlen:
“Die zwei menschlichen Brüder sind bereits tot. Heute werde ich einen
außergewöhnlichen Sieg für meinen besorgten Vater nach Hause tragen.
Heute Abend wird er sich friedlich schlafen legen können und das
höchste Glück erfahren.” Der Rakshasa-Prinz benutzte seine Zauberkräfte, um alles in tiefe Dunkelheit zu hüllen. Er erhob sich zum Himmel und stürzte auf die Vanara-Armee zu, die in große Verwirrung geriet. Er ließ stählerne Pfeile zu Hunderttausenden nieder regnen. Erneut nahm er Rama und Lakshmana ins Visier. Die beiden Prinzen gerieten durch seinen hinterhältigen Angriff in Zorn. Rama loderte wie ein riesiges Feuer, das mit Unmengen geklärter Butter genährt wurde. Er spannte seinen Bogen zu einem Kreis und schoss tödliche goldene Pfeilschäfte ab, die in die Richtung von Indrajit in den Himmel flogen. Rama benutzte nun auch die Shabda-Astra, die einen unsichtbaren Gegner ausfindig machen konnte und durchbohrte den Dämon auf schlimme Weise. Er sah, wie die Pfeile des Dämons auf den Boden fielen, getränkt mit seinem Blut. Indrajit fuhr von den Prinzen weg und schickte Pfeile auf die Affen los, die sie zu Tausenden töteten. Als Lakshmana dies sah, verlor er jegliche Geduld. Er legte einen Pfeil auf seinen Bogen und sprach zu Rama: “Ich werde jetzt die Brahmastra abfeuern und sie mit der Kraft aufladen, die alle Rakshasas sofort töten wird. Wir brauchen ihre Überheblichkeit nicht länger zu dulden.” Rama ergriff seinen Bruder und hielt ihn zurück. “Wir sollten unschuldige Geschöpfe nicht unnötig töten”, sagte er zu ihm. “Die Rakshasas in Lanka sind durch unseren Angriff auf ihre Stadt ausreichend bestraft worden. Lass uns jetzt nur die übrig gebliebenen Krieger vernichten. Ich selbst werde diesen Indrajit töten, wenn er auch nur noch einen Augenblick auf dem Schlachtfeld bleibt.” Rama verkündete, die Zeit für Indrajits Vernichtung sei nun gekommen. Selbst wenn der Rakshasa in die entferntesten Bereiche des Universums flüchtete, würde er nicht entkommen. Er erhob seinen Bogen und schaute zum Himmel. Indrajit ahnte Ramas Absicht voraus und zog sich schnell vom Schlachtfeld zurück. Er betrat Lanka und überlegte, welche Taktik er anwenden solle, um Rama und seinen Bruder zu töten. Indem er seine ungeheuren mystischen Kräfte benutzte, erzeugte er ein illusionäres Bildnis von Sita. Er plazierte diese falsche Gestalt auf seinem Streitwagen und betrat erneut das Schlachtfeld, dieses mal blieb er jedoch am Himmel sichtbar. Hanuman machte den Streitwagen Indrajits aus, der von dämonischen Tigern gezogen wurde und er stürzte mit einer Felsenspitze, die groß wie ein Berg war, in seinen Händen auf ihn zu. Als er nach oben schaute, sah er jedoch eine Frau in den Klauen des Dämons. Obwohl sie wunderschön war, sah sie unglücklich und bekümmert aus. Sie war in ein einziges Gewand gekleidet, war ungeschmückt und ihre Glieder waren mit Staub und Schmutz bedeckt. Nachdem Hanuman sie eine Weile angeschaut hatte, erkannte er Sita. Er wandte seinen Blick nicht ab, als Indrajit sein Schwert herausnahm und Sita an den Haaren packte. Er begann sie zu schlagen, während sie schrie: “Rama! O Rama!” Hanuman wurde von heftigem Schmerz gepackt, als er dies sah und heiße Tränen flossen aus seinen Augen. Zornig wies er Indrajit zurecht: “Du gottloser Kerl, dein Vorgehen führt lediglich zu deiner eigenen Vernichtung. Obwohl du von einem brahmanischen Rishi abstammst, bist du von niedriger Geburt, niederträchtig und sündhaft. Wie kannst du eine hilflose Frau töten, die von ihrem Zuhause und ihrem Ehemann fortgerissen worden ist, die schwach und unglücklich ist und nach Hilfe schreit? Dein eigener Tod ist nahe. Du wirst in einen dunklen und verdammten Bereich absteigen, der von den niedrigsten Wesen bewohnt wird.” Indrajit lachte. Er ließ Sitas Gestalt los, ergriff seinen Bogen und schoss in brutaler Manier tausend Pfeile auf Hanuman und die anderen Affen ab. Dann packte er Sita erneut an den Haaren und erwiderte Hanuman rauh: “Ich werde jetzt diejenige, um deren Willen ihr alle von so weit hergekommen seid und so hart gekämpft habt, töten. Dann werde ich Rama und Lakshmana hinrichten, genauso wie dich, lieber Affe. Ich schere mich nicht um die Unsittlichkeit meines Handelns, denn was auch immer dem Feind Schmerz zufügt, muss mit allen Mitteln getan werden.” Der Dämon stieg hoch zum Himmel auf und schwenkte seinen Streitwagen. Hanuman war von Kummer und Zorn erfüllt. Voller Wut und rasend stürzte er sich auf die Rakshasas. Er brüllte wiederholt und verzehrte die Rakshasa-Armee wie das Feuer der universalen Vernichtung. Er nahm einen gewaltigen Felsblock auf und schleuderte ihn geradewegs auf Indrajits Streitwagen, doch der Dämon stieg in die Höhe und der Felsblock flog weiter, zermalmte Hunderte von Dämonen und riss einen großen Graben in den Boden. Hanuman war verzweifelt. Er schaute sich in der Affenarmee um und rief ihnen zu: “Stellt den Kampf ein! Das Ziel unserer Schlacht ist jetzt nicht mehr erreichbar, denn Sita ist tot. Lasst uns den Rückzug antreten und Rama fragen, was als nächstes zu tun ist.” Die Affen rissen sich vom Kampf los und begaben sich zurück zu Rama und Lakshmana. Als Indrajit dies sah, zog er sich ebenfalls zurück und nahm die Dämonen mit sich. Er begab sich zu einer heiligen Stätte in einer als Nikumbhila bekannten Höhle. Dort führte er ein Ritual aus, um den Sieg in der Schlacht sicherzustellen. Er verehrte die mächtige Göttin Kali, eine fürchterliche Form der personifizierten materiellen Energie, und brachte Blut in das Opferfeuer dar. Der Dämon wusste, dass die letzte Schlacht bald gekämpft werden würde. Brahma hatte ihm die Segnung erteilt, dass sobald das Ritual in Nikumbhila ausgeführt sein würde, er in der Schlacht völlig unbezwingbar wäre, bis sein Feind besiegt sei. Der Zeitpunkt, um diese Segnung einzulösen war nun gekommen. Umgeben von anderen Rakshasas saß Indrajit vor dem Feuer und sagte die heiligen Mantras auf. * * *
Zugehörige Artikel: • Ravana zeigt seine Kühnheit 136 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 06.02.2012 Wahre Weisheit kommt nicht durch Worte von außen her, sondern durch innere Erleuchtung, 26.12.2011 Wieland der Schmied 26.12.2011 Das Himmelspferd 26.12.2011 Das graue Pferd 26.12.2011 Das Schamanenpferd 26.12.2011 Das mythische Schwert 26.12.2011 Das Sternenschwert des Morgenmannes 26.12.2011 Der Morgenmann, das Sternenschwert und der Lindwurm am Horizont 26.12.2011 Siegfrieds Schwert trägt viele Namen - Gram - Gram Notung - Balmung 29.11.2011 Der Tod eines alten Baumes oder wie ein alter Baum um sein vergangenes Leben spricht! |
|
|
Anwerber: Veröffentlichen Sie Ihre Stellenangebote auf Careerjet |
|