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Reale und oder nicht reale Erscheinungen - Glaube oder Nichtglaube wie definiert sich dieses, letztendlich glaubt jeder Mensch, auch der meint er glaubt nicht, den er äußert sich ja mit den Worten "Daran glaube ich nicht oder das glaube ich nicht" also glaubt er auch. Es ist nicht die Tatsache, nicht daran zuglauben, es ist einfach nur eine Sache der Betrachtung der Formulierung, worauf Goethe schon mit seiner Weisheit hinwies, "Wenn du etwas gut verbergen willst, mußt du es nur richtig sagen"! Siehst du es nur als eine einfache Naturerscheinung, bleibt es für dich auch nur eine Naturerscheinung, denn du hast es für dich so festgelegt. Warum sollte deine Meinung geändert werden. Dennoch gibt es viele Überlieferungen aus alten Zeiten, Weisheiten und Ratschläge von Personen, die mache Dinge eben anders betrachtet haben. Also wird es immer wieder Personen geben, die ebenso betrachten oder eben nicht so betrachten, so sollte jeder seine eigene Anschauung haben dürfen. So gibt es viele Überlieferungen die letztendlich nach jedermann Gedungen entwirrt werden, je nach Glaubens oder Wissensstand. Kritik als solches, ist eigentlich das negativste Wort, ersetzen sollte es ein jeder durch erweiternde Betrachtung. Du hast recht, er hat recht sie hat recht, ich kann auch recht haben, es ist und bleibt nur die eigene Betrachtung entsprechend seiner Wissensebene. Ich stelle hier eben nur die Meinige oder auch die Seinige dar, jeder darf sich hier seinen eigenen Reim darauf machen, je nach dem, für wie und wem sie nützlich ist.
Kapitel 2 In Lanka ließ Ravana all seine Minister zu einer
Vollversammlung zusammenkommen. Nachdem der Dämon das schreckliche
Blutbad und die von Hanuman verursachte Zerstörung miterlebt hatte,
sprach er zu seinen Ratgebern: "Diese Stadt, von der wir dachten, sie
sei unbezwingbar, ist von einem einfachen Affen erstürmt und zugrunde
gerichtet worden. Meine Gärten sind zerstört, man hat sich an unserem
Tempel vergangen und einige der besten Rakshasas sind getötet worden,
einschließlich meines eigenen Sohnes, Prinz Aksha. Dieser elende Affe
hat tatsächlich eigenhändig die ganze Stadt auf den Kopf gestellt."
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Kapitel 4 In Lanka erhielt Ravana von seinen Spionen die
Nachricht, dass sich die Affen um die Stadt herum versammelt hätten.
Der eingeschüchterte Suka sagte ihm, dass Ramas Armee unschätzbar groß
und mächtig sei. Er empfahl Ravana Sita sofort an Rama auszuliefern.
Sukas Vorschlag machte Ravana wütend: "Ich würde Sita nicht einmal dann
zurückgeben, wenn die ganze Schar der Halbgötter vor Lanka stehen
würde!", brüllte er. "Oh, wann werden meine Pfeile endlich auf Rama
flitzen, wie Bienen auf Frühlingsblumen? Ich werde diese Armee in den
Schatten stellen, wie die aufgehende Sonne die Sterne verdunkelt."
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Kapitel 5 Außerhalb von Lanka beriet sich Rama mit seinen
Generälen. Sie besprachen den Angriff der Stadt. Vibhishana berichtete,
dass seine vier Minister sich in der Gestalt von Vögeln in die Stadt
begeben hatten. Sie hatten alles genau betrachtet. Vibhishana beschrieb
nun die Vorkehrungen, die sie zur Verteidigung getroffen hatten. “Am
Osttor steht Prahasta, der Oberbefehlshaber. Am Südtor befinden sich
Mahaparshwa und Mahodara, zwei fast unüberwindbare Rakshasas. Am
Westtor ist Ravanas listiger und fürchterlicher Sohn Indrajit
stationiert, der in der Schlacht äußerst gefährlich ist. Am Nordtor
wartet Ravana persönlich."
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Kapitel 6 Indrajit begab sich nach Lanka, umgeben von den
wichtigsten Rakshasas, die alle vor Freude brüllten. Der Rakshasa-Prinz
ging schnell zum Palast seines Vaters und erzählte ihm die Neuigkeiten:
"Deine zwei sterblichen Feinde liegen, durch meine spitzen Pfeile
niedergestreckt, tot auf dem Schlachtfeld. Zerstreue deine Furcht, mein
König. Der Sieg gehört jetzt uns." Ravana sprang auf seine Beine und
umarmte seinen Sohn. Er war freudig erregt und rief sofort nach den
Rakshasis, die Sita bewachten. Er wies sie an, die Prinzessin im
Pushpaka-Streitwagen mitzunehmen, um ihr Rama und Lakshmana zu zeigen.
Er war sicher, dass Sita ihn jetzt als Ehemann annehmen würde.
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Kapitel 7 Ravana sah, wie seine Truppen besiegt und verwahrlost
zurückkehrten. Seine Augen waren hochrot vor Zorn und er atmete schwer.
Er befahl dem nächsten seiner mächtigen Befehlshaber, Durdharsha, in
die Schlacht hinaus zu ziehen. Der Dämon war den Halbgöttern und
Danavas im Kampf gegenübergetreten und fürchtete niemanden. Er bestieg
seinen mit Juwelen verzierten Streitwagen, der acht eiserne Räder
besaß, welche im Durchmesser so groß wie zwei Mann waren, und raste aus
der Stadt hinaus. Seine Stimme klang wie ein Donnerschlag, als er die
Rakshasa-Streitkräfte scharte, die ihm zu Hunderten und Tausenden
folgten. Wie die anderen Rakshasa-Anführer vor ihm, beobachtete er
zahlreiche schlimme Vorzeichen, doch er nahm ebenfalls keine Notiz von
ihnen und stürzte auf die Affen zu.
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Kapitel 8 Ravana kehrte äußerst verstört nach Lanka zurück. Er
fühlte sich gedemütigt, von Rama überwältigt worden zu sein, wie ein
Elefant, der von einem Löwen bezwungen wurde. Als er sich an die Kraft
Ramas unaufhaltsamer Pfeile erinnerte, fragte er sich, was er als
nächstes tun solle. Er rief seine Ratgeber zusammen, die sich daraufhin
ins Ratszimmer begaben und Ravana umringten. Der Dämon schaute auf
seinem Thron sitzend umher und sprach zu ihnen, immer noch erschüttert
von seinem Kampf mit Rama.
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Kapitel 9 Die Rakshasas rannten schnell zu Ravana und erzählten
ihm die Neuigkeiten: "Dein glorreicher Bruder hat für einige Zeit
Verwüstung unter den Affen angerichtet, doch schließlich ist er von
Rama getötet worden. Sein glied- und kopfloser Rumpf liegt jetzt halb
unter Wasser gesetzt im Meer und sein Kopf versperrt das Haupttor der
Stadt." Ravana war schockiert und wurde von Kummer ergriffen. Er fühlte
sich der Ohnmacht nahe. Überall um ihn herum stießen seine Söhne und
anderen Verwandten ein Wehklagen aus. Sie trauten ihren Ohren nicht.
Wie konnte der unbesiegbare Kumbhakarna von einem gewöhnlichen Menschen
getötet worden sein?
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Kapitel 10 Ravana wurde zunehmend besorgter. Seine Angst
verdrängte sogar den Kummer seinen Sohn und Bruder verloren zu haben.
In Gedanken verloren saß er auf seinem goldenen Thron. Seine
mächtigsten Kämpfer waren einer nach dem anderen getötet worden. Selbst
als die beiden menschlichen Prinzen überwältigt worden waren und durch
Indrajits unüberwindliche Waffen niedergestreckt worden waren, hatten
sie sich irgendwie wieder erholt. Wenn Rama sogar den furchterregenden
Kumbhakarana getötet hatte, wer war dann noch übrig, der dem Prinzen
gegenübertreten konnte und überleben würde? Mit Sicherheit war er
Vishnu persönlich, der Erzfeind des Rakshasas.
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Kapitel 12 Die in Angst und Schrecken versetzten Rakshasas
rannten zu Ravana und teilten ihm mit, dass Indrajit gefallen war.
“Dein mächtiger Sohn ist auf einen noch größeren Helden gestoßen und
hat das Zeitliche gesegnet”, berichteten sie. “Nachdem der höchst
ruhmreiche Indrajit Lakshmana mit zahllosen Pfeilen überschüttet hatte,
ist er in die nächste Welt aufgebrochen.”
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Kapitel 13 Während Ravana sich aus Angst zurückzog, kehrte Rama
zu Lakshmana zurück. Er fiel neben ihm nieder und wiegte den Kopf des
Prinzen in seinen Händen. Lakshmana schien tot zu sein. Die Wunde in
seiner Brust sah furchtbar aus und es schien, als atmete er nicht mehr.
Mit Tränen in den Augen und mit bebender Stimme sprach Rama mit lauten
Worten, um seinem Kummer Luft zu machen: “Oh, wie schmerzvoll es ist,
meinen geliebten Bruder in einem solchen Zustand zu sehen. Meine Stärke
verlässt mich, wenn ich sehe, wie er hier liegt. Selbst wenn ich diesen
Kampf gewinne, werde ich mich nicht glücklich fühlen können ohne
Lakshmana. Dieser Prinz ist mir wahrlich durch dick und dünn gefolgt.
Wenn er jetzt in die Sphären des Todes aufgebrochen ist, werde ich ihm
folgen.”
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