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Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet Home | ||||
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Opfer der jüngsten Selbstverbrennung stirbt - Verletzte Tibeter vermeiden Krankhäuser aus Angst vor Festnahme[19.01.2012] Allmählich wird mehr über den Tibeter bekannt, der sich am 14. Januar in der belagerten Region Ngaba in Brand setzte, was zu öffentlichen Demonstrationen und Schüssen der Polizei in die Menge führte. Er wurde als der 22jährige Lobsang Jamyang identifiziert, ein früherer Mönch, aus der Gyatsotsang Familie im Dorf Shewa in der Gegend Andu von Ngaba. Das Exilkloster Kirti in Dharamsala gab gestern in einer Erklärung bekannt, daß Lobsang Jamyang in einer Vereinigung für die Förderung der tibetischen Sprache eine führende Rolle gespielt habe, was ihm die Verfolgung durch die Behörden einbrachte. Am 14. Januar um etwa 13.30 h Ortszeit begoß sich Lobsang Jamyang in einem öffentlichen Toilettenhäuschen an einer Straßenkreuzung der Stadt Ngaba mit Benzin und zündete sich an. Dann lief er auf die Straße hinaus und rief Parolen für ein langes Leben des Dalai Lama und forderte Freiheit für Tibet. „Soldaten und Polizei, die dort patrouillierten, schlugen ihn mit nägelgespickten Keulen, statt die Flammen zu löschen, warfen dann ein weißes Tuch über ihn und trampelten auf ihm herum“, heißt es in der Erklärung.„Die Tibeter an dem Schauplatz, die den Anblick nicht ertragen konnten, erhoben sich gegen das bewaffnete Sicherheitspersonal, ohne an ihr eigenes Leben zu denken. Sie schrien, daß der Körper ihnen überlassen werden sollte, und versuchten den Weg der Sicherheitskräfte, die ihn wegschaffen wollten, zu blockieren.“ Das chinesische Sicherheitspersonal drosch mit gespickten Keulen wie wild auf die Leute ein und feuerte sogar Schüsse auf die Menge ab. Dutzende von Tibetern wurden verletzt und geblendet. Als Resultat wurde Choki Dawa aus dem Haushalt Gatsang in der Gemeinde Meuruma in kritischer Verfassung ins Krankenhaus eingeliefert, ihre Chancen zu überleben werden als gering beurteilt. Auch zwei Jugendliche trugen ernste Verletzungen davon und eine Frau wurde auf einem Auge geblendet, zwei andere wurden durch die von dem Sicherheitspersonal abgegebenen Schüsse verletzt. Augenzeugen beschrieben die Szenen als fürchterlich, daß nämlich die Leute „gnadenlos geschlagen wurden“. Über die Zahl und Identität der Festgenommenen gibt es keine Informationen. Wie Kanyag Tsering, ein Mönch im Exil mit engen Kontakten zu der Gegend, mitteilte, lassen sich die Verletzen aus Furcht vor der Festnahme nicht im Krankenhaus behandeln. „Die Folgen der Behandlung wären viel schlimmer als die Verletzung selbst, wenn nämlich die Sicherheitskräfte die Patienten unter der Anklage der Teilnahme an den Protestaktionen festnehmen“, fuhr Kanyag fort. „Deshalb vermeiden viele verletzte Tibeter, ein Krankenhaus aufzusuchen.“ Infolge der schrecklichen Schläge erlag Lobsang Jamyang seinen Verletzungen in Barkham, vermutlich am Montag, den 16. Januar. Ob sein Körper seiner Familie ausgehändigt wurde, ist unbekannt. Die Sicherheitskräfte sind in Alarmbereitschaft, und die Behörden bringen überall Schilder an, um die dort ansässigen Tibeter einzuschüchtern. Dennoch erschienen in der Region Flugblätter mit der Aufforderung an die Tibeter, bei dem bevorstehenden tibetischen Neujahr als Zeichen der öffentlichen Trauer „keine besonderen Speisen“ zu essen und „alte Kleider“ zu tragen. Seit Tapeys Selbstverbrennung 2009 haben 17 Tibeter, Nonnen, Mönche und Laien, ihren Körper in Brand gesetzt und für die Freiheit in Tibet und die Rückkehr des Dalai Lama aus dem Exil demonstriert. Ngaba ist ein Brennpunkt der feurigen Welle von Selbstverbrennungen mit 11 Personen, die sich im Verlauf von 11 Monaten anzündeten. Bei Students for Free Tibet gibt es eine Online Aktion an den Parteisekretär von Sichuan Liu Qibao, den Parteisekreätr von Qinghai Qian Wei, den Parteisekrtär der TAR Chen Quanguo, den chinesischen Außenminister Yang Jiechi und den Vizeminister Zhu Weiqun, mit dem Aufruf, die brutale Repression in Tibet zu beenden: http://www.flexform.de/pmzkbdge Tibet Society erstellte eine Website mit kurzen Portraits der 16 Tibeter, die sich selbst verbrannten: http://bit.ly/TSimcs Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching ************************************************************* * Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)* Arbeitsgruppe München * Adelheid Dönges, Packenreiterstr. 18, 81247 München * Tel (+49 89) 811 35 74 oder (+49 40) 480 80 77 (Angelika Oppenheimer) * tibet@igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html * Spendenmöglichkeit: IGFM München, * Kto 158393803, Postbank München, BLZ 700 100 80 * IBAN DE71700100800158393803 - BIC PBNKDEFF *************************************************************** 83 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 19.01.2012 Opfer der jüngsten Selbstverbrennung stirbt - Verletzte Tibeter vermeiden Krankhäuser aus Angst vor Festnahme 23.12.2011 Tibetischer Mönch Tabey am Leben, aber zum Krüppel geworden 25.11.2011 Tibet Neue Sicherheitskräfte in Kirti zur Zähmung der Widerspenstigen- Lhasa unter Militärkontrolle 25.11.2011 Aufschrei der Tibeter in Tawu, darunter auch Bilder der Selbstverbrennung - Videoclip der dramatischen Geschehnisse in Tawu im Exil aufgetaucht 16.11.2011 China kreiert regimetreues „Modellkloster“ in Tibet 21.10.2011 Spannung in Serthar wächst - Polizei schießt auf zwei Tibeter 21.10.2011 Die Stadt Ngaba in Tibet wimmelt es von Soldaten mit Maschinengewehren und Metallkeulen 28.07.2011 Mönch aus dem Kloster Nagchen Shabten wegen Anbringens von Khatags - Seidenschals verhaftet 10.03.2011 Vor dem Jahrestag des Volksaufstandes macht China Tibet für Ausländer 10.03.2011 In Lhasa jagt die Polizei nach verbotenen Liedern auf dem Handy |
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