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Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet

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Videobotschaft von Kalsang Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der Rückkehr des Dalai Lama und dem Ende der Repression

[03.11.2009] Kürzlich gelangte eine Videobotschaft aus Tibet in die freie Welt, in der die  internationale Gemeinschaft aufgerufen wird, unverzüglich zugunsten des vom  Untergang bedrohten tibetischen Volkes aktiv zu werden. Kalsang Tsultrim, der  sich schriftstellerisch betätigt und auch unter dem Pseudonym Gyitsang Takmig  bekannt ist, ist ein Mönch des Klosters Gyitsang Gaden Choekhorling im Bezirk  Sangchu (chin. Xiahe), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu.   

Nur unter großer Gefahr konnte Kalsang Tsultrim diese Videobotschaft aufnehmen und unter die Leute bringen. In seinem Appell an die Außenwelt gibt er einen Abriß der tibetischen Geschichte seit der Flucht des Dalai Lama ins Exil, er spricht von der Mißachtung der grundlegenden Menschenrechte in Tibet, dem extremen Leiden des tibetischen Volkes, dem Kampf, den Hoffnungen und Sehnsüchten der Tibeter in Tibet. Das einstündige Video wurde am 18. Juli 2009 aufgenommen.

Inzwischen ist er verschwunden. Wie er in dem Video sagt, ist er bereit, sein Leben dafür zu opfern, daß er der Außenwelt mitteilen kann, wie es um Tibet steht. Er wußte, welche Folgen die Aufnahme dieser Botschaft für ihn hat und daß er dadurch sein Leben aufs Spiel setzt. Und er tat es dennoch: "Heute ist für mich die einzige echte Gelegenheit, ein tibetischer Freiheitskämpfer zu sein und der Welt die Wahrheit über Tibet zu erklären. Denn sie soll wissen, was die chinesische Regierung im Hinblick auf Tibet beabsichtigt", sagt er.

Die deutsche Übersetzung nach der englischen Fassung steht aus unserer Website
unter: http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2009/KelsangTsultrimVideotext.html, Dort gibt es auch pdf-Dateien zum Download.

Kelsang Tsultrim spricht auf Tibetisch, im Amdo-Dialekt. Dem Video sind Untertitel in tibetischer Schriftsprache beigefügt. Wir erhielten ein Exemplar der DVD vom TCHRD, wer eine Kopie davon haben möchte, wende sich an uns.

Original Video folgt in den nächsten Tagen
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* Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
* Arbeitsgruppe München
* Adelheid Dönges, Packenreiterstr. 18, 81247 München
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