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Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet Home | ||||
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Tibeter wegen der Zwangsumsiedlungen in Milliardenhöhe verschuldet[21.10.2009] Die chinesische Regierung erklärte, sie wolle dieses Jahr im Rahmen des umstrittenen Projekts „Neue sozialistische Dörfer“ weitere 330.000 tibetische Bauern und Nomaden fest ansiedeln, womit die Zahl der umgesiedelten Bewohner bis Ende des Jahres auf 1,2 Mio. steigen würde.
Wie der chinesische Tibet-Online-Nachrichtendienst (eng.tibet.cn) berichtet, hat der Staat für die diesjährigen Umsiedelungsmaßnahmen 59.700 Yuan bereitgestellt. Das wäre nur ein winziger Betrag von 0,19 Yuan pro Kopf, es sei denn es handelt sich hier um einen Zahlenfehler.
Ein Grund, warum das Projekt als kontrovers gilt, ist der, daß es die Tibeter auf dem Land in hohe Schulden stürzt, denn die Anleihen, die sie für den Bau ihrer neuen Häuser aufzunehmen gezwungen sind, werden sie niemals zurückzuzahlen können. Der Staat gibt ihnen nämlich nur einen kläglichen Zuschuß. In dem Bericht heißt es, der tibetischen Landbevölkerung seien von Januar bis September d.J. Anleihen in Höhe von drei Mrd. Yuan gewährt worden. Der Zweck der Maßnahme ist es, Tibeter entlang der Straßen in von außen ansehnlichen Häusern anzusiedeln, deren innere Ausstattung aber bei weitem nicht dem Standard entspricht, die jedoch die soziale und politische Kontrolle der Bewohner erleichtern. Umstritten ist das Projekt auch deshalb, weil die Tibeter zur Umsiedelung gezwungen werden, sie müssen ihre bisherigen Häuser aufgeben, selbst dann, wenn sie diese erst vor kurzen und unter hohen Kosten gebaut haben. Das Projekt "Neue sozialistische Dörfer" wurde 2006 gestartet und sah die Errichtung von neuen Häusern für 220.000 Familien vor, was bedeutet, daß 80% der Landbevölkerung der Autonomen Region Tibet innerhalb von fünf Jahren umgesiedelt werden sollten. Bis 2008, so heißt es in dem Bericht darüber, seien bereits 172.000 Haushalte, was 870.000 tibetischen Landbewohnern entspricht, in die neuen Behausungen umgezogen. *********************************************************************** Das neue Video von Rinchen Sangpo (englische Untertitel), der eine Reihe älterer Tibeter in Tibet interviewte und inzwischen im Exil in Indien ist, haben wir in eine DVD umgewandelt, damit der Film einfacher anzuschauen ist. Wer Interesse an der DVD hat, kann sich an uns wenden. Im Internet gibt es ihn als flv-Datei, auch zum Download unter: http://www.tibetonline.tv/videos/77/unveiling-the-truth Übersetzung der Einführung zu dem Video von Phayul: "Ein neues Video enthüllt Chinas Repression in Tibet: "Im alten Tibet waren wir glücklicher!" unter: http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2009/RinchenSangposVideo_26.9.html Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching ************************************************************* * Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) * Arbeitsgruppe München * Adelheid Dönges, Packenreiterstr. 18, 81247 München * Tel (+49 89) 811 35 74 oder (+49 40) 480 80 77 (Angelika Mensching) * tibet@igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html * Spendenmöglichkeit: IGFM München, * Kto 158393803, Postbank München, BLZ 700 100 80 *********************************************************** 126 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 19.01.2012 Opfer der jüngsten Selbstverbrennung stirbt - Verletzte Tibeter vermeiden Krankhäuser aus Angst vor Festnahme 23.12.2011 Tibetischer Mönch Tabey am Leben, aber zum Krüppel geworden 25.11.2011 Tibet Neue Sicherheitskräfte in Kirti zur Zähmung der Widerspenstigen- Lhasa unter Militärkontrolle 25.11.2011 Aufschrei der Tibeter in Tawu, darunter auch Bilder der Selbstverbrennung - Videoclip der dramatischen Geschehnisse in Tawu im Exil aufgetaucht 16.11.2011 China kreiert regimetreues „Modellkloster“ in Tibet 21.10.2011 Spannung in Serthar wächst - Polizei schießt auf zwei Tibeter 21.10.2011 Die Stadt Ngaba in Tibet wimmelt es von Soldaten mit Maschinengewehren und Metallkeulen 28.07.2011 Mönch aus dem Kloster Nagchen Shabten wegen Anbringens von Khatags - Seidenschals verhaftet 10.03.2011 Vor dem Jahrestag des Volksaufstandes macht China Tibet für Ausländer 10.03.2011 In Lhasa jagt die Polizei nach verbotenen Liedern auf dem Handy |
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