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Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet

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Chinesische Kader feiern Party im Kloster

[05.02.2009] Provokation der Mönche in Derge
Dem Radiosender Voice of Tibet zufolge kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Mönchen des Klosters Gonchen und Mitarbeitern der chinesischen Behörden. Diese hatten die Mönche provoziert, als sie am 27. Januar, dem zweiten Tag des chinesischen Neujahrfestes, zusammen mit weiblichen Kadern auf dem Klostergelände eine Party feierten. Einige verkleideten sich sogar als Mönche und tanzten auf dem Platz, der für die Aufführung der rituellen Cham-Maskentänze vorgesehen ist.

Unter Berufung auf ein Mitglied des tibetischen Parlaments-im-Exil, Juchen Kunchok, der von (Quellen) Menschen aus der Gegend direkt über den Vorfall informiert wurde, berichtet VOT von der Festnahme mehrerer Mönche nach dem Vorfall.

Kunchok teilte VOT mit, daß ein 93jähriger Mönch namens Lama Gala einen Protestmarsch von 200 Mönchen organisiert habe, die vor dem Sitz der Distriktverwaltung gegen die chinesische Regierung demonstrierten. Die Mönche forderten die sofortige Freilassung der verhafteten Mitbrüder und drohten damit, sich ihr Leben zu nehmen. Vier Tage danach, am 31. Januar, wurden die Mönche zwar wieder freigelassen, aber etwa 30 von trugen infolge der Schläge und Folter, die sie erlitten haben, schwere Verletzungen davon. Die Lage in Derge sei „sehr angespannt“, fügte Kunchok hinzu.

Es scheint, daß dieser Vorfall mit den Schüssen in der Umgebung des Klosters Gonchen und der Festnahme von Mönchen aus diesem Kloster am 27 Januar, worüber zuvor berichtet wurde, im Zusammenhang steht.

Phayul, www.phayul.com
31. Januar 2009

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching
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