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Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet

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Chinas Mann in Olympia

[25.03.2008] Der KP ist offensichtlich schon alles egal, so schickte sie einen in den USA rechtskräftig verurteilten Funktionär nach Olympia, um die Eröffnungsrede zu halten. Es handelt sich um Liu Qi.




LIU QI, LINKS IM BILD

Am 11. Juni 2003 befand das örtliche Bundesgericht Liu Qi für schuldig und lehnte eine diplomatische Immunität ab. Das Urteil wurde an ein höheres Gericht weitergeleitet. Am 8. Dezember 2004 bestätigte Richter Wilkin vom Bezirksgericht der Vereinigten Staaten im nördlichen Gebiet von Kalifornien das von einem Friedensrichter gefällte Urteil, dass Liu Qi, der Parteisekretär der KP China in Peking für die Verbrechen von Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich ist, die von der Polizei unter seiner Führung bei der Verfolgung von Falun Gong ausgeübt wurden.
Frau Colliver sagte, dass dies ein wichtiger Fall geworden sei, nachdem das amerikanische Gericht in der höheren Instanz das Urteil entsprechend dem Gesetz für zivilrechtliche Straftaten im Ausland aus dem Jahre 2002 bestätigte. Sie sagte, dass die Verfügung ein Präzedenzfall für künftige Fälle werden könnte.

Colliver sagte, dass das Gericht zuerst feststellte, dass die Folter und sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen von Falun Gong Praktizierenden durch die Polizisten von Peking internationale Menschenrechtsverträge gebrochen haben. Liu Qi, als Vollstrecker der Verfolgungspolitik, sollte zur Verantwortung gezogen werden. Er wusste, dass seine Untergebenen Falun Gong Praktizierende folterten, aber er schritt weder ein noch bestrafte er die Peiniger.

Colliver erwähnte auch, dass das Außenministerium zwei Briefe an den Richter geschickt habe, mit der Forderung, die Anklage fallen zu lassen mit der Begründung, dass das Urteil sich auf die Außenpolitik auswirken würde. Der Richter lehnte die Forderung ab und gab an, dass der Straftatbestand eindeutig und hinreichend sei. Es werde sich nicht auf die amerikanische Außenpolitik auswirken, weil das Gericht die Prinzipien der Vereinigten Staaten beim Schutz der Menschenrechte verteidigt.

Joshua Sondheimer, der Vorsitzende des Zentrums für Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit, schrieb einen Brief an die Pressekonferenz. Im Brief gab Herr Sondheimer an, dass Liu Qi als Bürgermeister von Peking eindeutig wusste, dass seine Polizisten Falun Gong Praktizierende folterten. Deshalb muss er dafür zur Verantwortung gezogen werden. Er sagte auch, dass Menschen angesichts der Verfolgung von Falun Gong nicht schweigen sollten. Zum Schutz der Menschenrechte und um den Verbrechen gegen die Menschlichkeit Einhalt zu gebieten, müssen Menschen ihre Meinung über die Beendigung der Verfolgung äußern.

Liu Qi erhielt die Vorladung in San Francisco auf seinem Weg nach Salt Lake City, wo er als Direktor des chinesischen olympischen Teams von 2002 an den Olympischen Winterspielen teilnahm. Er wurde wegen der Verbrechen von Folter, grausamer, unmenschlicher bzw. erniedrigender Behandlung, willkürlich angeordneter Haft, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Behinderung der Religions- und Glaubensfreiheit angeklagt. Die sechs Kläger waren zwei Bürger von China, zwei Schweizer Bürger, ein Franzose und ein Amerikaner, der in Peking verprügelt worden war.
Der Falun Gong-Sprecher Adam Leining sagte, dass das Urteil zeige, dass die chinesische Regierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen würde, aber eine Verletzung der Menschenrechte bestreite. Ihre Handlungen brachen Chinas eigene Gesetze.

Die Falun Gong Praktizierenden sagten, dass sie die Pressekonferenz abhielten, um die Informationen bekannt zu machen und als eine wichtige Mitteilung an jene zu schicken, die Falun Gong verfolgten: sie werden der Gerechtigkeit zugeführt werden und für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.


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