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Chinas Menschenrechtsverletzungen in Tibet Home | ||||
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Schüsse auf Tausende von Tibetern, die in Amdo Labrang protestieren[14.03.2008] www.phayul.com 14. März 2008 Tausende von Tibetern, angeführt von den Mönchen des Klosters Labrang, demonstrierten am Freitag Nachmittag (Pekinger Zeit), sie trugen die tibetische Nationalflagge herum und riefen nach Unabhängigkeit für Tibet. In Labrang in der traditionellen tibetischen Provinz Amdo kam es heute Nachmittag zu einem weiteren massiven Protest. Tibetische Mönche und Laien zogen demonstrierend durch die Straßen des Kreises Sangchu, Tibetisch-Autonome Präfektur Kanlho, Provinz Gansu, verlautet aus einer zuverlässigen Quelle. Dem Tibetischen Zentrum für Menschenrechte und Demokratie wurden über ein Mobiltelefon Bilder des Protestes übermittelt, welche die Intensität der Demonstration zeigen: http://www.tchrd.org/press/2008/pr20080314b.htmlEtwa 50 Mönche aus dem Kloster Labrang Tashikyil begannen heute um 14 Uhr (Pekinger Zeit) zu demonstrieren, wobei sie die verbotene tibetische Nationalflagge bei sich trugen und Parolen wie „Unabhängigkeit für Tibet“ riefen. Später schlossen sich 600 weitere Mönche des Klosters dem Demonstrationszug an. ![]() Allmählich schwoll die Menge auf ein paar Tausend an, und nachdem die allgemeine Bevölkerung auch mitmachte, wurde der Protest immer intensiver. Quellen zufolge feuerte die Polizei mit scharfer Munition und drosch auf die Demonstranten ein, als der Zug das Hauptquartier des Public Security Bureau des Kreises Sangchu erreichte. „Die Sicherheitskräfte und die bewaffnete Polizei feuerten Schüsse ab, als der Protest immer heftiger wurde. Ob es Tote gegeben hat, ist noch unklar“, verlautet aus der Quelle. ![]() „Allmählich wuchs die Zahl der Demonstranten, und Tausende von Tibetern strömten auf den zentralen Marktplatz. Als sie die Polizeistation erreichten, wurden ihre Rufe nach Freiheit immer lauter. Da fing die Polizei an, in die Menge zu schießen, wonach die Leute in Panik auseinanderstoben“. Es heißt, die Lage in Amdo sei äußerst gespannt im Zuge der Unruhen, die sich nun über ganz Tibet ausbreiten. Als dieser Bericht abgesandt wurde, demonstrierten immer noch viele Menschen. ********************************************** Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: MoKa ********************************************************** * Internationale
Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)* Arbeitsgruppe München * Jürgen Thierack, Rudolfstr. 1, 82152 Planegg * Tel (+49 89) 85 98 440 oder 811 35 74, Fax (+49 89) 871 39 357 * info@igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de * Spendenmöglichkeit: IGFM München, * Kto 158393803, Postbank München, BLZ 700 100 80 * IBAN DE71700100800158393803 - BIC PBNKDEFF *********************************************************** 53 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 19.01.2012 Opfer der jüngsten Selbstverbrennung stirbt - Verletzte Tibeter vermeiden Krankhäuser aus Angst vor Festnahme 23.12.2011 Tibetischer Mönch Tabey am Leben, aber zum Krüppel geworden 25.11.2011 Tibet Neue Sicherheitskräfte in Kirti zur Zähmung der Widerspenstigen- Lhasa unter Militärkontrolle 25.11.2011 Aufschrei der Tibeter in Tawu, darunter auch Bilder der Selbstverbrennung - Videoclip der dramatischen Geschehnisse in Tawu im Exil aufgetaucht 16.11.2011 China kreiert regimetreues „Modellkloster“ in Tibet 21.10.2011 Spannung in Serthar wächst - Polizei schießt auf zwei Tibeter 21.10.2011 Die Stadt Ngaba in Tibet wimmelt es von Soldaten mit Maschinengewehren und Metallkeulen 28.07.2011 Mönch aus dem Kloster Nagchen Shabten wegen Anbringens von Khatags - Seidenschals verhaftet 10.03.2011 Vor dem Jahrestag des Volksaufstandes macht China Tibet für Ausländer 10.03.2011 In Lhasa jagt die Polizei nach verbotenen Liedern auf dem Handy |
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