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Temporegeln in Europa: Wer, wo, wie schnell sein darf. - Rasen auf europäischen Straßen kann teuer werden

[19.10.2009] Um im Ausland nicht in die Tempofalle zu tappen, hat der ADAC eine Übersicht der Geschwindigkeitsregeln
im europäischen Ausland zusammengestellt. Auf Deutschlands Straßen gilt innerorts eine Geschwindigkeit von 50 km/h. Auch in den meisten anderen europäischen Ländern fahren Urlauber damit vorschriftsmäßig. Etwa in Österreich, Italien, Frankreich, Kroatien oder den Niederlanden. Nur in Großbritannien heißt es bei 48 km/h (30 mp/h) Fuß vom Gas, in Serbien hingegen sind 60 km/h erlaubt.

Außerorts wird es unübersichtlicher, zwischen 80 und 100 km/h variieren die Beschränkungen in Europa. In Norwegen müssen Autofahrer sich darauf einstellen, dass auf Autobahnen höchstens 90 km/h gefahren werden dürfen. In den meisten europäischen Ländern liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 120 km/h. Wie beispielsweise in Griechenland, Spanien oder der Türkei. 130 km/h gelten unter anderem in Dänemark, Bulgarien, Tschechien oder Ungarn.

Vor dem Antritt der Reise lohnt es sich, sich über die Geschwindigkeits- beschränkungen des Urlaubslandes zu informieren. Denn bereits bei einer Überschreitung des Tempolimits von 20 km/h drohen vielerorts empfindliche Strafen. In Dänemark werden zwischen 70 und 270 Euro fällig, in Norwegen ist der Autofahrer ab 360 Euro dabei und in Italien kann der Bleifuß 155 Euro und mehr kosten. Wer über 50 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mitunter mit sehr hohen Strafen rechnen. In Österreich kann Rasen bis zu 2180 Euro kosten, in Großbritannien sogar bis zu 5600 Euro.

Temporegeln in Europa: Wer, wo, wie schnell sein darf. - Rasen auf europäischen Straßen kann teuer werden


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