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Rubrik: Technik-Verkehr+Umwelt

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Ab 2010 zahlen Wohnmobilisten mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen unterschiedlich hohe Maut
auf Österreichs Autobahnen. Ursache dafür ist eine EU-Wegekostenrichtlinie, nach der Fahrzeuge in Emissionsklassen eingeteilt sind und dementsprechend unterschiedlich hohe Maut fällig wird.

Schulbustest 2009 [03.07.2009]

Geldmangel stresst Fahrer und gefährdet Schüler
ADAC fordert Busbegleiter und Schulungen für Kinder
Überfüllte Busse, unfreundliche Fahrer, qualmende Motoren und Randale unter den Schülern – die Liste der Beschwerden über die Zustände in deutschen Schulbussen ist lang. Grund genug für den ADAC, Busfahrten sowie den technischen Zustand der Busse unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis des zweiten ADAC-Schulbustests bestätigt die Klagen der Eltern und Schüler: Ein knappes Drittel der insgesamt 72 getesteten Fahrten in 12 Bundesländern fiel mit der Note “mangelhaft“ glatt durch. Ein weiteres Drittel erreichte nur ein dürftiges “ausreichend“, lediglich ein Drittel landete mit der Note “gut“ sowie einem einzigen “sehr gut“ im grünen Bereich.


Im Juni 2009 kletterten die Kraftstoffpreise weiter steil nach oben. Sowohl der Benzin- wie auch der Dieselpreis erreichten neue Jahreshöchststände. Wie die bundesweite Marktanalyse des ADAC an Markentankstellen und Freien Stationen ergab, mussten die Autofahrer für einen Liter Superbenzin am 17. Juni im Schnitt 1,383 Euro bezahlen. Damit ist der Benzinpreis seit Jahresbeginn um 32 Cent gestiegen. Diesel erreichte am 19. Juni mit einem bundesweiten Durchschnittspreis von 1,131 Euro je Liter den bislang höchsten Stand in diesem Jahr.


Generell gibt es in Europa zwei verschiede Systeme zur Erhebung der Straßengebühr. Entweder muss für die Nutzung eine Vignette gekauft werden oder die Maut wird abhängig von der gefahrenen Strecke erhoben. Für Schnellstraßen und Autobahnen benötigen Autofahrer in der Schweiz, Österreich, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien und Tschechien eine Vignette. Je nach Streckenlänge wird die Straßennutzungsgebühr in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Polen erhoben.


ADAC: Autofahrer werden gezielt hinters Licht geführt In Slowenien kommt nun doch Bewegung in die Auseinandersetzung um eine Kurzzeitvignette bei der Autobahngebühr. Nach den Protesten des ADAC und der EU will die slowenische Regierung ab 1. Juli 2009 eine Wochenvignette für sieben Tage einführen. Gleichzeitig soll die Halbjahresvignette abgeschafft werden. Die Jahresvignette wird von bisher 55 Euro auf 95 Euro für Pkw erhöht.  


Wer in diesem Jahr plant, mit dem Auto ins europäische Ausland zu reisen, sollte bedenken, dass Verkehrssünden in vielen Ländern mit wesentlich höheren Strafen geahndet werden als in Deutschland. Eine Trunkenheitsfahrt in Dänemark kann beispielsweise schnell einen Monatsverdienst kosten. Der ADAC informiert in seiner aktuellen Tabelle über die verschiedenen Sanktionen.


Der ADAC lehnt einen Zwang zur Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern kategorisch ab. Eine damit verknüpfte Pflicht zur Stilllegung von nicht umgerüsteten Fahrzeugen stellt für die Betroffenen einen enteignungsgleichen Eingriff dar. Für viele Pkw sind keine Partikelfilter verfügbar oder die Nachrüstung ist nur zu unverhältnismäßig hohen Kosten möglich.


Alkoholfahrten an Karneval und Fasching kommen Narren in diesem Jahr noch teurer. Die Strafen haben sich zum 1. Februar 2009 verdoppelt, warnt der ADAC. Autofahrer, die mit 0,5 oder mehr Promille am Steuer von der Polizei erwischt werden, bekommen jetzt mindestens 500 Euro Strafe, vier Punkte in Flensburg und müssen den Führerschein mindestens einen Monat abgeben.


ADAC Test:
Wichtige Sicherheitsausstattungen meist nur in teureren Versionen
Käufer von Billigautos müssen bei Komfort, Ausstattung und Sicherheit oftmals Abstriche machen. Das ist das Ergebnis eines aktuellen ADAC-Tests, bei dem das Preisleistungsverhältnis der zehn günstigsten Modelle unter 10 000 Euro bewertet wurde. Insbesondere bei der Sicherheitsausstattung stellten die Tester deutliche Unterschiede fest. Seiten- bzw. Kopfairbags und der elektronische Schleuderverhinderer ESP sind wenn überhaupt nur gegen Aufpreis oder in Verbindung mit teureren Ausstattungspaketen erhältlich. Der ADAC rät, vor dem Kauf die Preislisten genau zu vergleichen. Das beste Preis-Leistungsverhältnis zeigte der Toyota Aygo. Schlechtester im Test war der Lada Kalina.


Der Benzinpreis ist in Deutschland derzeit um einige Cent zu hoch. Wie der monatliche ADAC-Kraftstoffpreisvergleich an Markentankstellen in 20 deutschen Städten ergab, kletterte der Preis für einen Liter Ottokraftstoff auf rund 1,22 Euro. Der Ölpreis blieb dagegen weitgehend stabil. Nach Ansicht des Clubs gibt es derzeit an den Tankstellen Spielraum nach unten. Erfreulich für Dieselfahrer: Die Differenz zwischen Benzin und dem Selbstzünderkraftstoff vergrößerte sich auf rund 16 Cent.


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