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Protest gegen chinesische Störsendungen[06.05.2007] Die Stimme Tibets in Norwegen hat eine Kampagne gegen die Störsendungen gestartet, mit denen China dem Empfang ihrer Programme und auch anderer Stationen auf Kurzwelle unmöglich machen will. Das berichtet das Medienmagazin des Rundfunks Berlin-Brandenburg in seiner Online-Ausgabe. Regierungen, Politiker und Nichtregierungsorganisationen sind aufgerufen, gegen diese Praxis zu protestieren und chinesische Repräsentanten auf dieses Thema anzusprechen.
In ihrer entsprechenden Pressemitteilung führt die Stimme Tibets aus, China habe seit dem Jahr 2000 die von Anfang an praktizierte Störsendertätigkeit gegen ihre Ausstrahlungen intensiviert. Eingesetzt würden jetzt mindestens zwei Sender an verschiedenen Standorten. Hinzu kommen nach Angaben der Station lokale Störsender in mehr als 40 Städten und Dörfern Tibets, die in ihrer näheren Umgebung den Empfang praktisch völlig unmöglich machen. Eine derartige Technologie wurden bis 1988 auch in der damaligen Sowjetunion angewendet. Dort wurden auf diese Weise die Sendungen von Radio Liberty und weiterer ausländischer Stationen in größeren Städten vollständig unhörbar gemacht.
Neben der Stimme Tibets werden vor allem die für China bestimmten Programme von Radio Free Asia, der Voice of America, der BBC und von All India Radio mit Störsendungen belegt. Nicht betroffen sind hingegen die Deutsche Welle sowie eine Reihe weiterer Veranstalter, die z.T. auch Kurzwellensender in China für Ausstrahlungen in andere Länder nutzen und im Gegenzug Programme von China Radio International über ihre Sendeanlagen verbreiten. Darunter befindet sich auch Radio Canada International, dessen nach China überspielte Programmsignale 1998 zeitweise für die Störsendungen gegen die Stimme Tibets mißbraucht wurden, bis die kanadische Seite gegen diese Praxis protestierte. Im Laufe des Jahres 2003 ging China dazu über, für Störsendungen eine Programmschleife mit traditioneller chinesischer Musik zu verwenden. Meldung von Fr, 04. Mai 2007 www.satnews.de
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