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Sieben Schläfer Märtyrer nach 251 bei Ephesus katholisch Gedenktag 27. Juni

[14.02.2006] Eine Legende indisch-buddhistischer Tradition wurde in frühchristlicher Zeit neu erzählt: Sieben Brüder, Christen und Schafhirten aus Ephesus, wurden ihres Glaubens wegen verfolgt, flohen in eine Höhle und wurden auf Befehl des Kaisers Decius im Jahr 251 eingemauert. Ihre Namen werden in der westlichen Tradition als Maximian, Malchus, Martinian, Dionysius, Johannes, Serapion und Constantin überliefert, in der orthodoxen Kirche als Maximilian, Jamblicus, Martinian, Johannes, Dionysius, Exacustodian (Constantin) und Antoninus.

Die Grotte der sieben Schläfer wird heute im Ruinengelände von Ephesus gezeigt; eine Grotte, mit der die selbe Geschichte verbunden ist, liegt im Nordwesten von Tarsus.
Im Jahr 447 wollte demnach ein Bürger die Höhle als Schafstall benutzen und ließ das Mauerwerk entfernen. Die Brüder erwachten, einer lief, um Brot zu holen; er kannte niemanden mehr in der inzwischen christlich gewordenen Stadt und gab dem erstaunten Bäcker eine Goldmünze mit dem Bild von Kaiser Decius zur Bezahlung. Da ging der Bischof mit den erstaunten Bürgern zur Höhle und fand alle Brüder lebend vor.
  Quelle und weitere Informationen:
www.heiligenlexikon.de/


Im Mittelalter kam es zu einer großen Blüte der Siebenschläferverehrung.
Eine weitere Blüte erfolgte im 17. und 18. Jahrhundert.
Besonders bedeutsam wurden als Wallfahrtstätten zu den Siebenschläfern die Chapelle des Sept-Saints in Vieux-Marche, Bretagne wie die Kirche zu den Siebenschläfern in Rotthof bei Passau.
Zur Siebenschläferkirche in Vieux-Marche pilgern auch viele Moslems, sie verehren die "Sieben Brüder als Zeugen einer geheimnisvollen Auferstehung und sprechen in allen Moscheen der Welt jeden Freitag ein Gebet zu ihrer Ehre." 1926 wurde die Höhlengrabstätte in Ephesus wieder entdeckt: Damit sind die Siebenschläfer auch im Islam bedeutende Zeugen des Glaubens an die allgemeine Auferstehung. Zudem gelten sie dort als Sinnbild der Mystischen Entrückung, die als eine Art von Schlaf oder Absterben vorgestellt wird".

Die Siebenschläfer werden auch angerufen gegen Fieber wie gegen Schlaflosigkeit. Sie gelten auch als Patrone der Schiffer. Die bedeutendste künstlerische Darstellung der Siebenschläfer schuf J.B. Modler 1758 am Hochaltar der Siebenschläferkirche zu Rotthof bei Passau in Niederbayern.
Quelle und weitere Informationen
www.genealogie-nordwuerttemberg.de


Zugehörige Artikel:
 Die Sieben Schläfer Bauernregeln zum 27. Juni
 Die Siebenschläfer Legende

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