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Wieland der Schmied (Wiolant, Wielant, Velint, Völundr), Meisterschmied in der germanischen Volkssage; er war der Sohn des Riesen Wade (Vadi), u. lernte erst bei Mimr, dann bei den Zwergen über dem Meere die Schmiedekunst. Er lebte darauf mit seinen Brüdern Eigil u. Slagfidr 7 Jahre lang in Ulfdalir mit drei. Schwanjungfrauen (s.d.), bis diese als Walkyrien davonflogen
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Als Sjúrður als blutjunger Mann sich ein ungewöhnlich gutes Pferd wählen soll, geht er – dem Rat seiner Mutter folgend – zu einem Fluss, wo viele Pferde versammelt waren. 54. Ging er zum Wasserfall, warf einen Stein in den Fluss, er nahm das Pferd, das nicht davon lief. 55. Es wurde gewählt in dem Reich, von allen war es das Beste; danach wurde es genannt, Grani, Sjúrðurs Pferd. (Aus der Ballade “Regin smiður”)
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Der Name “Grani” bedeutet “der Graue”, und die graue Farbe wird in der westnordischen Kultur oft mit Zauberern verbunden. Elfen, Trolle und Riesen, alle diese unwirklichen Wesen, tragen den gemeinsamen Namen “die Grauen”, und auch Satan in eigener Person wird “der Graubeinige” genannt. Nach der färöischen Überlieferung konnte man auf dem ”Kreuzweg sitzen”: man nahm ein graues Kalbsfell, setzte sich darauf auf einem Kreuzweg, und dann würden die Trolle sicher kommen. Dieser schamanische Rest in der färöischen Kultur hat bewirkt, dass wir die Redewendung behalten haben: ”Jemandem etwas im grauen Kalbsfell vergelten”, was ursprünglich soviel bedeutete wie sich mit Zauberkraft zu rächen.
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Das Pferd spielt eine wichtige Rolle in der altnordischen Tradition. Das Pferd war ein notwendiges Haustier in der Bauern- und Jägergesellschaft, und es war schon in der Bronzezeit ein Teil der germanischen Kriegerkultur. Wir dürfen aber dieses Tier nicht nur als Kriegs- und Arbeitstier auffassen. Das Bild von Odin, der auf Sleipnir über das Himmelgewölbe reitet, gefolgt von den Raben Hugin und Munin und den Wölfen Gera und Freka, ist nicht nur ein Bild des Kriegswahnsinns. Wahrscheinlicher ist es ein Symbol der schamanischen Wutfahrt, die alle Schamanen in ihrer ekstatischen Wut erleben.
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Zusammen mit dem Pferd Grani ist das mächtige Schwert Gram das wichtigste Kennzeichen von Sjúrður Sigmundarson. Ursprünglich gehörte das Schwert Sjúrðurs Vater, Sigmundur Wölsungsson. Wie schon auf der isländischen Seite über das Schwert in dem Baum gesagt wurde, kam das Schwert zu dem Geschlecht, als Odin es in den grossen Baumstamm treibt, der in Wölsungs Halle wuchs. Alle die versammelten Helden versuchten, es aus dem Stamm zu ziehen, aber niemand außer Sigmundur vermochte es. Er benutzte es gut und lange, und viele Männer fielen durch dieses Schwert.
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Wir haben oft angedeutet, dass Sjúrðurs Schwert das Sternbild “Schwan” sein kann, das sich genau dort befindet, wo die Milchstrasse sich teilt. Das erste, was wir über das Schwert erfahren, ist, dass es im Baumstamm in Wölsungs Halle feststeckt. Dies kann wohl so verstanden werden, dass der Schwan, der einem übergroßen Schwert ähnelt, in der Milchstrasse steht, die somit den Baum symbolisiert, während das Ster-nengewölbe Wölsungs Halle ist. Der einzige, der das Sternenschwert herausziehen kann, ist Sigmundur, der u.a. wahrscheinlich ein Sinnbild des Tageslichts ist. Als der Tag kommt, verschwindet das Schwert.
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Wenn
wir annehmen, dass das Sternbild Schwan das Schwert Gram darstellt,
kann dieses auch der Anlaß zur Geschichte von Sjúrður gewesen sein, der
den Lindwurm auf Glitrarheiði tötete. Wenn das Sternbild Schwan im Osten aufgeht, ähnelt es einem Schwert, das aus dem Horizont gehoben wird.
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" Gram" ist in der nordischen/germanischen Mythologie das Schwert von Sigurd (~Siegfried), dem Drachentöter. Bei Richard Wagner heißt " Gram Notung" (in der Partitur und dem Klavierauszug als Nothung geschrieben); im Nibelungenlied hat Siegfrieds Schwert eine gänzlich andere Vorgeschichte und heißt Balmung.
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Auf Grund der derzeitigen Aktualität, das jetzt im rasanten Stil unterirdische und unterseeischen Bunker (Überlebens Katastrophen Bunke) gebaut werden, eine Geschichte die schon im Jahre 2003 auf Igeawagu erschienen ist. Führen Höhlen- und Tunnelsysteme in die hohle Erde? [25.07.2003] Überall auf der Welt gibt es Höhlen- und Tunnelsysteme, die unerforscht aber dennoch existent sind. Viele wurden aus Menschenhand geschaffen. Bei anderen wiederum half die Natur mit oder war sogar Erbauer. In Berichten und Geschichten über Höhlen und was in ihnen entdeckt wurde, findet sich all das wieder, was auch durch Mythen und Sagen um die Hohle Erde geistert.
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In dessen Nähe siedelten sich nun Hörige, die sich im Laufe der Zeit aus Armut heraus arbeiteten, an. Das wird wohl die Entstehung unserer Dörfer gewesen sein, denn hier in der Umgebung gibt es selten ein Ort, nach dessen Namen sich in alten Zeiten nicht eine bevorzugte Familie genannt hat. Von großer Bedeutung waren die Herren von Krombsdorf, verglichen mit anderen Herren der Nachbarschaft, nicht gewesen. Man findet sie verhältnismäßig selten in alten Urkunden erwähnt. Der älteste Ritter von Krombsdorf, dessen Name in Urkunden vorkommt, ist Arnold von Krombsdorf gewesen. Er wird urkundlich aus den Jahren 1249, 1254, 1272, 1273 und 1278 genannt. Ob dieser Herr der Erste und Begründer seines Geschlechtes gewesen ist, läßt sich schwer festhalten. Ebenso ist es zweifelhaft, ob und welche Erben er hinterlassen hat.
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