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Rubrik: Sagen-Mythen-Maerchen

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In dessen Nähe siedelten sich nun Hörige, die sich im Laufe der Zeit aus Armut heraus arbeiteten, an. Das wird wohl die Entstehung unserer Dörfer gewesen sein, denn hier in der Umgebung gibt es selten ein Ort, nach dessen Namen sich in alten Zeiten nicht eine bevorzugte Familie genannt hat. Von großer Bedeutung waren die Herren von Krombsdorf, verglichen mit anderen Herren der Nachbarschaft, nicht gewesen. Man findet sie verhältnismäßig selten in alten Urkunden erwähnt.

Der älteste Ritter von Krombsdorf, dessen Name in Urkunden vorkommt, ist Arnold von Krombsdorf gewesen. Er wird urkundlich aus den Jahren 1249, 1254, 1272, 1273 und 1278 genannt. Ob dieser Herr der Erste und Begründer seines Geschlechtes gewesen ist, läßt sich schwer festhalten. Ebenso ist es zweifelhaft, ob und welche Erben er hinterlassen hat.


v. d. Lage gibt in seinen Aufzeichnungen ein anschauliches Bild von der alles zerstörenden Wasserflut. Da findet neben vielen anderen Orten der Umgebung Weimars auch der hiesige seine Erwähnung. Es heißt da: "In diesem Dorfe ist großer Schade geschehen, denn Abends zwischen 9 und 10 Uhren nicht allein der Ilmen=Strom, sondern auch die wilden Bäche sich grausamlich ergossen und in geschwinder eile dermassen überhand genommen, daß aus den Häusern und Höfen zu fliehen allzulange geharret gewesen, sintemahl sie alle mit Wasser umgben und umflossen ware n. Und ob es sich wohl liesse ansehen, als wollte sich das Wasser verlaufen (dessen sich dann ein jeder erfreuet) jedoch kams in schneller Eile wieder und riß mit grossen Ungestüm auch die wohlerbauten Häuser, Scheunen und Ställe übern Hauffen und ersäufte viel Menschen und Viehe gar elendiglich. An Menschen sind ertrunken 16 Personen, welche neben anderen 14, so daß Wasser von Weimar dahin geführt bracht, allda auf den Kirchhoff seynd begraben worde n.


der sich unweit der Ilm am westlichsten Ende der Flur befindet. Urkundlich wird er das erste Mal 1496 unter dem Namen Weheborn erwähnt. Wahrscheinlich hängt der Name dieses Brunnens mit "weihen" zusammen, was ja auch beim Webicht der Fall sein soll, das in alten Urkunden als Wybick, Weybick und Wehbic (bezeichnet wird). Daraus ist zu schließen, daß dieser Brunnen nach der Vertreibung der Sorben-Wenden von den Bewohnern jener Gegend "geweihet" wurde. Von diesem Orte gibt es mehrere Sage n. Die erste Sage betitelt sich "die gute Pastorstochter" und hat folgenden Inhalt (nach Mitzschke): "Zwischen Tiefurt und Großkromsdorf befindet sich eine Quelle, die den Namen Weihborn oder Wihbrunnen führt und fast ohne Lauf sogleich in die Ilm fällt. Dort ist es nicht geheuer, man sieht oft Lichter dort brennen, hört Wehklagen und Wimmern, und viele Leute sind an dieser Stelle schon irre geführt worde n. An einem Markttage in der Dämmerstunde gingen zwei Bauernfrauen von Weimar zurück nach Großkromsdorf. Da sahen sie an dieser Quelle ein wunderschönes Kind von etwa anderthalb Jahren sitze n.

Was ist ein Traum? [17.01.2010]

Viele moderne Wissenschaftler argumentieren, dass ein Traum eine sinnlose Antwort der Gehirnrinde auf einen willkürlichen Reiz des Gehirnstamms im Schlaf ist. Viele Menschen haben aber in ihren Träumen lebhaft Dinge, Zeichen, Bilder oder Lebensformen gesehen, die sich später tatsächlich ereigneten. Das sind Erscheinungen, die die modernen Wissenschaftler jedoch nicht erklären können.


Die alten Griechen bevölkerten das Meer mit einer Vielzahl von sagenhaften Wesen. Der Meeresgott Proteus war ein Verwandlungskünstler, konnte die Gestalt von Feuer, Wasser oder Stein annehmen. Der mild gesinnte Nereus hatte 50 Töchter, die Nereiden. Eine dieser Meeresnymphen war Galateia, die "Milchweiße". Poseidon, von den Römern mit Neptun gleichgesetzt, wühlte die See mit dem Dreizack auf. Das Pferd war ihm heilig. Mit einer Nereide zeugte Poseidon den Triton. Ihn beschreibt Hesiod als "furchtbare Gottheit", die, mächtig und groß, "die Tiefen des Meeres inne hat". Dort unten wohnte Triton in Poseidons goldenem Haus. Purpurschnecken wuchsen auf seinen Schultern.


Alte Ueberlieferung
In den Hüttemer Bergen in Holstein wohnte vor langer Zeit eine große Menge von Zwergen. Im Kindelberg hat man sie besonders häufig gehört, wie sie butterten, und im Plätenberg bei Wittensee, wie sie miteinander redeten. Aber als die Kirchenglocken ertönten, haben sie alle miteinander die Gegend verlassen.


 "Gram" ist in der nordischen/germanischen Mythologie das Schwert von Sigurd (~Siegfried), dem Drachentöter. Bei Richard Wagner heißt "Gram Notung" (in der Partitur und dem Klavierauszug als Nothung geschrieben); im Nibelungenlied hat Siegfrieds Schwert eine gänzlich andere Vorgeschichte und heißt  Balmung.


Die irische Volksmund überliefert eine alte keltische Sage.
Der zur Folge verliebte sich einst der Riese Finn McCool unsterblich in eine hübsche Riesin die auf der gegenüberliegenden schottischen Insel Staffa lebte. Jeden Tag soll er sehnsüchtig zu ihr herüber geblickt haben, doch die rauhe See war ein gewaltiges Hinternis, welches schwerlich zu überwinden galt. Darum baute er eines Tages einen gewaltigen Damm und holte seine Angebetete zu sich herüber.


Ein Märchen auch oder gerade für Erwachsene:
Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten von ihnen wohnten im Dorf Swabedoo, und sie nannten sich Swabedoodahs. Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit einem Lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann.


In Seeland am Ostmeer lebte einstmals der Riese Wate, der aus königlichem Geschlecht stammt, seine Mutter Waghilde aber war eine Meerfrau. Wate besaß drei starke Söhne. Die beiden älteren, Slagfider und Egil, wurden Krieger; Wieland, den jüngsten, aber tat der Vater in die Handwerkslehre, damit er ein tüchtiger Schmied werde. Mime, der berühmte Meister in Nordland, unterwies den geschickten Knaben drei Jahre, und nachdem Wieland lange bei kunstfertigen Zwergen gearbeitet hatte, galt er im Lande als ein unübertrefflicher Meister seines Handwerks.


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