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Das Begegnen eines
männlichen Wassergeistes mit bestimmtem Namen ist in den Sagen
Thüringens von sehr seltenem Vorkommen, daher ist um so mehr darauf zu
achten. Es ist aber überhaupt die Gegend und das uralte/ vormals
hennebergische Städtchen Themar sehr sagenreich, und voller mythischer
Anklänge. Der Hackelmärz wohnt in der Werra und Schleuse; die Kinder
fürchten ihn sehr, wenn sie baden und machen sich einander gegenseitig
mit ihm zu fürchten, indem sie rufen:
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In
den weitgedehnten Forsten des Bleßberges, des höchsten in diesem
Gebiete, arbeitet zur Nachtzeit eine unsichtbare Säge, Zwerge sollen es
sein, die sie handhaben, um manchen armen aber wackeren Holz-Mann zu
schnellerem Verdienst gelangen zu lassen. Besonders aber war das
Zwergengeschlecht thätig in einer Höhle, welche zwischen den Dörfern
Meschenbach und Rabenäußig gelegen ist, und das Zinselloch heißt.
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In der Eisfelder Gegend wohnten viele und starke
Riesen, ein gewaltiges Geschlecht, und man kann in den Dörfern
Bachfeld, Grub, Crock, Stelzen und anderen noch öfter von denselben
erzählen hören. Auch in dieser Gegend/ wiederholt sich genau wie auf
dem Harze, bei Blankenburg auf dem Thüringer Walde und im Elsaß die
Sage von einem Riesentöchterlein, das sich einst zu seiner Lust erging
und einen Ackersmann fand, den es sammt Vieh und Pflug in das
Schürzchen raffte und freudig zum Vater auf die Burg trug, indem es
sich über das niedliche zappelnde Spielzeug kindisch freute.
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In
grauer, fast schon vergessener Vorzeit war das Thüringer Becken vom
Meer bedeckt, dessen Fluten sich vom heutigen Inselsberg im Süden bis
zum Steigerwald im Osten, sowie den Höhenzügen der Hainleite im Westen
und der Schmücke im Norden erstreckten. An den Ufern dieses Meeres
lebten damals die Riesen, welche sich auf den höchsten Berggipfeln
niedergelassen hatten und auch Heunen genannt wurden.
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Die Hörselberge, im
Westen des Gothaer Landes nach Eisenach zu gelegen, gelten seit
altersher als die Heimstatt der Zwerge. Diese hausen als dienstbare
Geister der schönen Frau Venus in den Tiefen des Berges und tun sich in
den umliegenden Dörfern mal als böse, manchesmal auch als helfende
Gesellen um. Ihr Ein- und Ausgang ist das sogenannte Hörselbergsloch
oberhalb von Kälberfeld.
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Bonifatius (Winfried, Wynfreth) Glaubensbote in Deutschland, Erzbischof
von Mainz, Märtyrer * 672 (oder 673) in Crediton (?) in der Grafschaft
Devonshire in England † 5. Juni 754 bei Dokkum in den Niederlanden. Hinweise über sein Leben finden sie hier ....
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Einst verstanden die Indianer, Strecken zurückzulegen, indem sie auf Goldplatten verschiedener Größe und ausgesuchter Klangfarbe stiegen, denn wenn man darauf schlug, erklangen sie wie Glocken.
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Vor langer Zeit hauste auf dem Honberg ein Vogt, der sehr geldgierig
war. Er bestrafte die Leute, die ihren Zins nicht bezahlen konnten,
sehr hart und ließ sie am liebsten in den Schuldturm werfen. Selbst bei
Mißernten und teuren Zeiten nahm er keine Rücksicht und ließ sogar die
ältesten Witwen einsperren, wenn sie zu Martini oder anderen Zinstagen
nicht ihre Zinshenne entrichten konnten.
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Der sagenumwobene Rimberg Es verwundert nicht, dass ein von der Natur so vorzüglich ausgezeichneter Berg wie der Rimberg auch eine Rolle in der Sage spielt. Im Volksmunde leben heute noch zwei Sagen, nämlich die vom Riesen auf dem Rimberg und die vom Siegfried dem Drachentöter.
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In freier Teilübersetzung erschienen unter Sagen der Völker (3. erw.
Aufl. 1976) Copyright © Verlag Freies Geistesleben GmbH SuttgartIm
Gesamtwerk erschienen als: Die Didriks-Chronik oder die Svava Copyright
© Otto Reichl Verlag St.Goar
Dieser Text ist Anhang der Internet -Veröffentlichung Die
Nibelungensage Kern der Wahrheit in der Svava.
Abschriftliche Anmerkungen zum Quelltext in Klammern. Mb: Zitat aus
Altnordischer "Membrane". Die Quelltexte (Svava A und B sowie Membrane)
weisen im geringen Umfang nicht kongruierende Zeitenbildung auf.
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