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Die fliegenden Goldplatten der Indianer

[20.10.2005] Einst verstanden die Indianer, Strecken zurückzulegen, indem sie auf Goldplatten verschiedener Größe und ausgesuchter Klangfarbe stiegen, denn wenn man darauf schlug, erklangen sie wie Glocken.





Diese sagenhaften Platten, die an die fliegenden Teppiche der Orientalen erinnern, waren aus den völlig reinen Gold der Inka gegossen, ein bearbeitetes Gold, dessen spezifisches Gewicht (ca. ein halbes Mal) geringer war als das des gewöhnlichen Goldes. Auf Grund ihrer Masse und ihres Gewichts blieben die Platten natürlich auf dem Erdboden, aber, wenn man sie anschlug, daß sie in einer bestimmten Tonlage zu schwingen anfingen, flogen sie sofort während der Dauer des Schwingens mit ihrer Last davon. Sie vollführten also einen Sprung.

Diese Flugmaschinen waren, je nach dem Gewicht, das sie tragen sollten, in verschiedener Größen gegossen. Es ist wahrscheinlich, daß die Berechnung ihrer Oberfläche und Klangfarbe nach von den Glockengießern benutzten Maßstäben vorgenommen wurde, die das Gewicht, die Dicke und die Dimensionen der Glockenspiele bestimmen.

Man könnte sich auch vorstellen, daß unsere uns überlegenen Vorfahren auf ihren fliegenden Goldplatten Ätherbatterien anbrachten, deren Zweck ihre Inkanachkommen vergessen haben. Sie behielten im Gedächtnis nur die faszinierende Sagen vom Fliegen.

Nach dem Glauben der Spiritisten hebt eine ätherische Ladung die Wirkung der Gravitation auf. Vielleicht muß man darunter verstehen, daß unsere Vorväter imstande waren, im Kosmos besondere Kräfte einzufangen, unmeßbare Kräfte, die aber dennoch existieren, wie aus den jüngsten, diesem Problem gewidmeten Abhandlungen von Louis de Brogue hervorgeht, Kräfte, deren Vorhandensein schon Doktor Pages vorausgesagt hat, als er seine Theorie von der Antigravitation aufstellte.

Eine in den Anden verbreitete Sage erzählt, daß die Goldplatten immer eine sorgsam abgemessene Ladung von Kräften erhielten, damit nicht etwa ein Kind zu weit fortgetragen wurde, ohne seinen Flug abstoppen zu können.

Aus diesem Grunde waren die Platten auch von verschiedener Größe und konnten infolgedessen verschiedene Energiemengen speichern. Die Energie wurde so berechnet, daß sie die Platte an der Grenze zwischen Gravitation und Agravitation hielt.

Eine andere Sage berichtet, daß die Goldplatten während des Fluges dauernd geschlagen werden mußten. Nur so konnten die Tonschwingungen in Gang gehalten werden, die die Fortsetzung des Fluges gewährleisteten.
Die Goldplatten von Peru stellen eine deutliche Parallele dar zu dem Transport der riesigen Steine von Baalbek und der Pyramiden, zu der Levitation der eingeweihten Priester von Theben und von Memphis und zu der Wissenschaft vom Überschall, die in den meisten agyptisthen Mysterien in Erscheinung tritt.

Quelle Phantastische Vergangenheit


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