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Indonesien: Manager einer Radiostation nach Ausstrahlung von Berichten über die Menschenrechtssituation in China inhaftiert[10.10.2011] Berlin (FDI)
– Am 6. September
2011 hat ein Gericht in Batam, Indonesien, Herrn
Gatot Machali zu
sechs Monaten Haft verurteilt, nachdem er als
Manager der
Radiostation Era Baru Berichte über die Lage der
Menschenrechte,
u.a. hinsichtlich der Verfolgung von Falun Gong,
in die VR-China
ausgestrahlt hatte. Außerdem verhängte der
Richter eine Geldstrafe
von umgerechnet 4.300 Euro. Machali hat
angekündigt, gegen das
Urteil Berufung einzulegen.
Gruppen, die
sich für
Pressefreiheit einsetzen, haben schwere Vorwürfe
gegen den
Gerichtsprozess und das Urteil erhoben. Sie
ermahnten die
indonesische Regierung, der Forderung der
Kommunistischen Partei
Chinas zu widerstehen, kritische Stimmen in
Indonesien mundtot zu
machen.
Das Informationszentrum appelliert an Journalisten, Menschenrechtsgruppen und westliche Regierungsbehörden, die indonesischen Behörden dringend aufzufordern, Gatot Machali sofort und bedingungslos freizulassen. „Ich befürchte, dass die Vertreter der Kommunistischen Partei Chinas Druck auf die indonesische Regierung ausgeübt haben“, sagt die Sprecherin des Falun Dafa-Informationszentrums, Waltraud Ng. „Die Verantwortlichen für die Verfolgung von Falun Gong greifen überall dort ein wo ihre Lügengeschichten, die die Verfolgung legitimieren sollen, offengelegt werden. Sie haben Angst, dass die Menschen davon erfahren. Das ist nicht nur in Asien geschehen, sondern auch in Europa. Es ist ein sich wiederholendes Muster.“ Diese Annahme wird durch einen Brief gestützt, den die chinesische Botschaft im Jahr 2007 an das indonesische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten geschrieben hatte. In diesem Schreiben wurde die Schließung der Radiostation gefordert und auch der Name Machalis erwähnt. Reporter ohne Grenzen haben sich mit der Bitte, sich für Machali einzusetzen, an den indonesischen Präsidenten und den Minister für Justiz und Menschenrechte gewandt. Radio Era Baru ist ein Ableger von Sound of Hope, einem Radionetzwerk, das von Falun Gong-Praktizierenden gegründet wurde. Sound of Hope sieht seine Mission darin, Chinesen auf der ganzen Welt mit unzensierter Berichterstattung zu versorgen.
Für weitere
Informationen wenden Sie sich bitte an:
Falun Dafa Informationszentrum Deutschland Lärchenweg 18 a, 69517 Gorxheimertal Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532 Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de 227 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 10.10.2011 Indonesien: Manager einer Radiostation nach Ausstrahlung von Berichten über die Menschenrechtssituation in China inhaftiert 04.10.2011 Wurde die Regierung Vietnams von der chinesischen Botschaft in Hanoi zum Kotau gezwungen? 25.09.2011 TOD DURCH FOLTER Acht weitere, im Juli 2011 bekannt gewordene, Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden 23.09.2011 Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnt Asylantrag eines Falun Gong-Praktizierenden ab 30.03.2010 Falun Gong-Praktizierende, die in Gao Zhishengs Brief zitiert wird, stirbt in Folge von Folter in der Haft 09.04.2008 Rapide Zunahme von Folter und Tod vor den Olympischen Spielen 22.10.2007 Muss die Welt die Olympischen Spiele in Peking boykottieren? 27.09.2007 Chinesischer Top-Anwalt nach Brief an U.S. Kongress entführt 12.08.2007 Völkermord zu den olympischen Spielen in China 2008 02.07.2007 KPCh zwingt Hongkong zu Schwarzer Liste – 800 Personen Einreise verweigert |
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