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Falun Gong-Praktizierende, die in Gao Zhishengs Brief zitiert wird, stirbt in Folge von Folter in der Haft[30.03.2010] 61jährige Lehrerin im Ruhestand aus Shandong stirbt kurz nach der Freilassung aus Inhaftierungszentrum Berlin/New York (FDI) - Pressemitteilung – Eine 61-jährige Falun Gong-Praktizierende, die der prominente Rechtsanwalt Gao Zhisheng in einem offenen Brief an Chinas Machthaber als Opfer anführte, starb im Januar infolge von Verletzungen, die sie in der Haft erlitten hatte. Frau Liu Lihua, ist die zweite Person, die Gao interviewt hat und von der man weiß, dass sie danach aufgrund von Misshandlung in der Haft gestorben ist. Gao selbst bleibt seit der Festnahme durch die chinesischen Sicherheitskräfte im Februar 2009 „verschwunden.“ Mitte März gab die chinesische Staatsführung auf Anfrage des britischen Außenministers bekannt, dass Gao lebt und wegen „Staatsgefährdung“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Frau Liu, eine Lehrerin im Ruhestand aus Shandong, starb am 28. Januar
2010 nachdem sie im September aus einem Inhaftierungszentrum entlassen
wurde, in dem sie schwer misshandelt worden war. Die Polizei hatte sie
am 24. März 2009 inhaftiert, als sie öffentlich über die Verfolgung von
Falun Gong sprach.
„Während ich im Gefängnis war, wendeten die Aufseher absolut unmenschliche Methoden an, um mich zu foltern“, sagte Liu im Jahr 2005 zu Gao Zhisheng, der diese Aussage in seinem offenen Brief an die KP-Führer Hu Jintao und Wen Jiabao zitierte. In diesem Brief bittet Gao die KP-Führer nachdrücklich, die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden zu beenden. „Einmal musste ich 43 Tage ununterbrochen Handschellen tragen. Mit beiden Händen auf den Rücken gefesselt, wurde ich an eine Metalltür gehängt und geschlagen“, berichtete Liu gegenüber Gao (vollständige Zeugenaussage). Frau Liu ist die zweite von Gao interviewte Person, deren Tod in Folge von späterer Misshandlung in der Haft durch das Falun Dafa-Informationszentrum dokumentiert ist. Im Jahr 2007 starb Frau Wang Yuhuan, eine bekannte Falun Gong-Praktizierende aus Changchun, in Polizeigewahrsam (Nachricht). In einem Brief vom Dezember 2005 hatte Gao detailliert beschrieben, wie sie in einer Folterkammer in den Bergen außerhalb der Stadt sexuell und mit Elektrostäben misshandelt wurde. „Niemand, der nicht persönlich solche Schmerzen erlitten hat, kann sich vorstellen, wie schmerzhaft das ist“, sagte Wang aussagegemäß über die Misshandlungen in dieser Zeit. Seit Februar 2009 ist Gaos eigener Aufenthaltsort unbekannt; viele Beobachter und Bekannte fürchten, dass er gefoltert wird (Washington Post Artikel). Gao wurde für seine Arbeit, in der er das Ausmaß der Verfolgung der chinesischen Bürger, einschließlich der Falun Gong-Praktizierenden, aufdeckte und sich für deren Schutz aussprach, für den Friedensnobelpreis 2008 nominiert. 2007 wurden seine Verdienste um die Menschenrechte in Wien mit dem Bruno Kreisky-Menschenrechtspreis gewürdigt. Kurz vor seiner Entführung am 4. Februar 2009 hat Gao einen ausführlichen Bericht über die schweren Misshandlungen veröffentlicht, die er in der Haft erlitten hatte und wobei seine Genitalien mit Elektrostäben geschockt wurden. (Nachricht). weiter Info hierzu auf der Webseite vomFalun Info 163 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 10.10.2011 Indonesien: Manager einer Radiostation nach Ausstrahlung von Berichten über die Menschenrechtssituation in China inhaftiert 04.10.2011 Wurde die Regierung Vietnams von der chinesischen Botschaft in Hanoi zum Kotau gezwungen? 25.09.2011 TOD DURCH FOLTER Acht weitere, im Juli 2011 bekannt gewordene, Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden 23.09.2011 Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnt Asylantrag eines Falun Gong-Praktizierenden ab 30.03.2010 Falun Gong-Praktizierende, die in Gao Zhishengs Brief zitiert wird, stirbt in Folge von Folter in der Haft 09.04.2008 Rapide Zunahme von Folter und Tod vor den Olympischen Spielen 22.10.2007 Muss die Welt die Olympischen Spiele in Peking boykottieren? 27.09.2007 Chinesischer Top-Anwalt nach Brief an U.S. Kongress entführt 12.08.2007 Völkermord zu den olympischen Spielen in China 2008 02.07.2007 KPCh zwingt Hongkong zu Schwarzer Liste – 800 Personen Einreise verweigert |
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