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Kosmos


Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,997 Prozent haben Physiker des Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) in Kalifornien den Grund dafür gefunden, warum Materie und Antimaterie sich nicht sofort nach dem Urknall gegenseitig vollständig vernichtet haben. Das berichtet das Institute of Physics.
Kosmologen gehen davon aus, dass bei der Entstehung des Universums genau so viel Materie wie Antimaterie erzeugt wurde. Doch wenn Materieteilchen auf ihre Antiteilchen treffen, vernichten sie sich gegenseitig und übrig bleibt nur reine Energie. Trotzdem besteht unser Universum heute – glücklicherweise – fast ausschließlich aus Materie.


Im neuen Institut für Plasmaphysik (IPP) Greifswald ist zum ersten Mal ein Plasma (hoch erhitztes, elektrisch leitendes Gas) gezündet worden. Kernphysiker der Max-Planck-Gesellschaft brachten es durch Mikrowellen-Bestrahlung auf Temperaturen von bis zu 800 000 Grad Celsius.


Atome aus Materie könnten mit Atomen aus Antimaterie Verbindungen eingehen und dadurch Materie-Antimaterie Moleküle bilden. Die Moleküle könnten langsamer zerfallen als bloße Atome aus Antimaterie und dadurch Forschung auf diesem Gebiet wesentlich erleichtern.


Eine Idee zum Bau einer Zeitmaschine hat der amerikanische Physiker Ronald Mallet vorgestellt. Dies berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist". Mallet stützt sich auf Albert Einsteins allgemeine Relativitätstheorie, nach der jede Masse eine Krümmung von Raum und Zeit bewirkt.


Bestimmte Elementarteilchen gewöhnlicher Materie haben eine kleinere Zerfallswahrscheinlichkeit als ihre Antiteilchen. Zwei Forscherteams am CERN und am FermiLab haben dies nach der Analyse von Millionen von Elementarteilchenzerfällen unabhängig voneinander bestätigt.


Die ersten Astronauten auf dem Mars sollen laut Plänen der NASA zwar erst um das Jahr 2020 landen, doch schon jetzt forschen Wissenschaftler und Studenten daran, die Menschen im All auf praktische und preiswerte Weise vor der kosmischen Strahlung zu schützen.

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