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Kosmos


Physiker der Universität Houston wollen an Nanoröhren aus Kohlenstoff bei Raumtemperatur Effekte beobachtet haben, die auf Supraleitung hindeuten. Es sei zwar kein elektrischer Widerstand von Null gemessen worden, doch biete sich die Supraleitung als Erklärung anderer gemessener Effekte an. Das meldet der New Scientist in seiner Ausgabe vom 1. Dezember.


Die Europäische Union hat ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Allerdings liege die Gemeinschaft bei ihren Anstrengungen, zum weltweit attraktivsten Forschungsraum zu werden, noch weit hinter ihrem Hauptkonkurrenten USA zurück, berichtete das EU-Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg.



"Das gibt uns wichtige Hinweise darauf, wie Gammablitze funktionieren", sagte John Beacom vom Fermi National Accelarator Laboratory, der die Entdeckung zusammen mit Kollegen im "Astrophysical Journal" vorstellt. Experten vermuten, dass die rätselhaften Gammablitze in zwei eng begrenzten, entgegengesetzten Jets abgestrahlt werden, so dass ein Gammablitz nur dann beobachtet werden kann, wenn der Strahl auf den Beobachter zeigt.


Neue Experimente zur Wechselwirkung von Neutrinos mit Atomkernen haben zu Ergebnissen geführt, die sich nicht mit dem Standardmodell der Elementarteilchenphysik erklären lassen. Dies stellt theoretische Elementarteilchenphysiker vor ein Rätsel und lässt einige Forscher gar eine neue Fundamentalkraft am Werk vermuten.



sondern könnten auch in der kosmischen Nachbarschaft der Erde entstehen. Vor dieser bislang unbekannten Gefahr warnt ein internationales Forscherteam unter Leitung von Sir Arnold Wolfendale von der britischen Durham University.


Wissenschaftler der Pennsylvania State University haben einen winzigen Motor in der Größe eines Reiskorns entwickelt. Die Rotation des Motors mit einem Durchmesser von 1,8 Millimeter und vier Millimeter Länge ist so stark, dass diese nur mit dem Druck zwischen Daumen und Zeigefinger gestoppt werden kann. Der Winzling soll anfangs in mikromedizinischen Anwendungen wie endoskopischen Instrumenten Einsatz finden.


Ab heute beginnt ein neues Zeitalter für die alternative
Energiegewinnung in Deutschland. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Errichtung eines Offshore-Windparks
genehmigt. In einer ersten Pilotphase darf das Energieunternehmen Prokon Nord 12 einzelne Windenergieanlagen errichten, die in der Nordsee 45 Kilometer nordwestlich von Borkum bei einer Wassertiefe von ca. 30 Metern geplant sind. Damit ist Prokon der erste von insgesamt 16 Antragstellern (28 Anträge), der mit der Realisierung seines Vorhabens starten kann.


In Neubrandenburg soll vom nächsten Sommer an überschüssige Wärme des Gas- und Dampfturbinenkraftwerks für die Nutzung im Winter gespeichert werden. Die Geothermie GmbH und die Neubrandenburger Stadtwerke haben am Mittwoch begonnen, die Planung des Projektes zu aktualisieren.


Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,997 Prozent haben Physiker des Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) in Kalifornien den Grund dafür gefunden, warum Materie und Antimaterie sich nicht sofort nach dem Urknall gegenseitig vollständig vernichtet haben. Das berichtet das Institute of Physics.
Kosmologen gehen davon aus, dass bei der Entstehung des Universums genau so viel Materie wie Antimaterie erzeugt wurde. Doch wenn Materieteilchen auf ihre Antiteilchen treffen, vernichten sie sich gegenseitig und übrig bleibt nur reine Energie. Trotzdem besteht unser Universum heute – glücklicherweise – fast ausschließlich aus Materie.


Im neuen Institut für Plasmaphysik (IPP) Greifswald ist zum ersten Mal ein Plasma (hoch erhitztes, elektrisch leitendes Gas) gezündet worden. Kernphysiker der Max-Planck-Gesellschaft brachten es durch Mikrowellen-Bestrahlung auf Temperaturen von bis zu 800 000 Grad Celsius.

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