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Die natürliche Wasserstoffgewinnung der Vögel, oder warum Vögel so leicht fliegen können und dem Menschen verwehrt wird

[03.11.2005] Jesus steht mit Jüngern und Zugewandten auf einem Hügel. In der Ebene daneben liegen mehrere Teiche. Eine grosse Schar Kraniche machen am Wasser Station, um vor ihrem Flug nach Osten Wasser aufzunehmen. Ein römischer Oberstadtrichter versteht nicht, dass sie sich mit soviel Flüssigkeit für den Flug noch schwerer machen. 

Jesus weist ihn an den Engel. Er soll ihm erklaren, warum die Vögel etwas so Widersinniges tun.

Der Schreibknecht Gottes" Jakob Lorber (1800-1864) wusste mehr über Wasserstoffgewinnung und andere technische Dinge, als allgemein bekannt ist.

In Lorber Schriften heisst es hierzu:

Raphael sagte: 'Das will ich gern und in möglichster Kürze tun Siehe, so ihr ein Lamm oder eine Ziege, ein Kalb oder auch einen Ochsen schlachtet, so nehmet ihr seine Eingeweide heraus das heisst seinen Magen, seine Gedarme und seine Urinblase‚ reinigt alle Teile in eurer Weise und blaset sie dann auf, damit sie aus- und inwendig trocken werden. Die grösseren dieser Hohlorgane gebraucht ihr zu kleineren Schläuchen und Säcken, und die kleineren gebraucht ihr auch zur Aufbewahrung von allerlei Samenkörnern und noch anderen kleinen Dingen.
So du nun eine solche ausgetrocknete Urinblase oder auch einen andern Schlauch hier besässest, so würde ich dir um so leichter zeigen, wie die Vögel zum Fliegen sich des Wassers bedienen müssen; aber ich werde schon dafür sorgen, dass zu meiner Erklarung die nötigen Hilfsmittel zu Gebote stehen werden! Und siehe, da haben wir schon einen ziemlich grossen, mit Wasser gefüllten Schlauch, und in diesen Schlauch wollen wir nun einige lngredienzien hineintun, welche die  Eigenschaft in sich haben, den Kohlen und Sauerstoff im Wasser in sich zu saugen, den reinen Wasserstoff aber frei zu machen. Und da sind auch schon die lngredienzien, die dir sicher bekannt sind: es sind etwas Eisen, Schwefel, Kalk,  Salz und Kohle.
Nun gebe ich diese in das Wasser
- sie befinden sich nun schon im Wasser, und du vernimmst auch sogleich ein eigentümllches Sausen und Brausen im Schlauche. Nun nehmen wir eine trockene Blase her; wir werden sie mit dem leicht aufsteigenden Wasserstoff füllen und siehe, die eine Blase ist schon gefüllt! Nimm sie in deine Hand unten bei der Mündung, und du wirst es sogleich verspüren, wie sie nach oben zieht; und jetzt lass du sie los, und beobachte, was sie machen wird!'

Der Oberstadtrichter tat das und die Blase stieg alsbald überaus rasch zu einer solchen Höhe in die Luft empor, dass sie von niemandem mehr erschaut werden konnte; im gleichen ward darauf eine andere grössere Blase gefüllt und mit einem Baumzweige an der Mündung behängt, ward darauf losgelassen und flog sogleich mit gleicher Raschheit in die Höhe.

Darauf wurden bei zwölf Blasen mit dem noch vorrätigen Wasserstoff gefüllt und an einen etwas grösseren und schwereren Baumzweig gehängt, mit dem sie ebenfalls in aller Raschheit in die Höhe flogen.

Als das Experiment beendet war, sagte Raphael zum Oberstadtrichter:
'Hast du nun schon so einen kleinen Begriff, warum die Vögel sich des Wassers hauptsächlich zum Fliegen bedienen?'

Sagte der Oberstadtrichter: 'Es geht mir nun schon so ein kleines Lichtlein auf; aber das Wie - wie sich die Vögel des Wassers zum Fliegen bedienen, ist mir natürlich noch unklar.'
Kranich

Sagte Raphael: 'Siehe, jeder Vogel ist in wendig so eingerichtet, dass er von dem zu sich genommenen Wasservorrat ebenso viel des reinsten Wasserstoffes, der an und für sich eine äusserst leichte und feine Luftart ist, erzeugt, als er zum Fliegen notwendig hat, was er aus dem Gefühle seines Instinks auf ein Haar zu berechnen vermag. Mit diesem feinen Wasserstoff füllt er in einem Augenblick alle seine grössereen und kleineren Federkiele und Knochenröhren und wird darauf so leicht wie ein Menschenhaar, welches kleine Gewicht er dann mit seinem Flügelpaare immer leicht besiegt und sich dann in die Höhe erheben kann nach seinem Belieben.
Wenn du dieses nun so recht beachtest, so wirst du auch leicht einsehen, auf welche Art das Fliegen bei allen jenen Tiergattungen ermöglicht wird, die sich von der Erde nach ihrem Belieben in die Luft erheben können.





Über das Fliegen der Menschen

Fortsetzung des Zitats aus dem
Lorber-Buch:
"Sagte darauf der Oberstadtrichter: 'Das verstehe ich nun ganz gut, aber woher nehmen diese Tiere die zur Scheidung des Wasserstoffes -wie du sagtest - von seinem Sauerstoffe nötigen Ingredienzien her? Denn das Eisen, der Kalk, der Schwefel, das Salz und die Kohle sind doch nicht überall schon vorrätig vorhanden?'


Sagte darauf Raphael: 'Mein lieber Freund, auf der ganzen Erdobertiäehe zerstreut um viele tausendmal tausend Male mehr; als alle Vögel auf der Erde in vielen tausend Jahren zu ihrem Fliegen benötigen! Die Vögel sind für sich ganz gute Mineralo gen, gleich wie die Wurzeln und Äste der Bäume und Pflanzen überaus scharf-sinnige und intelligente Lebensstoffkundige sind; wären sie das nicht, so würden nicht so viele Arten von Bäumen und Pflanzen auf dem Erdboden wachsen, und die Vögel würden auch nicht fliegen können. Du siehst draus, dass ein jedes Tier; wie auch eine jeder Pflanze das ihr Dienliche überaus scharf erkennt und es dann auch zu benutzen versteht.
Betrachte einmal ein Ei! Seine Schale ist Kalk und sein innerer Gehalt, was den materiellen Teil anbelangt, besteht auch noch aus etwas Kalk, Salz, Kohle, Eisen und Schwefel. Das Wieviel von jedem kennt ein jeder Vogel genau für sich, wie auch, wo er es zu bekommen hat; denn dazu hat auch der Vogel, so wie ein jedes andere Tier und der Mensch selbst, die fünf Sinnes werkzeuge, und die Pflanze hat ihre Fühlfäden sowohl an der Wurzel als auch an den Ästen. Und ich bin nun der Meinung, dir diese für Menschen schwer begreifliche Sache in aller Kürze möglichst klar gezeigt zu haben.'

Sagte der Oberstadtrichter:
'Höre, du mein himmlischer Freund, so die Menschen um die Verhältnisse, das ist, um das eigentliche Wieviel von jedem der fünf Ingredienzien wüssten, so könnten sie am Ende grosse Schläuche mit Wasserstoff füllen und dann mittels so mancher mechanischer Behilfsbeigaben sich auch in die Luft erheben und gleich den Vögel umherfliegen!'

Sagte darauf Raphael: 'Was nun nicht ist, kann dereinst noch werden! Vorderhand ist es aber um vieles besser für den Menschen, dass er leiblich nicht fliegen kann; denn könnte er auch das, so würde er bald zum grössten Raubtier auf der Erdoberfläche werden, und er würde der Kultur des Erdbodens nimmer gedenken.'

Der Engel hatte natürlich keine Flügel, hatte das Aussehen eines l5jährigen Burschen und trug Kleider wie die andern. Als Henoch hatte er in der ersten Zeit, als es Menschen gab, gelebt."


Dieser Artikel erschien als Leserbrief im NET-Journal



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Das NET-Journal, das im Dezember 1996 zum ersten Mal erschien, wird von Adolf und Inge Schneider herausgegeben, die seit etlichen Jahren auf internationaler Ebene die Entwicklung der alternativen Physik verfolgen, recherchieren und auch aktiv unterstützen.

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