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ADAC-Test: Navigation mit Taschencomputern[31.08.2001] Kleine Pfadfinder müssen erst noch groß werden Bis zu 1,7 Millionen Autos in Deutschland werden bis zum Jahresen-de ein Navigationsgerät haben. Nach den fest eingebauten Systemen sind nun die mobilen Mini-Computer im Kommen.
![]() ![]() Nur mit der Note "bedingt empfehlenswert" schnitten im Test "Tega-ron Scout" (für Compaq iPaq, Gesamtpreis 2250 Mark) und "Distefora P1" (für Cassiopeia E 125G, Gesamtpreis 2668 Mark) noch am be-sten ab. Glatt durchgefallen sind die beiden anderen Kandidaten "Palmtop Route/ Street Planner" (für Psion 5mx, Gesamtpreis 2198 Mark) sowie "G Data Power Navigator" (für Palm IIIc, Gesamtpreis 1598 Mark) - nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Sprachausgabe für die Fahrhinweise. Um einen Organizer unterwegs auch als Navigati-onshilfe benutzen zu können, sind zusätzlich spezielle Software, ein Kfz-Einbausatz sowie eine GPS-Antenne erforderlich. Bei drei der vier getesteten Systeme muss die Kartensoftware vor der Fahrt auf-wändig vom PC oder Laptop auf den Organizer überspielt werden. Trotz gelegentlicher Navigationsmängel hob sich der "Tegaron Scout" deutlich von den anderen drei Testkandidaten ab. Innovativ ist sein Konzept der Off-Board-Navigation. Dabei erfolgt die Routenberechnung nicht mehr im Gerät selbst, sondern auf einem externen Server, optional können aktuelle Stauinfos mit einfließen. Der Fahrer gibt sein Wunschziel am Handheld-Computer ein, das Handy überträgt die Daten an den Routenrechner. Als SMS kommen Fahrhinweise zu-rück, die als Pfeile auf dem Bildschirm erscheinen und zudem vorge-lesen werden. Eine Kartenanzeige gibt es aber nicht. Die kostspielige Anschaffung und Aktualisierung von CD-Roms mit elektronischen Landkarten entfällt, Kosten werden jedoch für jede einzelne Routen-berechnung fällig (zurzeit zwei Mark pro Strecke). Zahlreiche Navigationsmängel zeigte "Distefora P1", das dadurch sogar nur knapp mit "bedingt empfehlenswert" abschnitt. Unpräzise Fahrhinweise (Display und Sprachausgabe) konnten die Tester während der Fahrt zwar dank der durch Fingertipp aktivierbaren Kartenanzeige gerade noch rechtzeitig klären, der Ablenkungsfaktor war dabei allerdings groß. Als umständlich und zeitaufwändig erwies sich die vor der Fahrt erforderliche Überspielung der gewünschten Karten- und Routendaten vom PC oder Laptop auf den Taschencomputer Ulf Rasch, ADAC 089 7676-2108 107 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 02.11.2009 Neues Navigationsgerät bei Aldi Süd, welches der ADAC direkt empfiehlt 01.01.2009 Test Mobile Navigationsgeräte 31.12.2008 Test Motorrad-Navigationsgeräte -Ratgeber 23.06.2008 ADAC-Test mobile Navigationsgeräte 17.12.2001 Die Zukunft des geplanten europäischen Satelliten-Navigationssystems "Galileo" steht weiter in den Sternen. 01.12.2001 Das mobile Navigationssystem der Zukunft 09.11.2001 Student entwirft Navigationssystem für Rollstuhlfahrer 31.10.2001 Der digitale Verkehrskanal TMC ist als europaweiter Standard 31.08.2001 ADAC-Test: Navigation mit Taschencomputern 25.08.2001 Monitor im Auto soll Verkehrssicherheit erhöhen |
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