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Hanumans Geburt und Vergangenheit - Wie sie Rama von Agastya Rishi erzählt wurden[11.07.2007] Auf dem Berg Sumeru lebte ein mächtiger Vanara-Anführer namens Keshari.
Seine Frau Anjana war unvergleichlich schön. Eines Tages sah Vayu, der
Halbgott des Windes, wie sie alleine war und wünschte sich, mit ihr
zusammen zu sein. Nachdem er sich mit ihr in seiner mystischen
yogischen Gestalt mit ihr vereint hatte, empfing sie ein Kind, das
Hanuman genannt wurde. Es weinte vor Hunger und Anjana setzte es
zwischen einige Riedgräser auf den Boden, während seine Frau losging,
um Waldfrüchte zu sammeln. Hanuman blickte hinauf und sah die Sonne. Er
war mit der Macht seines göttlichen Vaters versehen und stieg plötzlich
durch die Luft zur Sonne auf. Vayu begleitete ihn und schützte ihn mit
einer kühlen Brise, so dass er nicht von der Sonne verbrannt werden
könnte. Der Sonnengott hielt seine lodernden Strahlen ebenfalls zurück,
als er erkannte, dass es Hanuman war. Dieser, so wusste er, war ein
großer Diener Vishnus, der ihm später auf der Erde einmal helfen würde.
Als Hanuman schnell durch die Luft aufstieg, näherte sich ein Dämon
namens Rahu ebenfalls der Sonne, in der Absicht sie einzuhüllen. Es war
der dem Dämon bestimmte Tag, um den feurigen Sonnengott zu schlucken
und dadurch eine Sonnenfinsternis zu erzeugen, doch Hanuman sah ihn und
drängte ihn zur Seite. Rahu fürchtete sich vor dem mächtigen Vanara und
begab sich geschwind in das Reich Indras auf den himmlischen Planeten.
Er trat vor ihn und sagte: “Lieber König der Halbgötter, du hast mir
Sonne und Mond als regelmäßige Nahrung zugeteilt. Wie kommt es dann,
dass du meine Aufgabe jetzt an einen anderen vergeben hast? Sieh nur,
ein anderer Rahu ist am Himmel erschienen und möchte die Sonne
verzehren.”
Indra verließ sofort seinen Thron, stieg auf seinen überirdischen Elefanten Airavata und erhob sich in die Luft. Er näherte sich Hanuman, der wie ein lodernder Meteor durch die Lüfte flog. Als der Vanara den strahlenden Halbgott in seiner Nähe sah, dachte er, es sei etwas Essbares und wandte sich ihm zu. Daraufhin schoss Indra seinen Donnerkeil ab, der Hanuman traf und ihn auf die Erde zurückstürzen ließ. Der Vanara fiel auf eine Bergspitze und lag dort wie tot. Als Vayu dies sah, erzürnte er und verursachte bei allen Lebewesen eine Atemnot. Vayu unterbrach den Fluss der wesentlichen Lebenslüfte in allen Wesen und verursachte dadurch eine große Störung im Universum. Indra und all die anderen Halbgötter eilten zu Vayu, der neben dem auf dem Boden liegenden Hanuman stand. Er betete zu ihm, davon abzulassen so viel Leid zu erzeugen. Brahma erschien ebenfalls und fragte Vayu, was der Grund seiner Handlungsweise gewesen sei. Vayu erwiderte: “Der Grund ist, dass mein Sohn getötet wurde. Sie nur, wie dieses unschuldige Kind jetzt regungslos hier liegt, nachdem es von Indras schrecklichem Donnerkeil getroffen wurde.” Daraufhin streckte Brahma seine Hand aus und ließ sie über Hanuman gleiten. Der Vanara setzte sich sofort auf und schaute sich um. Der erleichterte Vayu begann erneut, sich in den Körpern der Lebewesen zu bewegen und Brahma sagte: “Hört her, liebe Halbgötter, lasst mich etwas über diesen Vanara erzählen. Er wird das höchste Ziel auf der Erde erreichen und ein berühmter Diener Vishnus werden. Ihr alle solltet ihm deshalb Segnungen erteilen.” Indra war erfreut Brahmas Worte zu hören, nahm seine eigene Girlande und legte sie mit folgenden Worten um Hanumans Hals: “Von heute an soll er gegen meinen Donnerkeil unverwundbar sein.” Dann sagte der Sonnengott: “Ich werde ihm den hundertsten Teil meiner Ausstrahlung verleihen. Wenn er anfängt die heiligen Schriften zu studieren, werde ich ihn ebenfalls dazu befähigen schnell alle Facetten dieses Wissens zu erlernen. Niemand wird ihn im Verständnis der Schriften übertreffen.” Yamaraja gewährte ihm Unverwundbarkeit gegen seine Rute und Freiheit von Leiden. Kuvera segnete ihn ebenfalls, dass er in der Schlacht unermüdlich sein würde. Shiva sagte: “Er soll gegen meine Waffen und den Tod durch meine Hand immun sein.” Vishvakarma fügte hinzu: “Dieser Vanara wird gegen alle von mir geschmiedeten überirdischen Waffen unverwundbar sein und hat ein langes Leben vor sich.” Schließlich sagte Brahma: “Lieber Windgott, dein Sohn wird in der Schlacht unbezwingbar sein. Er wird sich als Schrecken seiner Feinde und Zuflucht seiner Freunde erweisen. Dieses Juwel unter den Affen wird fähig sein, seine Gestalt nach Wunsch zu verändern und überall hinzugehen, wo er möchte, und das mit beliebiger Geschwindigkeit. Kein brahmanischer Fluch wird fähig sein, ihn zu töten. Sein Fortschritt wird ungehindert sein und er wird glorreich werden. Im Kampf wird er gewaltige Heldentaten vollbringen. Auf diese Weise wird er die Vernichtung Ravanas verursachen und Rama große Freude bereiten.” Danach brachen die Halbgötter wieder auf und Vayu nahm Hanuman mit zu seiner Mutter. Er wuchs auf wie ein Halbgott. Er bejubelte seine eigene Stärke und, da ihm die schelmische Affennatur zu eigen war, begann er den Rishis im Wald Schwierigkeiten zu bereiten, da er wusste, dass sie ihm nichts anhaben konnten. Er warf ihre Opferkellen und -gefäße spielend umher und zerbrach sie. Er zerfetzte die Haufen weicher Baumrinde, die sie zur Herstellung von Kleidungsstücken aufbewahrt hatten. Trotz der Bemühungen seiner Mutter und seines Vaters, ihn zurückzuhalten fuhr Hanuman mit seinen Streichen fort und belästigte die Asketen. Schließlich fanden die Rishis, die den verspielten jungen Vanara nicht verletzen wollten, einen Weg, um ihn zurückzuhalten. Ihr Anführer berührte geweihtes Wasser und sprach einen Fluch aus: “Dieser kleine Gauner Kerl breitet uns Schwierigkeiten, indem er von seiner überirdischen Stärke Gebrauch macht. Daher soll er seine eigene Stärke vergessen. Nur wenn ihn jemand erneut daran erinnert, indem er seine Herrlichkeit verkündet, wird er sich an seine Stärke erinnern.” Hanuman wurde durch diesen Fluch verwirrt, vergaß seine Macht und begann sich wie ein gewöhnlicher Vanara zu verhalten. Er schloss eine feste Freundschaft mit Sugriva und ging mit ihm ins Exil, nachdem er von Vali verbannt worden war. Er erinnerte sich schließlich wieder an seine Kräfte, als Jambavan ihn während der Suche nach Sita daran erinnerte. 181 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 11.07.2007 Epilog 11.07.2007 Die Geschichte der Ganga - Wie Vishvamitra sie Rama und Lakshmana erzählte, als sie an die Ganga kame 11.07.2007 Vishvamitras Vergangenheit - Wie sie Rama von Satananda, dem Priester König Janakas, erzählt wurde 11.07.2007 Hanumans Geburt und Vergangenheit - Wie sie Rama von Agastya Rishi erzählt wurden |
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