|
Fleischessen verursacht globales Leid
[01.01.2007] Würde die Menschheit vegetarisch leben, müsste kein Mensch auf diesem Planeten Hunger leiden!
Hunger, Durst, Umweltschäden und Klimawandel - Lesen Sie hierzu auch unseren Pressespiegel -Hunger und Durst Dies ist eine Kopie von der Originalseite www.universelles-leben.org   | Weltweit hungern über 852 Millionen Menschen, trotz einer weltweiten Getreideernte von 1,57 Milliarden Tonnen (Wirtschaftsjahr 2006). Bei einer Weltbevölkerung von rund 6,6 Milliarden Menschen stünde jedem Menschen pro Tag 652 Gramm Getreide zur Verfügung. Doch 49% der jährlichen weltweiten Getreideernte und 90% der jährlichen Sojabohnenwelternte, werden von den 20 Milliarden »Nutztieren« verzehrt. 80% der landwirtschaftlichen Fläche der Erde werden von Viehzüchtern beanspruch
| Die armen Staaten sind aufgrund der Überschuldung zum Teil gezwungen, hochwertige, für die menschliche Ernährung notwendige Pflanzennahrung als Viehfutter zu verkaufen. 60% der Futtermittel in der Massentierhaltung werden aus den Entwicklungsländern importiert.
Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7-16 kg Getreide oder Sojabohnen. Bei der »Umwandlung« von Getreide in Fleisch gehen durch diese künstliche Verlängerung der Nahrungskette unter anderem 90% Eiweiß, 99% Kohlenhydrate und 100% Faserstoffe verloren. Fleischverzehr ist also die effektivste Form der Nahrungsmittelvernichtung. Auf der Fläche eines Grundstückes, die benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.
Würde die Menschheit vegetarisch leben, müsste kein Mensch auf diesem Planeten Hunger leiden! Ein Drittel der Weltbevölkerung leidet unter Wassermangel. Zu diesem Ergebnis kommt die mit 700 Wissenschaftlern bislang umfangreichste Studie zum Thema Süßwasserversorgung (Comprehensive Assessment of Water Management in Agriculture). Die Wissenschaftler nennen als effektivste Methode, Wasser zu sparen, den Verzicht auf Fleisch. Denn für den Anbau von einem Kilo Getreide werden rund 2000 Liter Wasser verbraucht; um ein Kilo Fleisch zu produzieren, bedarf es der fünffachen Menge. Bei einer Ernährung mit 80% pflanzlicher Nahrung und 20% Fleischanteil (in den Industrienationen macht der tierische Anteil heute sogar 30-35% aus!) beträgt der Wasserverbrauch zur Erzeugung der Nahrung pro Jahr 1300 m³, bei einer rein vegetarischen Ernährung nur rund die Hälfte.
Wasserverschmutzung: 50% der Wasserverschmutzung in Europa werden durch die Massentierhaltung hervorgerufen. Das Nitrat aus der Landwirtschaft ist heute schon so weit ins Grundwasser vorgedrungen, dass deshalb einige Mineralwassermarken bereits nicht mehr Trinkwasserrichtwerte erfüllen. In den USA ist der Anteil der Landwirtschaft an der Wasserverschmutzung größer als der aller Städte und Industrien zusammen.
Mist & Gülle: Bei der Produktion von 1 kg Schweinefleisch entstehen etwa 15 kg Gülle - in Deutschland 66 Millionen Tonnen jährlich. In den USA ist die Umweltbelastung durch die Fäkalien aus den Tierfabriken 130-mal so hoch wie die Verunreinigungen durch die Menschen.
Waldsterben: Ammoniak gilt heute als hauptverantwortlich für das Waldsterben. Es wird zu rund 85% durch die Emissionen der Tierhaltungen verursacht, z.B. durch die Entsorgung von Gülle auf den Feldern. »Eine wesentliche Erkenntnis aus zehn Jahren Waldschadensforschung ist, dass die atmosphärischen Einträge an Stickstoff und insbesondere an Ammonium-Stickstoff, der in erster Linie aus der Landwirtschaft stammt, vermindert werden müssen...« (Der Biologe Dr. Hans Mohr im »Spektrum der Wissenschaft« vom Januar 1994)
Die Untersuchungskommission des Deutschen Bundestages zum Thema »Schutz der Erdatmosphäre« kam 1992 zum selben Ergebnis. Zum Thema Ammoniak veröffentlichte sie in »Klimaänderung gefährdet nationale Entwicklung« folgendes: »National (BRD), kontinental (Westeuropa) und global sind die NH3-Emmissonen zu 90% der Landwirtschaft und hier zu 80% der Tierhaltung zuzuordnen. In der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich 528.000 t NH3 emittiert. Ammoniak entsteht im Stallbereich, in der Weidewirtschaft sowie bei der Lagerung und Ausbringung von organischem Dünger...«
Luftverschmutzung: Ammoniak aus tierischen Fäkalien spielt nicht nur beim sauren Regen eine verhängnisvolle Rolle. Aus Ammoniak entstehen in der Atmosphäre auch sekundäre Aerosole, welche als Feinstaub zur Gefährdung der menschlichen Gesundheit beitragen. Trotz ihres großen Anteils zu diesem Problem wird die Tierhaltung im Kampf gegen den gefährlichen Feinstaub kaum je erwähnt. Jährlich produziert eine Milchkuh neun Kilogramm flüchtige organische Verbindungen (FOV). Das ist mehr als ein Auto. Diese flüchtigen organischen Verbindungen spielen eine wesentliche Rolle bei der Bildung von bodennahem Ozon, und dieses ist eines der wesentlichen Bestandteile von Smog.
Regenwald: 90% der Zerstörung des tropischen Regenwaldes werden durch die Massentierhaltung hervorgerufen. Alle zwei Sekunden wird ein Waldgebiet der Größe eines Fußballfeldes zerstört - zum Großteil für die Neugewinnung von Weideflächen. Seit nach der BSE-Krise Tierfutter vielfach von Tiermehl auf Soja umgestellt wurde, steigt die Nachfrage und damit auch die Brandrodung im Amazonasgebiet. Das hat die Zerstörung des Urwaldes massiv beschleunigt. Deutschland ist Europas größter Soja-Importeur. Allein im Jahr 2003/04 wurden 3,3 Millionen Tonnen Soja aus Brasilien importiert, dafür benötigt man eine Fläche von 1,58 Millionen Hektar. Darüber hinaus wurden 2004 auch 1,5 Millionen Tonnen Fleisch in die EU importiert - über ein Drittel davon aus Brasilien. | 
| Bodenerosion: Der Anteil der Fleisch- und Milcherzeugung an der Bodenerosion liegt bei 85% - das sind 24 Milliarden Tonnen jährlich.
Energie: Mehr als ein Drittel der gesamten Rohstoffe und des fossilen Brennstoffes in den USA werden zur Aufzucht von Tieren für den menschlichen Verzehr verbraucht.
Treibhaus-Effekt: Die Fleischproduktion setzt große Mengen CO2 frei, besonders durch das Abbrennen der Regenwälder. Außerdem erzeugen Tiere Energie, indem sie Kohlenstoff-Verbindungen oxidieren, was zur Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) und Wasser führt. 21 Prozent der gesamten CO2-Emission, die auf menschliche Aktivität zurückgeführt wird, stammen auf diese Weise von Tieren, die wir essen. Der britische Physiker Alan Calverd schreibt in Physics World: »Um das Treibhausgas Kohlendioxid in der Atmosphäre zu verringern sollten nicht weniger Öl und Gas verbrannt werden, sondern die Menschheit sollte ihre Essgewohnheiten ändern: Wenn alle Menschen Vegetarier wären, könnte die globale Erwärmung kontrolliert werden.« Zusätzlich sind die weltweit gehaltenen Rinder und Schafe für ein knappes Viertel der Methangas-Emissionen auf der Erde verantwortlich, denn jährlich entstehen durch die Viehzucht 115 Millionen Tonnen Methangas. Ein Schaf erzeugt sieben Kilogramm Methan im Jahr und ein Rind sogar 114 Kilogramm. Methan ist ein 21-mal wirksameres Treibhausgas als CO2. Der Leiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie, Ernst U. v. Weizsäcker, stellte fest: »Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich groß wie die des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung für Rinder und für Futtermittel einbeziehen... Und die Verwandlung von Savannen in Wüsten, die Erosion in Berggebieten, der übermäßige Wasserbedarf der Rinder, der gigantische Energiebedarf der Mastviehhaltung sind einige weitere Gründe dafür, dass wir mit jedem Pfund Rindfleisch der Umwelt schwer zusetzen.«
Das Beste, was Sie für die Umwelt tun können, ist, Vegetarier zu werden! Das stellte auch die Enquete-Kommission, eine Untersuchungs-Kommission des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre, fest: »Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Maß könnten ein Viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden. Der Übergang zu einer stärker pflanzlich orientierten Ernährung eröffnet somit das mit Abstand größte Einsparpotential (bis zu 100 Mio. t CO2-Äquivalente) im Ernährungssystem. Darüber hinaus würden die volkswirtschaftlichen Folgekosten der ernährungsbedingten Krankheiten (25 Mrd. EUR/Jahr) erheblich reduziert. Bezogen auf die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B. Frikadelle) die 13fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der fleischlosen Komponente (z.B. Getreidebratling).«
| Unterschriftenaktion: Menschen, esst kein Fleisch! Weg mit den Tierghetto-Wärtern! Nieder mit den Schlachthöfen! - Den Tieren helfen, durch Ihre Unterschrift können Sie hier...
Weitere Artikeln zu diesen Thema 01.01.2007 Fleischessen verursacht globales Leid 01.01.2007 Fleischessen ist grausam 01.01.2007 Ökologische Folgen des Fleischkonsums
|
|