Musik sind kosmisch naturelle Klänge in höchst vollendeter Harmonie. Musik ist die universelle Sprache aller kosmischen Wesen. "Amphions göttliche Musik bewog die Steine, selber sich zum Bau zu fügen!" (Siehe Beispiel Tibet)
Das All-umfassende Universum, der gesamte Kosmos besteht aus
Musik und wird durch harmonische Klänge schwingenden Tönen aufgebaut
Musik ist die rhytmisch - kosmisch göttliche Energie, die in
harmonischer Abfolge verschiedene Tonhöhen als melodischer Klang
schwingende Resonazen erzeugt mit der man Raum - Zeit - Materie in
kontrollierte Bewegung versetzen kann!
Musik war immer ein
Bekleidwerk aller schöpferisch entstanden Räume und Zeitepochen. sie
bekleidete alle kosmisch erschaffenen Wesen. So entwickelte auch
der Mensch in allen Zeiten in allen Zivilisationsepochen musikalische
Werke und Instrumente mit der er sich in Einklang mit Natur und
Universum verständigen konnte. So überwindet und überwand Musik schon
zu allen Zeiten von Menschen gesetzte ländliche Grenzen und
geistige Begrenzungen, die vorgesehen waren zubestehen.
Musik
solte von jeher als vermittelnder Botschafter unterschiedlicher Denk
und Verhaltensprozesse angesehen bzw. verstanden werden!
R.v.T.
Musik ist eine Kunst, die
Töne so ordnet, daß Melodien im zeitlichen Nacheinander, Harmonien im
gleichzeitigen Neben- oder Übereinander hervorgebracht werden und durch
rhythmische Gliederung Werke entstehen, die das menschliche
Gefühlsleben auf mannigfaltige Weise zum Ausdruck bringen.
Ein
Musikinstrument ist ein Gegenstand, der mit dem Ziel konstruiert oder
verändert wurde, Musik zu erzeugen. Im Prinzip kann jeder Gegenstand,
der Töne oder auch nur Geräusche hervorbringt, als Musikinstrument
dienen, jedoch wird der Ausdruck normalerweise nur für solche
Gegenstände verwendet, die zu diesem Zweck hergestellt oder verändert
wurden. Manchmal wird auch die menschlicheStimme als Musikinstrument bezeichnet.
Klassifikation
Es
gibt viele verschiedene Versuche, die Vielfalt der Musikinstrumente in
Gruppen einzuteilen. Bei praktisch allen Klassifikationssystemen zeigen
sich Vor- und Nachteile sowie mehr oder weniger zahlreiche Ausnahmen.
Klassifikation nach Art der Tonerzeugung
Idiophone ("Selbstklinger" – Tonerzeugung durch Klingen des gesamten Instruments) wie die Glocke
Membranophone ("Fellklinger" – Tonerzeugung durch schwingendes Fell) wie die Trommel
Chordophone ("Saitenklinger" – Tonerzeugung durch Saiten)
Streichinstrumente wie die Geige
Zupfinstrumente wie Gitarre
Tasteninstrumente wie das Klavier
Aerophone ("Luftklinger" – Tonerzeugung durch Luftstrom)
Blasinstrumente
Holzblasinstrumente wie die Flöte Blechblasinstrumente wie die Trompete
Tasten-Aerophone wie die Orgel oder Handzuginstrumente wie das Akkordeon
Elektrophone
(elektrische Klangerzeugung) – Hier ist zwischen der vollständig
elektrischen Klangerzeugung (Elektronisches Musikinstrument wie beim
Synthesizer oder im Computer) und der elektrischen Verarbeitung eines
mechanischen Vorgangs (Elektromechanisches Musikinstrument wie bei der
E-Gitarre) zu unterscheiden.
Innerhalb dieses Schemas sind Mischformen möglich.
Im 1914 veröffentlichten Klassifikationsschema von Curt Sachs und Erich
von Hornbostel werden die Instrumente ähnlich unterteilt.
Klassifikation nach Benutzung durch den Spieler
Unabhängig von der Art der Tonerzeugung ist auch eine Klassifikation
nach der Benutzung durch den Spieler möglich. Hier unterscheidet man:
Blasinstrumente
Streichinstrumente
Zupfinstrumente
Schlaginstrumente
Tasteninstrumente
Wenn kein Spieler zur Klangerzeugung nötig ist, spricht man auch von einem mechanischen Musikautomaten. Klassifikation nach der Physik der Tonerzeugung
Das
wachsende Verständnis für die Physik hinter den Erscheinungen, die
Einführung von "elektrischen" Instrumenten und sogar der elektronischen
Musik machte im 20. Jahrhundert eine Einordnung der Musikinstrumente
aus der Sicht des Physikers notwendig, die sich bei Fachleuten des
Instrumentenbaus und der Physik der Musikinstrumente immer weiter
durchsetzt. Hier unterscheidet man:
mechanische
Musikinstrumente, Instrumente bei denen die klassische Mechanik zur
Beschreibung benutzt werden kann (Geige, Pauke, Flöte, Xylophon,
...)
mechanische
Musikautomaten, wie mechanische Musikinstrumente, allerdings mit
automatischer Spielvorrichtung (Orchestrion, Pianola, ...)
elektromechanische
Musikinstrumente, basierend auf mechanisch-elektrischer
Energieumwandlung (E-Gitarre, Hammondorgel, ...)
elektronische
Musikinstrumente basierend auf aktiven elektronischen Bauelementen wie
Vakuumröhre oder Transistor (Trautonium, Synthesizer, Computer, ...)
Weitere Klassifikationen
nach geographisch-kultureller Herkunft
nach
Bestimmung (Konzert-, Übe-, Kinder-, Spielzeuginstrumente,
Harmonieinstrument, Lärm-, Rhythmus- oder Effektinstrument)
nach Musikrichtung (klassische, Popmusik-, Volksmusikinstrumente)
Von einer Instrumentenfamilie spricht man, wenn eine Sorte von Musikinstrumenten in mehreren Größen bzw. Lagen gebaut wird.
Renaissance
In der Renaissance gab es zahlreiche Instrumentenfamilien, die jeweils
vom Diskant (Sopranlage) in mehreren Zwischenstufen bis zum Bass oder
sogar noch tiefer ausgebaut waren:
Blasinstrumentenfamilien:
Blockflöten
Krummhörner
Cornamusen
Rauschpfeifen
Schreierpfeifen
Kortholte
Pommern und Schalmeien
Sordune
Rankette
Dulziane oder Fagotte
Zinken
Posaunen
Streichinstrumentenfamilien:
Geigen
Gamben
Liren
Michael Praetorius dokumentierte die Instrumentenfamilien der Renaissance in seinem Werk „Syntagma musicum“ (1619).
Nach der Renaissance starben die meisten Instrumentenfamilien aus, aus
den verbliebenen wurden jeweils nur einzelne Vertreter ins
Standardinstrumentarium übernommen.
Standardinstrumentarium
Heute werden folgende Instrumentenfamilien unterschieden:
Familie
der Violinen: Violine, Bratsche, Violoncello (die Abstammung des
Kontrabass ist umstritten, er wird mitunter auch den Gamben zugeordnet)
Familie der Oboen: Oboe, Englischhorn, Fagott, Kontrafagott
Familie der Klarinetten: Klarinette, Bassklarinette
Familie der Saxophone
Bei
den Posaunen ist die in „B“ gestimmte die Normalausführung als
Tenorposaune. Ist sie mit einem oder sogar zwei Ventilen ausgestattet,
wird sie oft als Baßposaune bezeichnet, obwohl die Grundrohrlänge ohne
Ventil die gleich ist wie bei der Tenorposaune. Die Es-Altposaune
hingegen ist kürzer, die seltene B-Sopranposaune noch kürzer. Mitunter
wird diese auch als Zugtrompete wegen der gleichen Tonlage und dem
ähnlichen Klang bezeichnet.
Die
Trompete wird in sehr vielen verschiedenen Stimmlagen gefertigt. Die
tiefste Ausführung als Baßtrompete wird in der Orchesterpraxis von
Posaunisten geblasen.
Bei
den Querflöten gibt es zwar auch Alt- und sogar Tenorinstrumente, doch
sind diese nicht verbreitet genug, um als Instrumentenfamilie bekannt
zu sein
Die seltener verwendeten Instrumente einer Familie werden auch Nebeninstrumente genannt.
Als Nebeninstrument werden in der Orchestermusik jene Instrumente
bezeichnet, die baulich veränderte Vertreter einer bestimmten
Instrumentenfamilie sind. Hauptsächlich ist das bei Blasinstrumenten
der Fall, der Sprachgebrauch dazu ist: „Die Bassklarinette ist ein
Nebeninstrument der Klarinette“.
Meistens sind in einem
Orchester bestimmte Musiker einer Instrumentengruppe vertraglich zum
Spiel bestimmter Nebeninstrumente verpflichtet: So kann etwa der 2.
Klarinettist auch für die Es-Klarinette und der 3. Klarinettist für die
Bassklarinette zuständig sein. Ebenso wird die Piccoloflöte von einem
Flötisten gespielt und das Englischhorn von einem Oboisten.
Auch in der Big Band gibt es Musiker, die Nebeninstrumente spielen. Üblich sind:
Saxophon: Querflöte, Klarinette, Bassklarinette
Trompete: Flügelhorn, Kornett
Klavier: Hammondorgel, Keyboard
Kontrabass: E-Bass
Bei der sackpfeifenorientierten Variante der Musik der Mittelalterszene ist der Gebrauch von Nebeninstrumenten verbreitet:
Marktsackpfeife: andere Sackpfeifen, Schalmei, Rauschpfeife, Blockflöte
Davul: Darbuka
In der Rock- und Popmusik gehört zur E-Gitarre als Nebeninstrument die
akustische Gitarre, zum Schlagzeug diverse nicht in das Schlagzeug
integrierte Trommeln und Perkussionsinstrumente.
Das Syntagma musicum gehört zu den musikwissenschaftlichen Schriften
des Michael Praetorius. Es ist eines der bedeutendsten Werke
historisch-musiktheoretischer Literatur und umfasst 3 Bände:
erste Seite aus dem ersten Band des Syntagma musicum
Band 1:
De Musica Sacra (Wittenberg 1614/15)
Discursus de Musica Choreali et veterum Psalmodia.
Comentarii de Missodia vel Leturgia summa.
Explicatio Matutinae et vespertinae Leturgiae: cum aliis annexis.
Contemplatio Musicae Instrumentalis Ecclesiasticae, cum in Veteris, tum Novi Testamenti Ecclesia usitatae.
Band 2:
De Organographia (Wolfenbüttel 1619)
Aller Musikalischen Alten und Neuen /.../ Instrumenten Nomenklatur
Der Alten und Neuen Orgeln gewisse Beschreibung
Band 3:
(Wolfenbüttel 1619)
Die
Bedeutung/ wie auch Abtheil und Beschreibung fast aller Nahmen/ der
Italianischen/ Franzößischen/ Englischen und jetziger zeit in
Teutschland gebräuchlichen Gesänge
Was
im singen/ bey den Noten und Tactu, Modis und Transpositione, Partibus
seu Vocibus und unterschiedenen Choris, Auch bey den Unisonis unnd
Octavis zu observiren
Wie die Italienische und andere Termini Musici ... zu gewehnen seyn
Es ist bis heute von großer Bedeutung, da es zum Studium der
historischen Aufführungspraxis und des historischen
Musikinstrumentenbaus wertvolle Informationen liefert.
Im
Anhang des 2. Bandes findet man maßstabsgetreue Zeichnungen von
historischen Instrumenten. Diese sind wichtige Quellen für den
historischen Musikinstrumentenbau.
Klassifizierung der Musikinstrumente
Literatur
Michael Praetorius: Syntagma musicum. 3 Bde. Bärenreiter Verlag, Kassel 1958-59. ISBN 3761815271
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