|
|
Magie mit Magneten
[01.11.2001] Popular Science - Juni, 1944 Wenn dieser Experimentator recht hat, wirft seine Entdeckung alle unsere anerkannten Vorstellungen über diese wohlbekannte Kraft über den Haufen. Von Alden P. Armagnac
Kann ein Magnet Wasser zerteilen? Physiklehrbücher sagen: Nein! Ja! sagt Prof. Felix Ehrenhaft, früherer Direktor des physikalischen Instituts an der Universität von Wien. Er setzt seine Forschung jetzt in New York weiter fort. Wenn er sich herausstellen sollte, daß er richtig liegt, versprechen seine Befunde im Reich von Magnetismus praktische Anwendungen, so weitreichend, wie die Dynamos, Motoren und Transformatoren. Ebenso wie Telefone und Radio, die auf Faradays Grundlagenforschen in Elektrizität beruhen.
Für seinen "unmöglichen" Versuch benutzt Dr. Ehrenhaft das einfachste Gerät. Zwei glänzende Stäbe aus reinem schwedischem Eisen, eingeschweißt in Löcher in beiden Enden einer U-förmigen Röhre, ähnlich einem Versuchsaufbau von Schülern für die Spaltung von Wassers in Wasserstoff- und Sauerstoffgase durch Elektrizität. Und das ist genau das, was geschah, wenn Dr. Ehrenhaft elektrische Leitungen einer Batterie an die Stäbe anschloß. Aber er macht etwas ganz anderes.
Er verwendet die Stäbe als Polstücke, oder "Nord-", und "Südendenden" eines Magneten - entweder einem Elektromagneten oder einem Permanent-Magneten. Blasen von Gas steigen durch die beiden Röhren des säureversetzten Wassers auf, und werden gesammelt und analysiert. Wie man vermuten könnte, ist beinahe alles Gas Wasserstoff, freigesetzt durch eine alltägliche chemische Interaktion zwischen den Eisenstäben und der einprozentigen Schwefelsäure im Wasser. Aber der erstaunliche Teil des Versuchs ist, daß Sauerstoff auch aufsteigt, wie Dr. Ehrenhaft vor kurzem der amerikanischen Gesellschaft für Physik mitteilte. Um genau zu sein, wurde er in eindeutig meßbaren Mengen gefunden, die von zwei bis zwölf Prozent des totalen Gasvolumens rangieren. Wenn die mittels eines Permanentmagneten erhaltenen Gase getrennt werden, wird der größere Anteil des Sauerstoffs über dem Nordpol des Magneten gefunden. Aufgrund der Anwendung strikter Vorsichtsmaßnahmen, einschließlich der Kurzschließung der Magnetpole mit Draht, so daß die Pole dasselbe elektrische Potential haben, schließt Dr. Ehrenhaft, daß es nur eine Stelle gibt, aus der der Sauerstoff möglicherweise kommen kann. Und das ist Wasser - mit einem Magneten zerlegt! Ohne einen Magneten wird nur reiner Wasserstoff freigesetzt
Weitere Artikeln zu diesen Thema 18.10.2006 Die Swastika in der Nano - Quantentechnologie! 25.11.2005 Skizzen und Bilder von David Hamel beim Zusammenbau seiner ersten Fliegenden Untertassen 21.08.2002 Unser Universum wird von Magnetfeldern durchzogen, 21.06.2002 Magnetschnellbahn Transrapid sparsam leise umweltfreundlich und Null Spritverbrauch. 01.11.2001 Magie mit Magneten 09.02.2001 The Newman's Energy Machine V1.0 09.02.2001 Der Motor V 4,0 Adams durch Jean-Louis Naudin 09.02.2001 The HOOPER-MONSTEIN Experiment 09.02.2001 Quantum Magnetic Motors (QMM). 09.02.2001 Magnetmotoren und die damit verbundene Nutzung der freien Energie, war ein vielumstrittenes Thema.
|
|