The Spirit of the Future
                                          Igeawagu -Im Fokus der Zeiten


Benutzerdefinierte Suche


Home


Home
Shen Yun Performing Arts
Falun Dafa
Swastika-Verwendung Aufklärung
Gesellschaft & Verbraucher
Technik-Verkehr+Umwelt
Natur & Wissenschaft
Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen
Aufklärung+Menschenrechte
Geschichte-Relikte+Artefakte
Handel+Wandel
Friends of Igeawagu
Twitter - Join the conversation
Find us on Facebook
Sitemap
Impressum

Ursprung Bön-Überlieferung

[14.10.2003] Ursprung des Bön-Glaubens geht gemäss der Bön-Überlieferung, auf Tönpa Shenrab Miwoche zurück, der im Land Olmo-Lungring lebte und dort seine Lehren verkündete.
Die Wissenschaft ist sich heute darüber einig, dass das mythische Olmo-
Lungring mit dem Vor-Buddhistischen Königreich Zhang Zhung identisch ist und lange vor der tibetischen Yarlung-Dynastie ein sehr hochentwickeltes Land war.

Tönpa Schenrab Miwoche, " Lehrer und großer Mann der Shen"


Die mythologische Bön-Literatur berichtet von drei Zyklen innerhalb von drei Dimensionen, in der die Bön-Lehre verbreitet wurde. In der oberen ersten Dimension, die der Götter und Devas, öffnete Tönpa Shenrab Miwoche das Mandala der "All-Siegreichen des Raumes", baute den Tempel "Unzerstörbarer Gipfel" und verkündete die Sutra-Lehren. In der unteren dritten Dimension der Halbgötter, Schlangen und Drachen (Nagas), öffnete Shenrab das Mandala der Reinen Lotos-Mutter, errichtete den Tempel "Kontinent der hunderttausend Gesars" und lehrte das Prajnaparamitra-Sutra. In die zweite Dimension der Menschen aber, stieg Shenrab selber hinab.

Der Überlieferung nach studierte Shenrab, der anfänglich Salwa (Selwa) hiess, mit seinen Brüdern Dragpa und Shepa im Sidpa (Sridpa) -Yesang-Himmel bei Guru Bumtri Logi Cecan (Bumthri Logi Chenchen). Nach Beendigung ihres Studiums besuchten sie Shenlha Okar, den Gott des Mitgefühls. Auf die Frage, wie sie das Leiden der Lebewesen lindern könnten, riet ihnen Shenlha Odkar, in drei aufeinander folgenden Weltzeitaltern ihr Führer zu sein. So manifestierte sich Dagpa, der älteste der Brüder im letzten Weltzeitalter, Salwa , der zweite , als Tönpa Shenrab Miwoche in derzeitigen Weltzeitalter und Shepa, der jüngste Bruder wird die Menschheit im kommenden Zeitalter führen.


Shenlha Okar
Mit zwei seiner engsten Schüler, Malo und Yulo, stieg Shenrab Miwoche aus den himmlischen Gefilden auf die Erde herab und manifestierte sich am Berg Meru. Als Sohn des Königs Gyal Tokar und der Königin Zanga Ringum ( an anderer Stelle Gyäl Bön Thäker und Gyäl Zhäma), wurde er als Prinz am achten Tag des ersten Monats im ersten Jahr der männlichen Holz-Maus (1857 v. Chr.) in der Morgendäm-

merung geboren. Der Geburtsort war ein wunderschöner Garten, in einem Palast im Süden des Berges Yungdrung Gutseg. Shenrab beginnt schon als Kind, die Bön-Lehre zu predigen und zu verbreiten. Er heiratet Hos-zu Gyälme, eine Tochter des Königs von Hos-zu und zeugt Kinder, von denen zwei seiner Söhne auch gleichzeitig seine Schüler werden.

In einer anderen Abwandlung diese Mythos heisst es ebenfalls, Shenrab Miwoche sei zum Wohle der Lebewesen aus dem Paradies herabgestiegen. Allerdings landet er hier nicht auf dem Berg Meru, sondern mittels fünffarbiger Lichtstrahlen, die aus seinem Körper hervorkamen, auf der Spitze eines Weidenbaums. Diese Lichtstrahlen trafen dann den König der Vögel, den Türkisvogel Kuckuck, der sich daraufhin auf das Haupt der Göttin des Himmelsraumes, die auf dem Kailash ihren Sitz hatte, niederliess und mit den Flügeln schlug. Daraufhin senkte sich aus dem Geschlechtsorgan des Vogels ein hellroter Strahl der die Göttin traf, die daraufhin Shenrab Miwoche gebar.



Tönpa Shenrab Miwoche
Der Dämon Khyabpa (Khyapa) Langring machte in dieser Zeit Shenrab durch Behinderungen seines Lehrauftrags, das Leben schwer; es gelang ihm sogar, eine Tochter Shenrabs zu entführen und mit ihr zwei Kinder zu zeugen, die Shenrab aber dem schädlichen Einfluss des Dämonen entziehen konnte.

Daraufhin stahl Khyabpa Langring Shenrab ein Pferd und flüchte nach Osten. Shenrab folgte Khyabpa Langring, gelangte nach Tibet, wo er in einem Zauberkampf mit Khyabpa Langring den Berg Bönri (Kongpo Bönri) erschuf. Bei dieser Gelegenheit wollte er die Tibeter in die Bön-Religion einführen, musste bald aber feststellen, dass sie dazu noch nicht reif waren, prophezeite aber, dass seine Lehren beizeiten in Tibet erblühen würden.

Schliesslich bezwang Shenrab den Dämon und konnte ihn als Schüler in seine Reihen aufnehmen. Dies war Shenrabs einziger Besuch in Tibet. Als Einsiedler lebt er ab seinem 31. Lebensjahr meditierend an den verschiedensten Stellen des Berges Yungdrung Gutseg (Kailash) und stirbt im Alter von 82 Jahren.

Innerhalb der Bön-Texte gibt es drei unterschiedliche biographische Versionen: Den Namen Dodu (Dodü) trägt die früheste und gleichzeitig kürzeste Version, die mit 24 Kapiteln aus der Zhang-zhung Sprache übersetzt wurde. Die zweite heisst Zermik; sie bildet einen wichtigen Text des Bön-Kanons und ist die wichtigste der drei Biographien, während die dritte Zhiji heisst. Dieser Text gilt als mündliche Überlieferung und wurde in einer epischen Form geschrieben.



Olmo Lungring
Einer alten Bön-Überlieferung nach liegt der Ursprung der Bön-Religion im mystischen Land Olmo Lungring (Olomolungring), hier wurde Tönpa Shenrab vor über 18.000 Jahren, laut einer anderen Quelle vor 3000 Jahren geboren. Olmo Lungring, als Teil des noch grösseren Landes Names Tazig, lag im Westen Tibets und war so gross, dass es ein Drittel der existierenden Welt umfasste. Die Silbe "Ol" symbolisiert das Ungeborene, "mo" das Nichtverringerbare, "lung" die prophetischen Worte Shenrabs und "ring" sein unendliches Mitgefühl.

Olmo Lungring lag unter einem Himmel, der einem Rad mit acht Speichen glich und die Form eines acht-blättrigen Lotos hatte. In der Mitte des Landes stand der Berg Yungdrung Gutseg, die "Pyramide der neun Swastika", das Symbol für den Fortbestand der Bön-Weisheit. Vier Flüsse, die in die vier Himmelsrichtungen fliessen, entsprangen am Fusse des im Zentrum liegenden Yungdrung Gutseg, desweiteren ist er von Städten mit Tempeln und Parks umgeben. Dieser Bereich bildete die erste, innere Region, Nangling, des Landes Olmo Lungring.


Thangka mit Yungdrung Gutseg/ Kailash
Im Süden liegt der Barpo Sogye Palast, der Geburtsort Shenrabs, im Westen und Norden liegen die Paläste, in denen seine Frauen und Kinder lebten und im Osten steht der Shamo Tempel. 12 Städte, von denen vier in den vier Himmelsrichtungen lagen, bildeten die zweite, mittlere Region namens Barling. Die dritte Region, Thaling, bildet den äusseren Bereich. Begrenzt werden diese Regionen von hohen Schneebergen und Ozeanen. Nur über den "Pfeilweg" ist Olmo Lungringring zu erreichen, deshalb so genannt, weil Tönpa Sherab mit einem Pfeilschuss die Schneeberge teilte.

Wissenschaftler identifizieren heute das mythische Olmo Lungring mit dem geheimnisvollen Königreich Zhang Zhung, das mittlerweile als Wiege der tibetischen Zivilisation angesehen wird, und den Berg Yungdrung Gutseg mit dem Kailash. Die geographische Lage ist in dieser "mystischen" Darstellung nicht so bedeutend, da der Symbolgehalt des Landes Olmo Lungring für den Bön-Po im Vordergrund steht.

Schreibweisen: Olmo Lungring, Olmolungring, Öl-mo Lung-ring



Das Geheinmisvolle Zhang Zhaung
Alten Legenden nach vereinigte im Jahr 127 v.Chr. König Nyatri Tsenpo verschiedene tibetische Stämme und kleinere Königreiche zu einer Nation und begründete damit die Yarlung-Dynastie, die fast tausend Jahre und mit weiteren 41 Königen, Tibet regieren sollte. Nyatri Tsenpo soll, so alte Quellen, ein König aus Indien gewesen sein, der eine Schlacht des großen Mahabharata-Epos verlor und dann nach Tibet floh, wogegen kanonische Texte von einer wundersamen Erscheinung aus dem Himmel berichten. Eines dieser Königreiche, von denen es zu jener Zeit viele gab, war Zhang Zhung.


Thangka mit einer
Zhang Zhung- Darstellung
Die Wissenschaftler sind sich in der heutigen Zeit darüber einig, das Zhang Zhung schon sehr früh, noch vor dem Auftreten der Yarlung-Dynastie, ein hochentwickeltes Land mit eigener Sprache (tibeto-burmesisch) und Schrift war und als die kulturelle Wiege der tibetischen Zivilisation bezeichnet werden kann. Es wird in den vorhandenen Quellen, die alle jünger als Zhang Zhung sind, eher vage und umrisshaft beschrieben. Diesen Texten nach soll sich das Königreich im 7./8. Jahr n. Chr. im westibetischen Hochland um den heiligen Berg Kailash befunden haben.

Die Hauptstadt hiess Khyunglung Nulkhar (Khyun lun), der "Silberpalast des Garuda-Tals"; sie wurde übrigens im Sudlej-Tal, südwestlich des Kailash gefunden. Im Gegensatz zu dem nördlich gelegenen zentraltibetischen Reich war Zhang Zhung zu keiner Zeit von seinen Nachbarn isoliert, es gab einen regen Austausch mit anderen Kulturen.

Da für die Hindus der Kailash als Wohnsitz Shivas heilig war, besuchten jährlich Pilger aus Indien den Berg, so dass in den Bön-Glauben indisch-hinduistische Elemente, und natürlich auch buddhistische und alttibetische Glaubensvorstellungen einflossen. Hier treffen wir erstmals auf eine Weiterentwicklung des Bön und deshalb kann man heute Zhang Zhung durchaus als Geburtsstätte des Yungdrung-Bön bzw. Svastika- Bön, also der zweiten Phase des Bön bezeichen.

Als gesichert gilt ebenfalls ein reger Handelsaustausch mit Indien, Kaschmir und Persien, sowie Zentral-Tibet. Der Niedergang des Reiches begann im Jahre 644 mit der Besetzung Zhang Zhungs durch die Tibeter unter der Regierung des tibetischen Königs Songtsen Gampo (617-649 n.Chr.). Unter der Besatzung Tibets, verlor Zhang Zhung seine kulturelle Identität und ging schliesslich in den Tibetischen Staat über - erhalten blieb aber die Bön-Religion. Derzeit wird die alte Zhang Zhung -Sprache des Bön erforscht und das Schriftgut an mehreren Universitäten wissenschaftlich untersucht.

 
Schreibweisen: Shang-Shung, Shang Shung , Zhang Zhung, Zhang-zhung, Zan zun
Ursprung des Bön-Glaubens geht gemäss der Bön-Überlieferung, auf Tönpa Shenrab Miwoche zurück, der im Land Olmo-Lungring lebte und dort seine Lehren verkündete.
Die Wissenschaft ist sich heute darüber einig, dass das mythische Olmo-
Lungring mit dem Vor-Buddhistischen Königreich Zhang Zhung identisch ist und lange vor der tibetischen Yarlung-Dynastie ein sehr



90 Seitenaufrufe

Weitere Artikeln zu diesen Thema
25.08.2005 Entdeckte Schliemann in Troja eine Energieerzeugung auf Swastiakbasis, ohne das es je einer bemerkte?
14.10.2003 Ursprung Bön-Überlieferung
29.07.2003 Anasazi
29.07.2003 Tolteken
26.07.2003 Olmeken
26.07.2003 Maya
26.07.2003 Zapoteken


Anwerber: Veröffentlichen Sie Ihre Stellenangebote auf Careerjet


Map
LIVE sehen
9ge.de |espch.de | gottschalg.com | IGEAWAGU i | wushu-search.com | Kung-fu-style Info | ohnein.de | rogott.de | www.swastika-info.com | milobarus.de | alex.gottschalg.com

Copyright IGEAWAGU ©