|
Home | ||||
|
Home Shen Yun Performing Arts Falun Dafa Swastika-Verwendung Aufklärung Gesellschaft & Verbraucher Technik-Verkehr+Umwelt Natur & Wissenschaft Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen Aufklärung+Menschenrechte Geschichte-Relikte+Artefakte Handel+Wandel Friends of Igeawagu Twitter - Join the conversation Find us on Facebook Sitemap Impressum |
Zapoteken[26.07.2003] Die Zapoteken, oder auch Wolkenmenschen genannt, siedelten sich in der
Zeit um 500 v. Chr. am Berg Mon-teh al-Ban oder einfach Monte Albán an.
Sie gründeten eine Art Stadtstaat und lebten dort als seßhafte
Stadtbewohner. Zur Blütezeit der Zapoteken, welche zwischen 200 - 800
n.Chr. stattfand, lebten bis zu über 16000 Menschen in der
terassenförmig angelegten Stadt.
![]() Durch Orakel konnten die Priester der Zapoteken sozusagen mit ihren Göttern sprechen oder zumindest ihre Wünsche und Anweisungen deuten. Mit Opferblut von Tieren und auch von Menschen wurde den Göttern gehuldigt. Durch Berichte spanischer Missionare, ebenso wie durch archäologische Funde konnte nachgewiesen werden, dass diese blutigen Rituale tatsächlich stattgefunden haben. Zahlreiche Obsidianmesser, Opferschalen und Blutbesprengte Altäre beweisen es. Auch das berühmte Ballspiel, welches sich bei den Atzteken ebenfalls größter Beliebtheit erfreute, wurde von den Zapoteken gern gespielt. Wie die meisten der Bauwerke hatte auch das Ballspiel einen mythologischen Hintergrund. ![]() Ein Ball aus massivem Kautschuk mußte von zwei gut ausgebildeten Mannschaften möglichst lange in der Luft gehalten werden. Die Spieler symbolisierten unter anderem die Sonne, den Wind und die Götter. Die Mannschaften waren nicht nur einfache Sportler, im Gegenteil, ihr Auftrag war es sozusagen, für den Fortbestand des Universums zu sorgen. Natürlich auf symbolischer Basis. Der Spielführer und manchmal auch die gesammte Verlierermannschaft wurden nach dem Spiel den Göttern geopfert. Ihr Blut galt als besonders bevorzugtes für die Götter. In der Zeit zwischen 1000 - 1500 n.Chr. wurden die Zapoteken aus ihrer Heimat vertrieben. Die Mixteken eroberten Monte Albán und siedelten selbst in der Stadt. Das Volk der Zapoteken wanderte weiter und gründete ihrer neue Hauptstadt Mitla. Die neue Hauptstadt dewr Zapoteken umschließt fünf Palastkomplexe vom meisterhafter Architektur. Die Atzteken, aus deren Sprache der Name Mitla stammt, bezeichneten den Ort als "Stadt der Toten", was auch die eigentliche Bedeutung des Wortes Mitla ist. Einige Forscher vermuten auch, dass Mitla keine rein Zapotekische Stadt war, sondern ebenfalls Mixtekischen Einfluß unterlag. Obwohl die Ausgrabungstelle heute auf den ersten Blick für die meisten Besucher eher enttäuschend erscheint, trügt dieser Eindruck.Der erste große Hof, den man sehen kann, ist an drei Seiten umschlossen von prächtigen Gebäuden in desser zentrum sich ein Tempel befindet. Die gesamte Architektur dieser Stadt läßt auf ein hohes künstlerisches sowie technisches Wissen schließen. In allen Gebäuden finden sich Hinweise auf die Mythologie der Zapoteken, die sich ebenfalls bei den Mixteken, Atzteken, Maya und anderen indianischen Völkern Südamerikas und Mexikos wieder finden. Als die Spanier später nach Mitla kamen, standen die Zapoteken erneut unter der Herrschaft der Mixteken und hatten keine eigenen Städte mehr. Monte Albán wurde zu dieser Zeit bereits nur noch als Begräbnisstätte der Mixteken benutzt. Heute leben noch etwa 30000 Zapoteken im Tal von Oaxaca, wo sich auch Monte Albán befindet. Und obwohl sie ab dem Jahre 1521 immer mehr christianisiert wurden, finden sich bis heute Elemente aus dem alten Volksglauben in ihren christlichen Ritualen wieder. Manche wurden sehr verfremdet, was schon aus Angst vor den damaligen spanischen Missionaren geschah, andere haben ihren ursprünglichen Charakter behalten. Wie auch die Schriften der Maya, sind die schriftlichen Aufzeichnungen der Zapoteken, die es durchaus gegeben haben soll von den Spaniern als "Teufelswerk" verbrannt worden. So gingen wie leider viel zu oft, unwiderbringliche Zeugnisse der Geschichte und Mythologie und vielleicht auch über deren Ursprung für immer verloren. Die Zapoteken, oder auch Wolkenmenschen genannt, siedelten sich in der Zeit um 500 v. Chr. am Berg Mon-teh al-Ban oder einfach Monte Albán an. Sie gründeten eine Art Stadtstaat und lebten dort als seßhafte Stadtbewohner. Zur Blütezeit der Zapoteken, welche zwischen 200 - 800 n.Chr. stattfand, lebten bis zu über 16000 Menschen in der terassenförmig angelegten Stadt. 108 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 25.08.2005 Entdeckte Schliemann in Troja eine Energieerzeugung auf Swastiakbasis, ohne das es je einer bemerkte? 14.10.2003 Ursprung Bön-Überlieferung 29.07.2003 Anasazi 29.07.2003 Tolteken 26.07.2003 Olmeken 26.07.2003 Maya 26.07.2003 Zapoteken |
|
|
Anwerber: Veröffentlichen Sie Ihre Stellenangebote auf Careerjet |
|