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Benzin statt Diesel - Verdammt – vertankt! Zapfpistolen deutlich kennzeichnen[17.12.2007] Die Schrecksekunde an der Zapfsäule kennen viele Autofahrer: Allein der ADAC wird pro Jahr 5000 Mal zu Fehlbetankungen gerufen. Schon das bloße Anlassen eines Diesels mit Benzin im Tank kann zu einem Motorschaden mit Reparaturkosten bis zu 7000 Euro führen. Besonders moderne Dieselmotoren mit direkter Einspritzung wie Common-Rail oder Pumpe-Düse sollten selbst bei minimalen Fehlbetankungen nicht mehr gestartet werden. Der Tankinhalt muss abgelassen, das Kraftstoff-System gereinigt und neu mit Diesel befüllt werden. Gründe für die Fehlbetankungen: Viele Zapfpistolen tragen Werbung anstelle klarer Sorten-Bezeichnungen und oft gibt es fünf oder noch mehr Kraftstoffe an einer Zapfstelle. Bis vor wenigen Jahren waren zumindest Diesel-Tanksäulen häufig noch separat in einer eigenen Ecke auf dem Tankstellen-Gelände gestanden.
Der ADAC rät dringend, in die Bedienungsanleitung zu schauen: Das früher empfohlene Beimischen von Benzin oder Petroleum als Fließverbesserer für niedrige Temperaturen ist bei fast allen neueren Fahrzeugen verboten – und wegen des Winterdiesels auch allermeist gar nicht nötig. Wer andersherum einen Benzinmotor mit Dieselkraftstoff betankt und das Fahrzeug startet, wird bereits nach wenigen Metern ein Stottern und Qualmen seines Motors bemerken. Auch in diesem Fall muss je nach Herstellervorschrift oft nicht nur der Tank gereinigt, sondern auch die gesamte Kraftstoffanlage gründlich gesäubert und überprüft werden. Allerdings kommt diese Fehlbetankung nur selten vor, da die Diesel-Zapfpistolen meist nicht in die Einfüllstutzen von Benzin-Fahrzeugen passen. Um Fehlbetankungen und teure Motorschäden zu vermeiden, fordert der ADAC, Zapfpistolen anstelle von Werbung mit einer klaren Sortenkennzeichnung auszustatten. Problematisch sind auch leicht verwechselbare Namen für Spritsorten wie beispielsweise "Ultimate Benzin" und "Ultimate Diesel". An die Fahrzeughersteller appelliert der ADAC, den Einfüllstutzen bzw. Tankdeckel klar mit der geeigneten Kraftstoffsorte zu kennzeichnen. Darüber hinaus sollten technische Lösungen für einen Fehlbetankungsschutz forciert werden, wie ihn BMW, Ford und Land Rover bereits verwirklicht haben. 181 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 15.03.2011 Motorenverträglichkeit die Achillesferse des E10-Benzins 06.06.2008 Erd- und Autogas-Fahrzeuge sind günstige Alternativen 10.04.2008 Mehr als drei Millionen Fahrzeuge nicht für den Betrieb von E10 geeignet 25.02.2008 Ethanolbeimischung 17.12.2007 Benzin statt Diesel - Verdammt – vertankt! Zapfpistolen deutlich kennzeichnen 08.12.2005 Vorsicht vor dem Sprit mit dem „E“ ADAC warnt: Bioethanol schadet dem Motor 18.12.2001 Was es alles gibt? !! Diesel aus Hühnerkacke !! 31.01.2001 Shell Optimax: Mehr Motorschutz, bessere Beschleunigung, weniger Emissionen Führende Fahrzeughersteller begrüßen den neuen Shell Kraftstoff |
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