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Utl. Staatssekretärin verlieh EUF-Awards 2009 für erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch Frauen

[07.10.2009] Frauen in Führungspositionen sind klarer Wettbewerbsvorteil.
Wien (BMWFJ/OTS) - Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung verlieh Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, am Montag, 5.Oktober 2009,  im Palais Eschenbach die EUF-Awards 2009 für erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch Frauen. "Sie alle führen erfolgreich Familienunternehmen weiter und leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Frauen in Führungspositionen sowie zum Fortbestand des Erfolgsmodells Familienunternehmen", so Marek zu den insgesamt 20 ausgezeichneten Frauen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Studie „Wenn Töchter weiterführen - Erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch Frauen“ präsentiert, die vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend finanziell unterstützt wurde. "Zahlreiche internationale Studien belegen, dass sich eine gleichmäßige Verteilung der Geschlechter in den Entscheidungsgremien von Unternehmen positiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt und sich bezahlt macht. Ein klarer Wettbewerbsvorteil, den man gerade auch jetzt, in einer wirtschaftlich angespannten Zeit, nicht unterschätzen darf. Die vorliegende Studie, die sich speziell mit der Situation in Österreich auseinandersetzt,  soll Frauen, die vor der Entscheidung einer Unternehmensnachfolge stehen, Mut  machen, diesen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft zu wagen und somit einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen in Österreich zu leisten", sagte die Staatssekretärin.
 
   In ihren Ausführungen wies Marek auch auf die Maßnahmen des Wirtschaftsministeriums zur Förderung von Frauen und die von ihr im Jahr 2008 ins Leben gerufene "Initiative Frauenförderung" unter dem Motto "Auf Frauen verzichten, heißt Geld vernichten" hin, bei der in Zusammenarbeit mit der aws (austria wirtschaftsservice) Unternehmen für beispielhafte Frauenförderpläne ausgezeichnet wurden. "Diese Initiative werden wir selbstverständlich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Ziel dabei ist es, Frauenförderung einen noch wichtigeren Stellenwert in österreichischen Betrieben zu verschaffen und mit Mitteln der Wirtschaftsförderung voranzubringen", so die Staatssekretärin. "Ich bekenne mich auch zur aktiven Förderung von Frauen in Spitzenpositionen. Hier brauchen wir ebenfalls eine Reihe von Maßnahmen, wie etwa die im Nationalen Aktionsplan für Gleichstellung vorgesehene Datenbank für Aufsichtsratsfunktionen nach norwegischem Vorbild."
 
   Abschließend hob die Staatssekretärin hervor, dass selbstverständlich auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt spiele. Diese werde beispielsweise durch die Einführung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes, eine gezielte Beratung und Unterstützung beim Wiedereinstieg, den laufenden Ausbau der Kinderbetreuungsangebote speziell für die unter 3-Jährigen oder auch durch die Förderung flexibler Betreuungsangebote verbessert. Auch die Steuerreform 2009 mit dem Entlastungspaket für Familien in Höhe von 510 Millionen Euro und der Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten leistet einen wesentlichen Beitrag. "Die finanzielle Unterstützung der Familien, die Schaffung adäquater Rahmenbedingungen und Maßnahmen für eine familienfreundlichere Wirtschaft sind die wichtigsten Säulen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den kommenden Jahren voranzutreiben und somit auch die Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern", so Marek.
 
 
 
   6.10.2009
 
Rückfragehinweis:Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
        Staatssekretariat: DI (FH) Lukas Pohl,  Tel.: (01) 711 00-5838
        Presseabteilung: Mag. Wolfgang Schneider, Tel.: (01) 711 00-5130
        mailto: presseabteilung@bmwfj.gv.at
        Internet: http://www.bmwfj.gv.at


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