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Radio Free Asia, www.rfa.org 14. März 2008
Kathmandu (RFA) - Mindestens zwei Tibeter kamen in Lhasa ums Leben, als die chinesische Polizei heute mit scharfer Munition in die Menge der protestierenden Tibeter schoß. Die aufgebrachten Tibeter setzten Autos und Läden in Brand, anti-chinesische Demonstrationszüge wälzten sich durch die Straßen der Stadt, wird von Radio Free Asia berichtet.Augenzeugen berichteten dem tibetischen Dienst von RFA von zwei Toten, die sie am zentralen Barkhor-Markt in Lhasa sahen, während andere die Zahl der Opfer viel höher ansetzen.


Kathmandu – Bewaffnete Polizei setzte am Dienstag Tränengas ein, um eine Menge von mehreren Hundert protestierender tibetisch-buddhistischer Mönche in der Nähe der tibetischen Hauptstadt Lhasa auseinanderzutreiben, berichtet Radio Free Asia (RFA).


"Einen Tag ein fröhlicher Student in Peking, den anderen Tag tot am Fuß eines Hochhauses: Bernhard Wilden aus Köln. Den Eltern wird eine Urne übergeben, alle Fotos und der Obduktionsbericht werden geheim gehalten. Die Familie ist sich sicher – es war Mord."


Das Referat für Umwelt und Entwicklung des „Department of Information and International Relations“ der Tibetischen Regierung-im-Exil freut sich, seinen dritten und umfangreichen Bericht über die menschliche Entwicklung und die Umwelt in Tibet vorlegen zu können. Dieser Bericht mit dem Titel „Tibet: A Human Development and Environment Report, 2007“ (1) bietet einen umfassenden Überblick über die Zustände im heutigen Tibet. Unter Zugrundelegung aller verfügbaren Informationen werden das Wohlergehen der tibetischen Bevölkerung und der allgemeine Zustand des Landes gründlich untersucht.


Einem Mitarbeiter vom SARA zufolge wird jede tibetische Reinkarnation, der diese Genehmigung nicht erteilt wurde, als „illegal und ungültig" betrachtet, obwohl in den „Managementmaßnahmen“ selbst dessen explizite Erwähnung vermieden wird. Die Tibetische Regierung-im-Exil in Dharamsala nannte das neue Regelwerk „aberwitzig und ungerechtfertigt" und einen „weiteren Versuch, die religiöse Kultur Tibets zu unterdrücken und zu untergraben". Peking beansprucht historische Legitimität, wenn es um die Kontrolle bei der Identifizierung neuer Reinkarnationen geht. So ist die Prozedur des "Loseziehens aus einer goldenen Urne" (chin. jinping che qian, tib. gser bum skrug pa) ein immer wiederkehrendes Thema sowohl in der chinesischen Propaganda als auch in akademischen Publikationen.


Die chinesischen Behörden in Tibet haben über 140 tibetische Jugendliche rekrutiert, um bei den bevorstehenden Olympischen Spielen in Peking traditionelle Tänze aufzuführen, während sie im selben Atemzug die buddhistische Kultur in dem Bergland immer mehr an die Kandare legen. „Die Chinesen sind der Ansicht, daß die Klöster als die Hauptzentren der tibetischen Kultur die eigentlichen Träger der tibetischen Identität sind. Deshalb schränken sie die Aktivitäten der Klöster immer mehr ein“, hieß es kürzlich bei einem Interview mit einem Informanten in Tibet.


Frankfurt/M. (25. Januar 2008) – Chinesische Sicherheitskräfte haben am 24. Januar um 8.40 Uhr (Ortszeit) ein Team von ARD - Reportern in Dong Shi Gu massiv bedroht und tätlich angegriffen. Dies erfuhr die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) von Mitarbeitern des Radiosenders Radio Free Asia (RFA). Die vier Reporter wollten ein Interview mit Yuan Wei Jing und ihrem inhaftierten Ehemann, dem prominenten blinden Bürgerrechtler Chen Guang Cheng führen. Der Regimekritiker Chen verbüßt im Gefängnis Lin Yi eine vier jährige Haftstrafe wegen seines Einsatzes für die Bürgerrechte von Blinden und wegen seiner Kritik an Chinas Ein-Kind-Politik.


Radio Free Asia, www.rfa.org,Wie RFA von Quellen aus der Region erfuhr, sind aus einem Kloster in Bezirk Pashoe 12 antike Statuen verschwunden. Dort wurden in letzter Zeit Mönche, die das Kloster verlassen mußten, durch Regierungstreue ersetzt. Zwölf wertvolle Statuen fehlen in dem Kloster Pashoe Naira, wurde dem tibetischen Dienst von RFA von einem Tibeter mitgeteilt, der anonym bleiben möchte. 


Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
Von Rainer Rupp
Die Nachkommen von Sitting Bull und Crazy Horse, die heutigen Anführer der Lakota-Indianer, haben am Donnerstag (Ortszeit) in Washington ihre Unabhängigkeit vom »Kolonialstaat USA« erklärt. Dem Außenministerium überreichten sie eine Note, in der alle Verträge mit den USA, von denen etliche über 150 Jahre als sind, aufgekündigt wurden, weil die »Kolonisten« diese bis heute nicht eingehalten hätten. »Wir sind keine Bürger der Vereinigten Staaten mehr«, bekräftigte der altbekannte Aktivist für Indianerrechte Russell Means vor der Presse und einer Delegation von der Botschaft Boliviens.


Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)Anläßlich des 59. Internationalen Menschrechtstages, den wir heute begehen, grüßt und dankt das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie all jenen Menschen auf der ganzen Welt, die sich für den Schutz und die Förderung der fundamentalen Grundrechte einsetzen, für die dem Menschen innewohnende Würde und die gleichen und unveräußerlichen Rechte, auf die alle Mitglieder der menschlichen Familie mit ihrer Geburt ein Anrecht haben. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (UDHR), die am 10. Dezember 1948 von der Vollversammlung der UNO verabschiedet wurde, stellt „das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal“ bezüglich der Menschenrechte dar.

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