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Anlässlich des Weltflüchtlingstages (20.6.) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker auf ein kaum beachtetes Flüchtlingsdrama im Osten Burmas hin. Dort mussten in dieser Woche mehr als 10.000 Angehörige des Volkes der Kachin vor Kämpfen zwischen burmesischen Soldaten und der Kachin-Freiheitsbewegung fliehen. Viele Zivilisten fürchten außerdem, von der Armee zwangsweise als Träger rekrutiert zu werden. Grund für die blutigen Auseinandersetzungen ist der Bau von zwei Staudämmen, die Energie für China produzieren sollen. Die Kachin lehnen das Projekt ab, weil dafür Tausende zwangsumgesiedelt werden müssen. Insgesamt sind im Osten Burmas rund 480.000 Angehörige ethnischer Minderheiten wegen Krieg und schwerer Menschenrechtsverletzungen auf der Flucht.
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Als Anwalt der vielen Ureinwohner-Gemeinschaften, deren Gesundheit durch die Förderung von Uran für "unsere" Kernkraftwerke aufs Spiel gesetzt wird, beteiligt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Demonstrationen vor der Eon-Hauptversammlung am heutigen Donnerstag in Essen.
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Menschenrechtler fordern: Vize-Botschafter Sri Lankas muss zur
"unerwünschten Person" erklärt werden!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag gemeinsam
mit den Menschenrechtsorganisationen ECCHR (European Center for
Constitutional and Human Rights) und TRIAL (Track Impunity Always) die
deutsche Bundesregierung aufgefordert, den Vize-Botschafter Sri Lankas in
Deutschland, Jagath Dias, zur "unerwünschten Person" zu erklären.
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Bedrängte Batwa-Ureinwohner bitten Deutschland um Hilfe
Wegen der mutwilligen Zerstörung ihrer Häuser haben
Batwa-Ureinwohner aus Ruanda in großer Not Deutschland dringend um
humanitäre Hilfe gebeten. “Wir brauchen schnellstmöglich
Nahrungsmittel, Medikamente, Kleidung, Decken und Materialien für die
Dächer unserer Häuser”, heißt es in dem Hilfsappell einer
Selbsthilfeorganisation der Batwa in einem Hilfsappell an das
Auswärtige Amt und an führende Politiker des Ruanda- Partnerlandes
Rheinland-Pfalz sowie an den Bundestagsausschuss für Menschenrechte und
Humanitäre Hilfe, der im Mai 2011 Ruanda besucht. Die Häuser tausender
Pygmäen wurden nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)
in Göttingen im Rahmen eines staatlichen Programms zur Bekämpfung von
Armut seit November 2010 niedergerissen.
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Mindestens 100 Menschen sind nach Angaben der Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) bei dem gestrigen Erdbeben in der
Nationalitätenregion der Shan im Osten Burmas getötet worden. Die
meisten Opfer sind einheimische Shan, berichteten Shan-Menschenrechtler
der GfbV. “Die Rettungsarbeiten werden dadurch erschwert, dass sich das
Epizentrum des Bebens 48 Kilometer nördlich der Stadt Tachilek an der
Grenze zu Thailand sehr abgelegen in einer zum Teil umkämpften
Nationalitätenregion Burmas befindet”, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich
Delius am Freitag in Göttingen.
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Deutschland soll Rückübernahmeabkommen mit Syrien aufkündigenVor dem Hintergrund des gewaltsamen Vorgehens von syrischenSicherheitskräften gegen friedliche Demonstranten fordert die Gesellschaftfür bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung dringend dazuauf, Abschiebungen nach Syrien sofort offiziell auszusetzen. "Das syrischeRegime zeigt jetzt sein wahres Gesicht: Es lässt auf unbewaffnete Zivilistenschießen. Deshalb muss Deutschland jetzt endlich das 2009abgeschlossene Rückübernahmeabkommen mit Syrien aufkündigen", sagteder GfbV-Gründer Tilman Zülch am Dienstag in Göttingen.
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Chinesische Reiseveranstalter, die Touren nach Tibet anbieten, teilten am Montag mit, sie seien angewiesen worden, um den 14. März herum, dem Jahrestag der blutigen Unruhen vom März 2008, keine ausländischen Touristen nach Tibet reisen zu lassen.
China bezeichnet die Vorfälle vom März 2008 als bloße “Krawalle” gegen
die Regierung, und das tun auch internationale Medien, die für ihre
Informationen oftmals nur auf die regelmäßigen Pressekonferenzen in
Peking angewiesen sind und das weitergeben, was ein Regierungssprecher
ihnen erzählt. Sie wiederholen diesen Begriff immer wieder.
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Tibeter riskieren Schläge, Geldstrafen und Polizeihaft, wenn sie
verbotene Lieder auf ihren Mobiltelefonen gespeichert haben und damit
erwischt werden.
Die Behörden für öffentliche Sicherheit in Tibet haben unlängst
Lieder, die sie als “reaktionär” ansehen, geächtet, und sie nehmen nun
junge Tibeter fest, die solche Lieder auf ihre Handys geladen haben.
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von Tsering Woeser
High Peaks Pure Earth übersetzte einen Blog-Eintrag von Woeser, den sie
ursprünglich am 23. Januar für Radio Free Asia verfaßt hatte und den sie
dann am 5. Februar 2011 auf ihrem Blog veröffentlichte. Darin knüpft sie an
eine Thematik an, die sie bereits in früheren Essays wie „Happiness Under
Gunpoint“ (1) und „What is Happiness?“ (3) behandelt hatte.
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Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt davor, die Gefahrenradioaktiver Verseuchung des Pazifiks nach dem Reaktorunglück inFukushima zu herunterzuspielen. "Mehrere hundert Millionen Menschenernähren sich vom Fischfang im Pazifischen Ozean, unter ihnen vieleUreinwohner auf den Inseln", sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius amMittwoch in Göttingen. "Es ist nicht nur eine unhaltbare Verharmlosung,wenn japanische Wissenschaftler erklären, eine radioaktive Verseuchungvon Fischen sei nicht so problematisch, weil sich die Radioaktivität in denGräten konzentriere, die von Menschen nicht gegessen würden. Denn eswerden tausende Tonnen Fisch und Gräten jedes Jahr zu Fischmehl, alsoViehfutter, und zum Teil zu Fischstäbchen verarbeitet. Auchwissenschaftliche Thesen von einer schnellen Verdünnung radioaktiverTeilchen im Meer können die Ureinwohner schon lange nicht mehrberuhigen: Nach Atomtests leiden viele unter gravierenden gesundheitlichenFolgen geringer Strahlung, nachdem ihnen jahrzehntelang weisgemachtwurde, sie sei nicht gefährlich."
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