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Die internationale Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Xinhuanet und andere offizielle chinesische Webseiten berichteten, erklärte China, den Einfluß des Dalai Lama in Tibet besiegt zu haben, aber gleichzeitig den Kampf gegen das Spaltertum, an dessen Spitze es das im Exil lebende tibetische Oberhaupt wähnt, intensivieren zu wollen.


Berlin/ New York (FDI) – Die Einwanderungsbehörden in Hongkong haben die Einreise von über 800 taiwanesischen Praktizierenden des Falun Gong in die Region verweigert. 297 Praktizierende erhielten kein Visum für die Einreise nach Hongkong und 515 Praktizierenden wurde die Einreise trotz gültigen Visums verwehrt.


Nanjing / Frankfurt a. M. (29. Juni 2007) – Am 30. Mai 2007 wurde in Nanjing in der westchinesischen Provinz Jiangsu der chinesische Journalist Jie Mu verhaftet. Er ist Korrespondent der unabhängigen Nachrichtenagentur Boxun, die über Politik und Menschenrechtsverletzungen in China berichtet. Jie Mu hatte sich in der Vergangenheit kritisch über das kommunistische Regime geäußert und sich für die uneingeschränkte Pressefreiheit in China eingesetzt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) protestiert gegen die Inhaftierung Jie Mus und ruft China auf, den Journalisten umgehend freizulassen.


Die Massenveranstaltungen, auf denen, wie RFA berichtete, am 14. März 2007 in Lhasa für ein langes Leben des Dalai Lama gebetet wurde, bilden den bisherigen Höhepunkt der unter den Tibetern gegenwärtig weit verbreiteten Tendenz, ihre Loyalität zum Dalai Lama zu demonstrieren. Diese Bewegung ist ihre direkte Antwort auf die von staatlicher Seite betriebene Diffamierung des tibetischen Oberhaupts sowie auf die Aktivitäten der von der Regierung unterstützten randständigen Gruppierungen, die die Autorität des Dalai Lama ablehnen.


PAP zerstört eine riesige Padmasambhava-Statue im Kloster Samye
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Das TCHRD erhielt aus zuverlässiger Quelle Mitteilung, daß die PAP (Bewaffnete Volkspolizei) Mitte Mai 2007 im Kloster Samye eine kolossale Statue von Padmasambhava, der beim Volk auch unter dem Namen Guru Rinpoche verehrt wird, zerstört und den Schutt der Statue an einen unbekannten Ort abtransportiert hat.


Aus der Reihe chinesische korrupte Willkürpolitik
Mönche werden im Rahmen der Umerziehungskampagne gezwungen, ihr geistliches Oberhaupt zu schmähen - Klöster von Zwangsschließung bedroht.
Wie von der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zu erfahren war, werdenTibetische Mönche von den chinesischen Behörden im Rahmen der „Umerziehungskampagne“ gezwungen, den Dalai Lama zu schmähen. Der Abt (Khenpo) eines großen buddhistischen Klosters in dem von China besetzten Tibet wurde gezwungen, sein Amt niederlegen. Der 70jährige Khenpo Tsanor weigert sich, gegen den Dalai Lama gerichtete Dokumente zu unterschreiben. „Ich sagte deutlich meine Meinung und verweigerte die Unterschrift. Ich erklärte, dass ich selbst dann nicht unterschreiben würde, wenn es mein Leben kosten sollte oder ich ins Gefängnis komme“, teilte der Abt des Klosters Dungkyab im Kreis Gade (chin. Gande) in der Tibetisch-Autonomen Präfektur Golog, Provinz Qinghai, mit.


Medieninformation der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
Schulausschluss bei religiösen Aktivitäten im heiligen Monat Dawa angedroht

Lhasa / Peking / Frankfurt am Main (29. Mai 2007) – Tibetischen Kindern ist es jetzt erstmals verboten, während des den Buddhisten heiligen Monats Dawa, Schutz-Halsbänder zu tragen und Klöster zu besuchen. Bei Zuwiderhandlung droht der Schulausschluss. Damit will die KP Chinas ihre Politik der systematischen Auslöschung tibetischer Kultur und Religion noch effektiver gestalten, kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Das Stadtkomitee von Lhasa hat die Eltern von schulpflichtigen Kindern zu Elternversammlungen einberufen und erklärt, dass ihre Kinder im soeben begonnenen Dawa (Geburts-, Erleuchtungs- und Todesmonat Buddhas) an keinen religiösen Aktivitäten teilnehmen dürfen.


Wie das TCHRD aus zuverlässiger Quelle aus Tibet erfuhr, berief das Stadtkomitee von Lhasa die Eltern von schulpflichtigen Kindern zu einer Elternversammlung ein, wo ihnen erklärt wurde, daß ihre Kinder während des den Buddhisten heiligen Monats Saka Dawa (der Monat, in dem Buddha geboren wurde, die Erleuchtung erlangte und starb; ab dem 17. Mai) an keinen religiösen Aktivitäten teilnehmen dürften.


Die chinesische Wirtschaftspolitik kalkuliert den Profit durch die Ausbeutung der Arbeitssklaven fest ein. Die Gefangenen müssen Höchstquoten erfüllen, um ihre tägliche Nahrung zu erhalten. Offiziellen Angaben der Pekinger Führung zufolge sitzen 200.000 Personen in den Lagern des Laogai ein. Nach Untersuchungen durch die Laogai Research Foundation, läge die Zahl der Inhaftierten um ein zehnfaches höher.


Bundespräsident Horst Köhlers Chinareise ist der erste Staatsbesuch nach der Laogai-Resolution des Deutschen Bundestages
Peking / Frankfurt am Main (22. Mai 2007) – Nur elf Tage, nachdem der Deutsche Bundestag eine Laogai-Resolution verabschiedet hat, trifft Bundespräsident Horst Köhler am 24. Mai in Peking mit dem Staatspräsidenten der Volksrepublik China, Hu Jintao zusammen. Als Staatschef und KP-Chef in Personalunion ist Hu Jintao der Hauptverantwortliche für das Laogai-System sowie die chinesische Praxis bei Folter, Todesstrafe und Verfolgung von Religionsgemeinschaften, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

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