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Militärarzt enthüllt den Ablauf des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden
[09.05.2006] Anmerkung: Der folgende Bericht enthält interne Informationen
über den Organraub, der von der Kommunistischen Partei China unter
Anwendung von militärischen Mitteln an Falun Gong-Praktizierenden
ausgeübt wird. Das Informationsmaterial wurde uns von einem
langjährigen Militärarzt aus der Stadt Shenyang zur Verfügung gestellt,
der sich vor kurzem öffentlich über den Organraub der KPC äußerte.
Ergänzende Informationen über den Organraub von Falun Gong-Praktizierenden
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Nachgestellte Szenen während Informationsveranstaltungen in Deutschland
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"Ende vergangenen Monats sprach ich darüber, wie mit Falun
Gong-Praktizierenden in Shenyang und anderen Regionen Chinas verfahren
wird. Hier möchte ich nun weitere Informationen veröffentlichen, um die
internationale Gemeinschaft zu unterstützen, sich für die Beendigung
dieser Taten einzusetzen. Gegenwärtig liegt die größte
Schwierigkeit darin, Beweise für einen Organraub an Falun
Gong-Praktizierenden und anderen inhaftierten Personen zu sammeln. Der
Mangel an Beweisen hindert die zuständigen Organisationen im Ausland
daran, das Problem zu lösen. Was die Beweissammlung anbelangt,
kann ich einen Überblick über den Verwaltungsablauf, mit dem ich in
Berührung gekommen bin, aufdecken, in der Hoffnung, dass die
betreffenden Organisationen daraus Hinweise ersehen können. Aus
Sicherheitsgründen kann ich immer noch nicht den gesamten Ablauf
enthüllen, sondern lediglich über Teile davon berichten. - Zwangsmaßnahmen des Organraubs
Im
Großen und Ganzen gibt es zwei Arten von Transplantationsquellen:
freiwillige und unfreiwillige. Jedoch sind nach Aussagen der Regierung
alle Organspenden freiwillig. Was heißt das? Das heißt, dass Falun
Gong-Praktizierende und andere Gefangene unter deren richtigen Namen
inhaftiert werden, aber wenn es um Organtransplantationen geht, werden
erfundene Namen benutzt. Mit anderen Worten, es wird eine falsche
Identität geschaffen. Jedoch sind die vollständigen Informationen über
die Person verfügbar und es wird ein Formular für die freiwillige
Spende eines Organs zum Zwecke der Transplantation unterschrieben
(natürlich ist die Unterschrift gefälscht). Mir sind mehr als 60 000
solcher Dokumente mit gefälschten Unterschriften unter die Augen
gekommen. Auf jedem steht, dass der jeweilige Freiwillige einer
Organtransplantation zustimmt und für sämtliche Konsequenzen selbst
verantwortlich ist. Es gibt sogar einige Formulare speziell für
Herztransplantationen. Viele Unterschriften wurden mit derselben
Handschrift gemacht. Diese Dokumente werden 18 Monate aufgehoben und
müssen nach 18 Monaten vernichtet werden. Die Dokumente werden in
Militärbezirken auf Provinz-Ebene verwahrt. Die Durchsicht dieser
Dokumente setzt eine Erlaubnis der Beamten des KPC Zentralbüros in den
jeweiligen Ortsgebieten voraus. Eine Sache ist bemerkenswert, nämlich
wenn die Transplantation während des gesamten Prozesses einer
Organtransplantation nicht erfolgreich verlaufen ist, müssen die
Dokumente über die Organherkunft und den Leichnam innerhalb von 72
Stunden vernichtet werden. Alle Dokumente einschließlich des Leichnams
(manchmal ist es sogar ein noch lebender Mensch) müssen verbrannt
werden und die Verbrennung muss von dem leitenden Militärpersonal
bestätigt werden. Dieses Militärpersonal hat das Recht, jeden Arzt,
jeden Polizisten oder paramilitärischen Polizisten und
Forschungspersonal festzunehmen, einzusperren oder aus dem Verkehr zu
ziehen, wenn dieser das Geheimnis nach außen dringen lässt. Das
Militärkomitee der KPC gibt dem Militärpersonal freien
Handlungsspielraum. - Organe, die lebenden Körpern entnommen werden
Jede Person, die als Quelle für eine Organtransplantation identifiziert
worden ist, wird vom Gefängnis, Arbeitslager, Haftzentrum oder
Konzentrationslager überführt. Ab diesem Moment verliert die Person
ihren Namen und bekommt einen Code, der der gefälschten Identität eines
freiwilligen Organspenders entspricht. Der Person wird gesagt, dass sie
einer körperlichen Untersuchung unterzogen wird. Der Untersuchung folgt
eine lokale Anästhesie, dann wird dem lebendigen Körper das Organ
entnommen. Aus Sicherheitsgründen wurden Einzelheiten in Bezug auf das
leitende Militärpersonal ausgelassen.
- Warum gibt es solch eine große Diskrepanz zwischen öffentlich bekannt gegebenen Zahlen und der Realität?
Viele Menschen achten sehr auf die Transplantationsstatistiken, die von
der Regierung veröffentlicht werden. In Wahrheit liegt die Anzahl der
im „Untergrund“ durchgeführten Organtransplantationen häufig weit höher
als die von der Regierung veröffentlichten Zahlen. Wenn zum Beispiel
die Regierung davon spricht, dass es in einem Jahr 30.000
Transplantationen gegeben habe, dann liegt die wirkliche Anzahl bei
110.000. Es gibt eine Fülle von Organquellen, und das ist mit ein
Grund, warum die Preise für Organtransplantationen gesunken sind. Viele
Krankenhäuser, die vom Militär verwaltet werden und die der
Zentralregierung und der Öffentlichkeit von einigen Transplantationen
berichten, führen in Wirklichkeit im Geheimen eine große Anzahl von
Organtransplantationen durch. Die wirkliche Zahl liegt weit höher als
die Regierungsstatistiken. Wie ich schon sagte, werden in den Augen der
Menschen (die die Operationen durchführen) die Personen, denen Organe
entnommen werden, nicht mehr als Menschen betrachtet, sondern als
Tiere. Wenn sie zum ersten oder zweiten Mal operieren, fühlen sich
manche noch zittrig und sind nervös. Aber nach Tausenden von
Operationen hat sich alles geändert. Dann sind sie abgestumpft in Bezug
auf die Organentnahmen bei lebenden Menschen und die anschließende
Einäscherung lebender Menschen. Jeder weiß, dass China viele Produkte
exportiert. Aber in China gibt es auch eine große Anzahl von lebenden
Menschen, die exportiert werden. Mit anderen Worten, es werden
Chinesen, die bestimmte körperliche Kriterien erfüllen, über ein
Netzwerk als Produkte ins Ausland exportiert. Die
Organtransplantationen werden im Ausland durchgeführt und dort werden
die Körper auch vernichtet (Anmerkung: In vielen Ländern gibt es
chinesisch organisierte Agenturen, die die Leichname nach den
Organentnahmen an Lebenden entsorgen; auch viele chinesische
Botschaften und Konsulate sind darin involviert). China ist der
Spitzenexporteur von lebenden Menschen in der Welt. Für fast alle diese
Menschen gibt es gefälschte Dokumente. Mir sind die Details nicht
bekannt. Ich weiß aber, dass im Jahr 2005 mehr als 940 Menschen
exportiert wurden. Es gibt in der Tat ein großes globales Netzwerk des
Organraubs und der Transplantationen und in China befindet sich die
Zentrale für diese Geschäfte. Seit 2000 wurden mehr als 85% der
Organtransplantationen der Welt in China durchgeführt. Diese Zahl
stammt aus einem Dokument des Militärkomitees. Einige Personen wurden
zu Generälen befördert für ihre „Leistungen“ auf diesem Gebiet.
- Überwachung und Managementsysteme für Beweise
Wie ich vorher sagte, werden die Organtransplantationen vom Militär
geleitet und verwaltet. Dieses System ist von weit höherem Rang als die
einzelnen Regierungsstellen. Ist erstmal eine Information als eine
geheime Information des Militärs eingestuft worden, dann ist es
unmöglich, weitere Informationen zu erhalten; ich bin sicher, dass
jeder genau weiß, wie das Militärsystem funktioniert. Somit müssen wir
unsere Aufmerksamkeit auf viele der Militäreinrichtungen lenken. Diese
sind nämlich die wirklichen Konzentrationslager. Das ist alles, was ich dazu sage. Es tut mir Leid, dass ich aus Sicherheitsgründen nicht in weitere Einzelheiten gehen kann. Ein langjähriger Militärarzt aus der Stadt Shenyang. Veröffentlicht in www.minghui.de: +++ ++++ ++++ Hintergrund
Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine traditionelle
buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt
und in mehr als 60 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den
körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den
Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die
seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.
Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Gong in China einer
irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten
Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999
festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber
wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der
Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China
umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und
Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt
Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Gong
Informationszentrum liegen bis heute Informationen vor über 2.829
Todesfälle, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und
Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher
liegen. +++++++++++++
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