
"Es war Gaos Stimme“, sagten Bekannte des Menschenrechtsanwalts Gao Zhisheng laut einem Bericht der chinesischen Epoch Times, nachdem Nachrichten über Gaos Telefonanrufe bei verschiedenen westlichen Medien am Sonntag um den Erdball jagten.
AP, Reuters und BBC berichteten, einen telefonischen Kontakt gehabt zu haben, ganz sicher war keiner, ob es wirklich Gao war, dem kommunistischen Regime traut man allerhand Täuschungsmanöver zu.
Vor über einem Jahr hatte dieses Regime Gao „verschwinden lassen“, nachdem seiner Frau mit den beiden Kindern die Flucht in die USA gelungen war.
Am Sonntag nun soll Gao gesagt haben, dass er auf dem Wutai-Berg in Shanxi sei und schon seit einem halben Jahr frei wäre. Er wolle momentan Ruhe. Er sagte, wegen der Vorschriften könne er keine Interviews aufnehmen lassen.....
.... Er sagte, sein Körper sei gesund und weil er zur Ruhe kommen möchte, habe er keinen Kontakt mit der Außenwelt gehabt. Jetzt habe er seine Frau und Kinder in den USA noch nicht kontaktiert. Aber er hat schon viele Telefonanrufe von Medien und Freunden zur Begrüßung bekommen und er bedankt sich.
Ein Freund Gaos, Menschenrechtsanwalt Li Heping, sagte laut Associated Press, auch er habe ein kurzes Telefongespräch mit dem lange Vermissten führen können. Er vermute, dass er weiter unter Kontrolle der Behörden sei. „Ich glaube, er ist nicht frei“, sagte Li. „Erstens, als wir telefonierten hörte er sich an, als ob er aufhängen wolle. Er sagte mir, um ihn herum seien Freunde. Ich bin sicher, diese Leute um ihn herum begrenzten das, was er sagen konnte.“ Zum zweiten habe Gao nicht sagen wollen, wo er sei, als Li vorgeschlagen habe, ihn zu besuchen. „Wir sind über seine Lage sehr besorgt“, fügte er hinzu.“
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