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_foodwatch: Skandal um Schlachtabfälle nur Spitze des Eisberges[19.10.2005] Berlin, 13.10.2005. Der jüngste Fleischskandal in Bayern, bei dem Schlachtabfälle umetikettiert und an Lebensmittelhersteller verkauft worden sein sollen, ist nach Aussagen von foodwatch vermutlich kein Einzelfall.
Was im Einzelnen mit diesen Schlachtabfällen geschieht, ist nicht nachvollziehbar. Eine Umdeklarierung von Schlachtabfällen zu Rohstoffen der Lebensmittelindustrie ist auch in größerem Maße vorstellbar. Ein Beispiel sind so genannte Griebenmehle, die beim Ausschmelzen von Fetten entstehen. Als Geschmacksverstärker werden sie in vielen Fertiggerichten eingesetzt, als Würze für die Kruste von Schweinebraten oder in Muskelaufbaupräparaten für Sportler. Im Endprodukt ist eine Unterscheidung von Griebenmehlen, die für Lebensmittel zugelassen sind und denen für Futtermittel nicht mehr möglich. "Die Sicherheitslücken bei der Verwendung von Schlachtabfällen sind skandalös", so Wolfschmidt. foodwatch hatte bereits vor einem Jahr in dem Report "Alles – außer Kontrolle" den ungeklärten Verbleib von 124.000 Tonnen Tiermehl aufgedeckt. Seitdem fordert foodwatch von der Bundesregierung, den Verbleib des Kategorie 3-Materials aufzuklären. Schlachtabfälle der Kategorie 3 dürften nicht mehr frei gehandelt werden. Sie müssten Risikomaterial der Kategorie 1 und 2 bezüglich Dokumentation und Überwachung gleichgestellt werden. Zudem müssten bundesstaatliche Kontrollen die "Kleinstaaterei" in den einzelnen Ländern beenden. Rund ein Drittel von jedem Schlachttier landet im Abfall. Dazu gehören zum Beispiel Euter, Augen, Häute, Innereien, Sehnen, Füße und Skelettteile. Das daraus hergestellte Tiermehl darf auf Grund der BSE-Krise seit 2001 europaweit nicht mehr an landwirtschaftliche Nutztiere verfüttert werden und auf diesem Wege in die Nahrungskette gelangen. Hier finden Sie den foodwatch Tiermehl-Report. Pressekontakt: foodwatch e.V. Kommunikation Barbara F. Hohl Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Germany E-Mail: presse@foodwatch.de Fon ++49/(0)30/240476-19, Fax -26 59 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 05.10.2011 Hügelbeet gestalten und selber bauen 05.10.2011 Hochbeet bauen und bepflanzen - Teil 2 05.10.2011 Hochbeet bauen - eine alternative für die, die sowas brauchen 05.10.2011 29 Salate in einem Salatbaum untergebracht. 04.10.2011 KREBS - DIE VERSCHWIEGENE WAHRHEIT ! 28.07.2011 Danone führt Verbraucher mit Werbung für Joghurtbecher aus Biokunststoff in die Irre 15.07.2011 Grillparty im Kosmos - wenn sich zwei Galaxien ein Festmahl leisten 11.04.2011 Radioaktivitaet und wie man sich mittels Nahrung auch davor schuetzen kann. Miso und Sushi bieten Schutz vor Radioaktivität 11.02.2010 Wer Andern eine Bratwurst brät.... der hat ein Bratwurst-Bratgerät 11.02.2010 Die Bratwurst ist eine Fränkin |
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