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Stirlingmotor [27.06.2002]

Der schottische Pfarrer Robert Stirling ließ 1816 einen Heißluftmotor patentieren, dessen Antriebsenergie nicht wie beim Otto- oder Dieselmotor durch Verbrennung innerhalb des Arbeitszylinders erzeugt wird, sondern dem Wärme als Antriebsenergie von außen zugeführt wird. Die beiden miteinander gekoppelten Zylinder des Stirlingmotors sind gasdicht geschlossen und mit einer konstanten Menge Arbeitsgas (Helium) gefüllt.


Wissenschaftler um Martin Lowson von der Universität Bristol haben dieses computergesteuerte Fahrzeug entwickelt, das auf schmalen Gleisen läuft, berichtet das britische Online-Magazin Ananova.
Der "Urban Light Transport", kurz "ULTra", kommt bei Bestellung sofort und bringt seine Fahrgäste non-stop zu jedem beliebigen Punkt innerhalb des Netzwerks. Dabei soll er leise, umweltfreundlich und sogar schneller und billiger im Unterhalt als Busse, Bahnen und Taxis sein, behauptet der Hersteller auf seiner Internetseite.


Bild der Wissenschaft
Bakterien, die in sauerstoffarmen Umgebungen wie Schlamm leben, können genügend Strom erzeugen, um elektronische Geräte zu betreiben. Zudem bauen sie dabei organische Stoffe ab und säubern die Umwelt. Das berichten Daniel Bond von der Universität von Massachusetts und seine Kollegen im Fachmagazin Science


Eine Forelle braucht keinen Propeller, um durchs Wasser zu gleiten. Ein U-Boot schon. Forscher der amerikanischen Marine arbeiten aber an einem Antrieb, mit dem U-Boote sich wie ein Fisch durchs Wasser schlängeln.


Bild der Wissenschaft schreibt hierzu:

Die Dampfmaschine könnte eine Renaissance bei der Suche nach abgasarmen Autoantrieben erleben. Über mehrere Jahre haben deutsche Ingenieure einen auf Dampf basierenden Motor entwickelt, der entgegen seinen historischen Vorgängern relativ sauber, kraftvoll und sparsam laufen kann. Möglich wurde dieser Prototyp durch eine keramische Brennkammer und Motorteile, die ohne zusätzliche Schmierstoffe betrieben werden können.


Elegant wie ein Fisch und ohne viel Turbulenzen soll in Zukunft ein Tarnkappen-U-Boot der US-Navy durch das Wasser gleiten. Dazu entwickelten Wissenschaftler der Texas A&M University in College Station nun einen ein Meter langen Prototypen, der nicht mit einer verräterischen Propellerschraube, sondern durch unscheinbare, schwingende Bewegungen des flexiblen U-Boots selbst angetrieben wird.


Wissenschaftler der Pennsylvania State University haben einen winzigen Motor in der Größe eines Reiskorns entwickelt. Die Rotation des Motors mit einem Durchmesser von 1,8 Millimeter und vier Millimeter Länge ist so stark, dass diese nur mit dem Druck zwischen Daumen und Zeigefinger gestoppt werden kann. Der Winzling soll anfangs in mikromedizinischen Anwendungen wie endoskopischen Instrumenten Einsatz finden.


Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven (DSM) mit seiner weltweit gefragten Spezialbibliothek ist jetzt für jedermann elektronisch zugänglich.


Das U-Boot "Wilhelm Bauer" ist das einzige noch vorhandene Unterseeboot des Typs XXI der deutschen Kriegsmarine, von dem bis Kriegsende 1945 noch 123 Einheiten fertig- und 119 in Dienst gestellt worden sind. Nach Strecken des Kiels am 20.10.1944 in Hamburg auf der Werft Blohm & Voss AG erfolgte am 13.1.1945 als "U 2540" die Indienststellung.


Das erste Auto der Welt erhielt 1886 sein Patent: als Fahrzeug mit Gasmotorenantrieb, 265 Kilo schwer, auf drei Rädern. Dass ein Automobil, also eine Maschine, die nicht von Pferden gezogen wurde, für weitere Transporte reichte, bewies eine Frau: Bertha Benz schnappte sich 1888 ihren Sohn, setze sich - ohne Genehmigung ihres Mannes! - auf das Dreirad, dessen Einzylinder-Viertaktmotor bei 400 Umdrehungen pro Minute 0,75 PS leistete, und bretterte los. Bis zu 16 km/h schnell war die resolute Dame. Die Leistung beeindruckte - und ging als erste Fernfahrt eines Automobils in die Geschichte ein.

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