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John Worrell Keely (1896)

[30.01.2005] Eine der erstaunlichsten Äthertheorien überhaupt ist diejenige von John Worrell Keely. Mitten in der Zeit, wo die Wissenschaft gerade an der Entschlüsselung des Rätsel des Lichtes arbeitete, präsentierte Keely eine Theorie, die auch heute noch völlig unverstanden ist [6]. Keely's Äther besteht aus sieben Ebenen oder Schichten innerhalb eines Moleküls bis hinunter zu der eigentlichen ätherischen Energieform:

Ebene 1: Molekular,
           2: Intermolekular,
           3: Atomisch,
           4: Interatomisch,
           5: Ätherisch,
           6: Interätherisch und
           7: Leuchtender Äther.

Alle Energieströme bestehen aus drei gleichzeitig wirkenden Kräften, die alle ihre speziellen Eigenschaften haben. Diese Kräfte stehen in einem klaren harmonischen Verhältnis zueinander. Ebenso stehen alle sieben Ätherschichten in verschiedenen harmonischen Verhältnissen zueinander. Keely gelang es angeblich, die einzelnen Komponenten der drei Kräfte gezielt durch Klänge zu beeinflussen.

Die ganze Theorie Keely's lehnte sich sehr stark an die Gesetze der musikalischen Töne - insbesonders des Dreiklangs, was noch heute von seinen Anhängern kaum verstanden wird. Keely war es angeblich möglich, mit Hilfe seines Modells verschiedene Energiekonverter zu bauen, deren Funktion allerdings von der offiziellen Wissenschaft vehement angezweifelt wurde. Es erschienen einige Artikel dazu im heute noch sehr bekannten US-Magazin Scientific American (»Investigations at the Keely Laboratory«, Scientific American, (4. Februar 1899) »The Keely Motor Fraud«, Scientific American, (28. Januar 1899). So soll es KEELY mit Hilfe von Klängen möglich gewesen sein, tonnenschwere Gebilde hochzuheben und nach Wunsch zu verschieben, Atomstrukturen aufzulösen oder umzuwandeln oder Energie direkt aus der Materie freizusetzen. Es ist die Symmetrie und die bestechende Schönheit von Keely's Äther, kombiniert mit dem musischen Fach der Musik sowie die ihn umrankenden Legenden, was diese Theorie zu der spektakulärsten des letzten Jahrhunderts macht.


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