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In den meisten Staaten Europas werden Straßenbenutzungsgebühren erhoben, teils in Form einer streckenbezogenen Maut, teils in Form einer für eine bestimmte Zeit gültigen Vignette. Der ADAC hat jetzt die Liste der Länder zusammengestellt, in denen Autofahrer zahlen müssen, wenn sie auf Autobahnen, zum Teil auch auf anderen Straßen, fahren wollen.


Günstigere Maut für Vielfahrer
Kombination aus Jahreskarte und Pickerl spart bares Geld

Vielfahrer fahren billiger mit einer Jahreskarte auf den gebührenpflichtigen österreichischen Mautstrecken Arlbergtunnel, Brenner-, Tauern- oder Pyhrnautobahn. Laut ADAC macht sich der Kauf schon nach wenigen Hin- und Rückfahrten bezahlt.


Für die Zwei- Monats-Vignette sind unverändert 21,80 Euro und für die Zehn-Tages-Vignette 7,60 Euro zu zahlen. In Tschechien müssen Pkw-Fahrer für die Jahresvignette wie bisher 800 Kronen (26,50 Euro), für die Ein-Monats-Vignette 200 Kronen (sieben Euro) und für die Zehn-Tages-Vignette 100 Kronen (3,50 Euro) berappen. Für die Schweizer Jahresvignette zahlen Autofahrer 27,50 Euro.


Für Fahrer von schweren Wohnmobilen ist Österreich ein teures Pflaster geworden. Laut ADAC müssen Wohnmobilisten, deren Fahrzeug die zulässige Gesamtmasse von 3,5 Tonnen überschreitet - das sind rund zehn Prozent aller Wohnmobile - ab sofort für die Fahrt durch den Arlbergtunnel, auf der Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn sowie durch den Karawankentunnel wesentlich höhere Mautgebühren zahlen.


"In dieser Woche werden die Weichen für das Zukunftsprojekt "LKW-Maut"
in Deutschland gestellt." Dies sagte der Bundesminister für Verkehr,
Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig in Berlin anlässlich der
Bekanntgabe der Höhe der Lkw-Maut von durchschnittlich 15 Cent (29,3
Pfennigen) pro Kilometer. Der Preis habe sich aus Berechnungen von
zwei unabhängigen wissenschaftlichen Instituten ergeben.



Kaum eine wichtige Straßenverbindung führt ohne Mautgebühr über die Alpen. Auf allen bedeutenden Transitstrecken gen Süden müssen Autofahrer deshalb mehr oder weniger tief in die Tasche greifen.


Für Autofahrer aus Richtung Kufstein zum Brenner gibt es kaum noch eine Chance, auf der vignettenpflichtigen Verbindungsautobahn unkontrolliert zu bleiben


Für die meisten Fahrer eines Wohnmobils ist es jetzt auf Frankreichs gebührenpflichtigen Autobahnen billiger. Laut ADAC gilt ab sofort für die französischen Maut-Autobahnen eine neue Tarifstruktur,


Viele europäischen Länder verlangen auf Autobahnen und Schnellstraßen eine Maut. Da es sich um erhebliche Zusatzkosten handelt, empfiehlt der ADAC, diese Kosten vor der Fahrt einzukalkulieren.


ADAC: Autofahrer müssen jetzt sechs Prozent mehr zahlen Das Befahren der mautpflichtigen ungarischen Autobahnen ist teurer geworden. Laut ADAC sind die Gebühren für die Autobahnen M 1 (österreichisch/ungarische Grenze bei Nicklesdorf bis Budapest) und M 3 (Budapest nach Fözesabony), die beide seit einem Jahr vignettenpflichtig sind, zum Jahresbeginn um sechs Prozent erhöht worden.

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